SARABURI – Ein gewöhnlicher Pickup auf dem Highway entpuppte sich als fahrendes Drogenlager. Die Highway-Polizei machte einen Fund, der selbst erfahrene Ermittler sprachlos macht: 2,1 Millionen Methamphetamin-Pillen und 26 Kilogramm Crystal Meth – clever unter einer Ladung Knoblauch versteckt!
Verdächtiger Pickup fällt Polizei auf
Es war ein routinemäßiger Einsatz auf dem Highway 32 nahe der Chai Nat Überführung. Die Beamten suchten nach einem bestimmten Fahrzeug.
Ein grauer Isuzu Pickup mit Kennzeichen aus Kamphaeng Phet kam ihnen entgegen. Die Beschreibung passte perfekt: eine Stahlkonstruktion mit Plane. Die Polizisten winkten den Fahrer heraus. Der 42-jährige Theerawat wirkte sofort nervös – ein erstes Alarmzeichen für die Beamten.
Die geniale – und dreiste – Versteck-Methode
Bei der Durchsuchung der Ladefläche trauten die Ermittler ihren Augen nicht. Zwischen unzähligen Knoblauchknollen entdeckten sie verdächtige Pakete.
Hinter dem Gemüse verbarg sich ein ganzes Drogenlager: 2,19 Millionen Meth-Pillen und 26 Kilogramm Crystal Meth. Der Straßenverkaufswert ist atemberaubend.
Die Drogenexperten schätzen den Wert der beschlagnahmten Ware auf mindestens 200 Millionen Baht (etwa fünf Millionen Euro). Ein Schlag ins Kontor der Drogenmafia!
Geständnis nach Festnahme
Unter dem Druck der Beweise packte Theerawat aus. Er gestand den Beamten, dass er die Drogen in Chiang Rai abgeholt hatte. Sein Ziel: der Talad Thai Markt in Pathum Thani. Um nicht aufzufallen, mied er bewusst die großen Kontrollpunkte entlang der Route.
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„Ich sollte 200.000 Baht bekommen – aber nur bei Lieferung“, verriet der Festgenommene. Ein erfolgloser Job also.
Anklage wiegt schwer
Für Theerawat hat sich die Drogenfahrt nun endgültig ausgezahlt – im negativen Sinne. Ihm wird der Besitz von Drogen der Kategorie 1 mit Verkaufsabsicht vorgeworfen.
Die thailändische Justiz stuft solche Taten als besonders schwer ein. Sie verursachen weit verbreiteten öffentlichen Schaden und gefährden die nationale Sicherheit.
Dem Fahrer droht nun eine lange Haftstrafe. Sein Geständnis könnte milde wirken, doch bei solchen Mengen ist das Urteil meist drastisch.
Polizei jagt die Hintermänner
Die Ermittlungen sind längst noch nicht abgeschlossen. Die Polizei arbeitet fieberhaft daran, das gesamte Schmugglernetzwerk zu identifizieren. „Wir weiten unsere Ermittlungen aus“, erklärt ein Polizeisprecher. Wer hat den Auftrag gegeben? Wer sind die Empfänger auf dem Markt?
Die Drogenroute von Chiang Rai ins Zentrum Thailands ist bekannt. Doch diesmal haben die Fahnder einen wichtigen Coup gelandet.
Erfolg im Kampf gegen Drogen
Für die thailändischen Behörden ist dieser Fund ein großer Erfolg. Er zeigt, dass die verstärkten Kontrollen auf den Highways Wirkung zeigen. Gleichzeitig offenbart der Fall die Kreativität der Drogenkuriere. Knoblauch als Tarnung für tonnenweise Drogen – eine perfide Masche.
Die Botschaft der Polizei ist klar: Wir lassen nicht locker. Jeder Kurier, jede Route, jedes Versteck wird früher oder später enttarnt.
🚔 Raffinierter Schmuggel – wie viele Transporte bleiben unentdeckt?
Millionen Meth-Pillen, versteckt unter einer harmlosen Knoblauchladung – erst ein Tipp bringt den Fall ins Rollen. Behörden vermuten ein größeres Netzwerk im Hintergrund.
Ist der Kampf gegen den Drogenschmuggel auf den Straßen zu gewinnen – oder nur ein Katz-und-Maus-Spiel?
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