CHIANG MAI, THAILAND – Die thailändische Polizei hat eine massive illegale Zahlungsplattform zerschlagen und 28 Verdächtige festgenommen. Das Netzwerk soll monatlich gewaltige Summen für hunderte Glücksspiel-Websites gewaschen haben.
Schlag gegen illegale Finanzströme
Die thailändische Polizei schlug an drei Orten in Chiang Mai und am Flughafen Suvarnabhumi zu. Insgesamt nahmen die Beamten 28 Personen fest, die an der Plattform Jaijaipay beteiligt sein sollen.
Das System verfügte über keine Lizenz der thailändischen Zentralbank. Laut Polizei wickelte der Dienst monatlich etwa fünf Milliarden Baht für rund 600 verschiedene Glücksspiel-Websites ab.
Influencer als technischer Kopf
Unter den Verhafteten befindet sich ein bekannter Kryptowährungs-Influencer namens Worachart. Die Ermittler werfen ihm vor, die komplexe Zahlungsplattform für die kriminellen Machenschaften entwickelt zu haben.
Polizisten fingen den Mann direkt am Flughafen Suvarnabhumi ab. Er gilt als eine der zentralen Figuren hinter dem illegalen Finanznetzwerk.
Strohmannkonten und digitale Währungen
Polizeigeneral Chanannat Santhawanpaet erklärte, dass die Plattform zahlreiche Strohmannkonten nutzte. Diese dienten dazu, Wetteinsätze entgegenzunehmen und Gewinne an die Spieler auszuzahlen.
Die Hintermänner nutzten komplizierte Methoden, um die illegalen Gelder zu verschleiern. Dabei wandelten sie die Beträge systematisch in Bargeld und verschiedene Kryptowährungen um.
Luxusgüter und Millionen beschlagnahmt
Bei den Razzien stellten die Beamten Vermögenswerte im Wert von etwa 31 Millionen Baht sicher. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem große Mengen Bargeld, teuren Schmuck und mehrere Luxusautos.
Dieser Fall zeigt erneut die enorme Dimension des illegalen Online-Glücksspiels in Thailand. Die Behörden gehen nun verstärkt gegen die technischen Dienstleister im Hintergrund vor.
Kampf gegen die Internetkriminalität
Die Abteilung zur Bekämpfung von Technologiekriminalität wertet nun die sichergestellten Daten aus. Der Schutz des Finanzsystems vor unlizenzierten Anbietern bleibt eine Priorität der thailändischen Behörden.
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