PATTAYA, THAILAND – Ein offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befindlicher Mann ist am Abend des 23. Februar auf der Autobahn Route 7 nahe Pattaya von einem Pickup erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der Vorfall führte zu erheblichem Verkehrschaos, während Rettungskräfte und Polizei versuchten, die Lage unter Kontrolle zu bringen und den Mann in ein Krankenhaus zu bringen.
Schwer verletzter Fußgänger auf der Autobahn
Rettungskräfte waren gegen 19.00 Uhr zu einem Notruf über einen Fußgängerunfall auf der stadtauswärts in Richtung Chonburi führenden Fahrbahn der Motorway No. 7 kurz vor der Ausfahrt Nord-Pattaya im Unterbezirk Nongprue alarmiert worden.
Am Einsatzort fanden sie einen etwa 30 bis 35 Jahre alten Mann mit schweren Verletzungen, zahlreichen Schürfwunden und einer Kopfverletzung vor, der deutlich desorientiert und panisch wirkte.
Notversorgung und Transport ins Krankenhaus
Die Helfer leisteten zunächst Erste Hilfe direkt auf der Fahrbahn, bevor der Mann zur weiteren Behandlung in das Bhattamakun Hospital eingeliefert wurde.
Sein Zustand wurde von den Einsatzkräften als kritisch eingeschätzt, während der Verkehr auf der stark genutzten Verbindung in dieser Zeit massiv ins Stocken geriet.
Beschädigter Pickup und Rekonstruktion des Ablaufs
In unmittelbarer Nähe stand ein schwarzer Ford-Pickup mit Kennzeichen aus der Provinz Chonburi, dessen Front rechts stark beschädigt war und deutliche Spuren eines heftigen Aufpralls zeigte.
Retter berichteten, die Polizei habe zuvor bereits von einer verletzten Person in dem Bereich gesprochen, deren Lage jedoch zunächst unklar gewesen sei.
Flucht über die Betonbarriere in den Verkehr
Als die Rettungskräfte eintrafen, soll der Mann beim Anblick der Helfer plötzlich in starke Unruhe geraten sein, über eine Betonabsperrung geklettert und unmittelbar darauf auf die Fahrspuren des Gegenverkehrs gelaufen sein.
Dort wurde er von dem vorbeifahrenden Pickup erfasst, der nach Angaben der Beteiligten geradeaus in seiner Spur unterwegs gewesen sei.
Aussage des Fahrers und laufende Ermittlungen
Der Fahrer des Wagens, der gegenüber der Polizei nur unter dem Pseudonym „Mr. O“ genannt wurde, erklärte, er sei auf dem Heimweg gewesen, als der Mann unvermittelt über die Barriere sprang und direkt vor seinem Fahrzeug auftaucht sei, wobei er sagte, er habe trotz Ausweichversuch keine Chance gehabt, die Kollision zu verhindern.
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Er begründete dies damit, dass sich mehrere Fahrzeuge eng hinter ihm befunden hätten, wodurch ein abruptes Bremsmanöver kaum möglich gewesen sei.
Polizei und Ärzte prüfen weitere Hintergründe
Die zuständigen Behörden setzten ihre Untersuchungen zu Unfallhergang und möglichen Hintergründen fort, während die medizinischen Teams im Bhattamakun Hospital den Zustand des Mannes weiterhin eng überwachten.
Nach ersten Einschätzungen der Retter könnte eine akute psychische Belastungssituation eine Rolle gespielt haben, weshalb neben den verkehrspolizeilichen Ermittlungen auch die gesundheitliche Vorgeschichte des Mannes von Bedeutung sein dürfte.



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