PATTAYA, THAILAND – Bei einer großangelegten Razzia in zentralen und nördlichen Stadtteilen von Pattaya haben Behörden 30 mutmaßliche Drogensuspekte festgenommen, darunter einen Schweizer Staatsbürger.
Razzia nach Beschwerden aus der Nachbarschaft
Die Aktion des Bang Lamung District Office richtete sich am Montag, 26. Januar, zunächst gegen das Boom Boom House im Zentrum Pattayas. Anwohner hatten mehrfach gemeldet, dass das Apartmenthaus zu einem Treffpunkt für Drogenkonsumenten und -dealer geworden sei.
Nach Angaben der örtlichen Medien war dies bereits die dritte Drogenrazzia in demselben Gebäudekomplex. Der Ort war zuvor schon zweimal wegen ähnlicher Vorwürfe durchsucht worden.
Undercover-Einsatz scheitert, Razzia beginnt
Beamte überwachten das Gebäude zunächst verdeckt und stellten nach eigenen Angaben illegale Drogenaktivitäten fest. Anschließend leiteten sie einen Undercover-Einsatz ein, bei dem sich Ermittler als Drogenkonsumenten ausgaben und bei einem Verdächtigen im Haus bestellen wollten.
Der mutmaßliche Dealer erkannte laut Bericht jedoch die wahre Identität des verdeckten Ermittlers. Daraufhin gaben sich die Beamten zu erkennen und leiteten unmittelbar die Razzia ein. Mehrere Verdächtige versuchten zu fliehen und ließen dabei Drogen und Utensilien zurück.
Schweizer unter den Festgenommenen
Im Zuge des Einsatzes nahm die Polizei mehrere mutmaßliche Drogenkonsumenten fest, darunter einen Schweizer, dessen Name nicht veröffentlicht wurde. Ein Urin-Schnelltest bestätigte bei ihm den Konsum von Betäubungsmitteln.
Die Behörden machten keine Angaben dazu, welche Substanzen im Test nachgewiesen wurden. Der Fall des Ausländers ist Teil der breiteren Ermittlungen in dem Apartmenthaus.
Methamphetamin und Yaba sichergestellt
Bei einer Detaildurchsuchung der zweiten Etage wurden zwei thailändische Verdächtige festgenommen, identifiziert als der 48-jährige Noodeang und der 49-jährige Apisak.
• Bei Noodeang fanden die Beamten 0,3 Gramm Crystal Methamphetamin sowie 26 Yaba-Pillen.
• Apisak führte nach Behördenangaben 1 Gramm Crystal Meth und 29 Yaba-Tabletten mit sich.
Die sichergestellten Mengen deuten nach Einschätzung der Ermittler auf Kleindealerei und Konsum im Umfeld der Wohnanlage hin.
Zweiter Einsatz in Na Kluea
Im Anschluss weiteten die Behörden die Aktion auf ein weiteres Ziel im nördlichen Stadtteil Na Kluea aus. In einem gemieteten Schlafzimmer einer Wohnanlage nahmen sie zwei laotische Staatsangehörige fest.
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Das Paar wurde mit 2,38 Gramm Crystal Meth und acht Yaba-Pillen angetroffen. Weitere Überprüfungen ergaben, dass beide ohne gültige Einreisepapiere im Land waren. Die zwei Laoten wurden für weitere rechtliche Schritte an die Immigrationsbehörde überstellt.
30 Verdächtige, Fokus auf Reha für Konsumenten
Insgesamt meldeten die Behörden 30 festgenommene Drogensuspekte im Rahmen der koordinierten Razzien in Pattaya. Die Maßnahmen sind Teil einer anhaltenden Strategie gegen Drogenhandel in Wohnanlagen der Touristenstadt.
Nach Angaben der zuständigen Stellen sollen alle festgestellten Drogenkonsumenten im Anschluss in ein Rehabilitationsprogramm unter Aufsicht des Bang Lamung District Office eingewiesen werden. Die Behörden betonen, dass neben der Strafverfolgung von Dealern vor allem die Behandlung von Konsumenten im Vordergrund stehen soll, heißt es aus dem Umfeld der Ermittler.
💊 Dauerproblem Drogen – warum greifen Razzien immer wieder zu spät?
Zum dritten Mal wird dasselbe Apartment wegen Drogen durchsucht, 30 Verdächtige werden festgenommen, darunter auch Ausländer. Nutzer kommen in Reha, Dealer vor Gericht.
Sind solche Großrazzien nachhaltig – oder braucht Pattaya endlich andere Lösungen gegen das Drogenproblem?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.



Autsch – bin auch Schweizer. Ich galube, es braucht mehr Razzien und härtere Strafen!
Mein Kommentar als Schweizer. Süchtige Ausländer sollen in das Land, aus dem sie kommen ausgeschafft und mit einer 5-jährigen Einreise-Sperre bestraft werden. Dealende Ausländer sollen in Thailand eine restriktive Strafe erhalten oder 1 Million Baht Kaution hinterlegen und später mit einer Lebenslangen Einreise-Sperre belegt werden. Einen Ausländischen Dealer mit 1’000 Baht zu bestrafen ist ein Hohn!
der Herr schoss daneben, wenn nur 1000 TBath strafe, dann haben Sie hiermit mehrere 1000 Leute motiviert,..55,…im Land wo Freiheit mehr zaehlt als alles andere,..wie dumm manche Kommentare doch sind,..ohne hintergrundwissen,…bei dem bisschen gramm,…das ist ein Hohn,…es liegen mind. 999 99,kg mal so viel rum,..von suechtigen ist auch nicht die Rede ,..
Betäubungsmittel dürfen natürlich nur in den lizensierten Shops erworben und konsumiert werden damit Alles seine Ordnung hat.
in den zertifizierten Arztpraxen,..die auch fuer 100 Tbath einem ue 70 Schweizer einen Fuehreschein bestaetigen,…5555555, was viel schlimmer endet,…
manche intelligente Leute sagen,..dass in der Schweiz am meisten gekokst wird,..da liest mann nichts davon,..nur eine Bank kaputt gemacht un amerika drauf geschrieben,..
das Top management in der Schweiz ist der Auftrag geber,…sieht mann am Grund wasser und abwaser Spiegel,…leider ist das so ,…auch ein dummer Kommentar wird nichts nutzen,..den die Hunde koennten alles riechen,..Top bez. Bank angestellte,..die nicht wissen warum sie so viel Geld haben,…5555555
wenn mann,..der Rede nach ,..diese suechtigen Schweizer ausschafft,, ..dann bezahlen doch alle Schweizer dafuer,…wegen gering fuegikeit eingestelltes Verfahren,…555
einehrbarer oder ein depp