CHON BURI – Ein abscheulicher Racheplan ist aufgeflogen! Eine eifersüchtige Ehefrau soll versucht haben, die Geliebte ihres Mannes mit einer Autobombe zu töten. Der Plan schlug fehl – doch jetzt drohen den Tätern bis zu 20 Jahre Haft!
Nur durch Zufall überlebte das Opfer
Es war der Morgen des 24. Dezember 2025, als die Polizei von Don Hua Lor einen Alarm erhielt. Ein Sprengsatz war detoniert! Doch der Teufel steckte im Detail. Das Opfer – die mutmaßliche Geliebte eines verheirateten Mannes – hatte unbeschreibliches Glück.
Nur eine von vier Flaschen einer selbstgebauten Bombe explodierte. Die anderen versagten. „Es hätte sie zerreißen können“, so ein Ermittler.
So perfide war der Plan
Die Polizei fand heraus: Der Sprengsatz war am Benzintank des Autos befestigt! Eine Fernbedienung sollte die tödliche Explosion auslösen. Das Ziel: Das Auto sollte in die Luft fliegen, die Insassin verbrennen. Ein kaltblütiger Mordplan aus reiner Eifersucht.
Doch die Bombe detonierte nicht vollständig. Das Opfer blieb unverletzt, das Auto erlitt nur leichten Schaden. Ein Wunder!
YouTube als Bomben-Bauanleitung
Die Ermittler konnten drei Verdächtige identifizieren und festnehmen: Kasama (38), die eifersüchtige Ehefrau, sowie ihre Helfer Somkid (34) und Thinnawat (34).
Die drei wurden gestern in Chon Buri und Rayong gefasst. Bei ihnen fanden die Beamten die Fernbedienung für den Sprengsatz und das Tatfahrzeug.
Das Geständnis von Kasama ist erschütternd: Sie habe von der Affäre ihres Mannes erfahren und wollte Rache. Gemeinsam mit ihren Komplizen schaute sie sich YouTube-Videos an, um zu lernen, wie man eine Bombe baut!
So lief der Anschlag ab
Der Plan war ausgeklügelt: Zuerst brachte Thinnawat heimlich einen GPS-Tracker am Auto des Opfers an. Dann verfolgten sie die Ahnungslose. Mit einem gemieteten Auto und gefälschten Kennzeichen fuhren Kasama und Somkid zum Tatort. Sie befestigten die Bombe am Benzintank.
Dann drückten sie auf die Fernbedienung – doch die tödliche Explosion blieb aus. Nur eine Flasche detonierte, verursachte Lärm und Funken.
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Das droht den Tätern jetzt
Die drei sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Die Anklage ist vernichtend: versuchter Mord – das steht unter Paragraph 288 des Strafgesetzbuches. Die Strafe dafür ist die Hälfte der Strafe für Mord. Und Mord wird in Thailand mit dem Tod, lebenslanger Haft oder 15 bis 20 Jahren Gefängnis bestraft!
Dazu kommen Anklagen wegen Herbeiführens einer Explosion (bis zu sieben Jahre) und illegalem Besitz von Sprengstoff – dafür drohen weitere 20 Jahre!
Ein Fall, der unter die Haut geht
Dieser Fall zeigt die dunkle Seite der Eifersucht. Eine Frau, die aus Wut und Verzweiflung zum Killer werden wollte. „Sie hatte keine Sekunde Bedauern für das, was sie getan hat“, so ein Polizeisprecher. Ihr Mann – der Auslöser des Dramas – steht nun ohne Ehefrau und ohne Geliebte da.
Für die drei Täter beginnt jetzt ein langer Weg hinter Gittern. Für das Opfer: ein Leben mit der Angst, dass der nächste Anschlag gelingen könnte.



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