Britin bestreitet Mord an Ehemann – Beweise sprechen dagegen

Mordverdacht in Thailand: Britin soll Ehemann erstochen haben. Sie besteht auf Selbstmord. Doch Spuren am Tatort passen nicht zur Aussage. Ermittler sammeln Beweise. Was steckt wirklich dahinter?

Britin bestreitet Mord an Ehemann - Beweise sprechen dagegen
Pattaya News

PATTAYA, THAILAND – Ein 34-jähriger Brite wurde erstochen in einer Villa in Pattaya aufgefunden. Die Polizei widerspricht der Suizid-Behauptung der Ehefrau und bereitet eine Mordanklage vor. Forensiker sicherten Spuren, während die 21-Jährige weiterhin jede Schuld von sich weist.

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Leiche in der Villa entdeckt

Thomas David, ein britischer Geschäftsmann, der in der Cannabis-Branche tätig war, wurde tot in seinem Zuhause gefunden. Die Ermittler rückten am Vormittag an.

Neben Beamten der Nong Prue Police Station waren auch die Tourismuspolizei und Spezialisten der Spurensicherung aus Chonburi vor Ort. Sie sicherten stundenlang Beweise und beschlagnahmten Speicherkarten mehrerer Überwachungskameras auf dem Grundstück.

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Ehefrau beharrt auf Suizid

Isabelle Violet, die 21-jährige Ehefrau des Verstorbenen, bestreitet jede Beteiligung. Sie gibt an, ihr Mann habe sich die tödlichen Verletzungen selbst beigebracht.

Diese Version wiederholte sie mehrfach gegenüber den Beamten. Die Polizei glaubt jedoch nicht an einen Suizid.

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Polizei: „Beweise widersprechen ihrer Darstellung“

Polizeioberst Natthaphon Phong-suk-sakul, Leiter der zuständigen Dienststelle, machte die Einschätzung seiner Behörde öffentlich. Im Haus seien deutliche Kampfspuren gesichert worden.

„Basierend auf den physischen Beweisen und Zeugenaussagen glauben wir, dass der Verstorbene sich nicht selbst verletzt hat“, sagte der Superintendent Reportern. Die Polizei glaubt nicht an einen Suizid.

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Abschied vom Hund vor dem Abtransport

Als die Beamten Violet zur weiteren Befragung abführen wollten, kam es zu einem ungewöhnlichen Moment. Die junge Frau hielt inne, setzte sich hin und verabschiedete sich von dem gemeinsamen Haushund.

Augenzeugen berichten, sie habe die Situation offenbar begriffen, bevor sie schließlich zur Wache gebracht wurde. Die Polizei bereitet eine Mordanklage gegen Isabelle Violet vor und wird rechtliche Schritte einleiten.

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Autopsie in Bangkok soll Klarheit bringen

Der Leichnam wurde noch am selben Tag in das Institut für Rechtsmedizin am Polizeikrankenhaus in Bangkok überführt. Die Gerichtsmediziner sollen die exakte Todesursache klären und weitere Spuren am Körper sichern.

Parallel dazu werten die Ermittler die beschlagnahmten Videoaufnahmen aus. Sie erhoffen sich daraus ein lückenloses Bild der Stunden vor dem gewaltsamen Tod des Briten.

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Mordanklage in Vorbereitung

Die Polizei bereitet auf Basis der vorläufigen Ermittlungsergebnisse eine Mordanklage vor. Am 3. Juli 2026 gaben die Ermittler bekannt, dass sie die Anklage vorbereiten.

Die forensischen Untersuchungen und die Auswertung der Zeugenaussagen dauern an.

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Quelle: Pattaya News