Influencer rügt Bangkok Airport

Ein thailändischer Backpacker-Influencer kritisiert die Stimmung an den Sicherheitskontrollen des Flughafens Suvarnabhumi – und bringt damit die Betreiber zum Handeln.

Kampf um Passagiere: Airports senken Gebühren
Thai Newsroom
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BANGKOK, THAILAND – Ein populärer thailändischer Backpacker-Influencer hat mit einem Social-Media-Post über unfreundlich wirkendes Sicherheitspersonal am Flughafen Suvarnabhumi eine breite Debatte ausgelöst. Die Flughafenleitung reagierte darauf mit einer Anweisung, das Verhalten an den Handgepäckkontrollen künftig deutlich höflicher und klarer zu gestalten.

Influencer löst Diskussion am Airport aus

Am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in der Provinz Samut Prakan hat ein Beitrag des Influencers Backpaeger Kritik am Auftreten der für das Röntgen von Handgepäck zuständigen Mitarbeiter:innen entfacht.

Der thailändische Solo-Backpacker, der auf Facebook über 446.000 Follower und auf YouTube rund 1,2 Millionen Abonnenten erreicht, bemängelte die angeblich mürrische Ausstrahlung des Sicherheitspersonals.

Beschwerde über „lange Gesichter“

In seinem Post fragte sich der Influencer, warum die Sicherheitskräfte bei der Handgepäckkontrolle nach seinem Eindruck stets mit „langen Gesichtern“ arbeiteten und forderte eine Verbesserung.

Er verlangte demnach gezielte Schulungen sowohl für den professionellen Umgang mit Passagier:innen als auch für bessere Selbstkontrolle in stressigen Situationen.

Geteilte Erfahrungen der Reisenden

Die Kritik verbreitete sich rasch, viele Nutzer stimmten dem Influencer in den Kommentaren zu und schilderten ähnliche Erlebnisse am Flughafen Suvarnabhumi und an anderen internationalen Flughäfen.

Gleichzeitig berichteten andere Reisende von sehr freundlichen Erfahrungen gerade an thailändischen Flughäfen und brachten Verständnis für das unter Druck stehende Sicherheitspersonal zum Ausdruck.

Flughafenleitung ordnet mehr Höflichkeit an

Die Leitung des Flughafens Suvarnabhumi griff die Debatte auf und erklärte in einer am Dienstag auf Facebook veröffentlichten Mitteilung, dass die betroffenen Beschäftigten ihr Verhalten gegenüber Passagieren künftig verbessern sollen.

Sie seien angewiesen worden, höflicher aufzutreten und klarer zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden und den Umgang zwischen Personal und Reisenden insgesamt angenehmer zu gestalten.

Privatfirma an den Kontrollen im Einsatz

Nach Angaben setzt der Betreiber des Flughafens für die Gepäckkontrollen nicht auf eigenes Personal, sondern auf ein beauftragtes privates Sicherheitsunternehmen.

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Die neuen Vorgaben zur Höflichkeit richten sich daher nicht an direkte Flughafenangestellte, sondern an die Mitarbeiter:innen dieses externen Sicherheitsdienstes.

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