LOP BURI, THAILAND – Wochen nach dem Verschwinden von Rut „Top“ Meneeprasert hat die Polizei neun Verdächtige im Visier, nachdem seine Leiche in Lop Buri gefunden wurde. Sieben Personen sitzen in Haft, zwei sind weiter auf der Flucht.
Vermisstenanzeige nach dem 18. Februar
Rut „Top“ Meneeprasert galt seit dem 18. Februar als vermisst, nachdem er gegen 5.45 Uhr sein Zuhause verlassen hatte, um zur Arbeit zu fahren.
Seine Mutter erstattete am 19. Februar bei der Polizeistation Sutthisan eine Vermisstenanzeige und schilderte, dies sei der letzte bekannte Aufenthaltsort ihres Sohnes gewesen.
CCTV-Aufnahmen führen Ermittler zu Soi Ratchada 18
Ermittler werteten CCTV-Aufnahmen entlang der Fahrstrecke aus und entdeckten in Soi Ratchada 18 eine Situation, in der Top seinen weißen Honda HR-V abgestellt hatte.
Ein grauer Toyota Fortuner und ein Motorrad blockierten laut Polizeiangaben das Fahrzeug. Mehrere Männer sollen Top daraufhin in das SUV gebracht haben.
Spur führt nach Samut Prakan
Nach Angaben der Ermittler wurde der Entführte anschließend in ein gemietetes Haus in Samut Prakan gebracht.
Die weiteren Abläufe werden noch rekonstruiert. Die Polizei spricht von einer koordinierten Tat mit mehreren Beteiligten.
Leiche in Lop Buri entdeckt
Am 3. Februar fanden Beamte in einem verlassenen Haus im Bezirk Chai Badan in der Provinz Lop Buri die Leiche eines Mannes, die später als Rut „Top“ Meneeprasert identifiziert wurde.
Die genaue Todesursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Details wurden von der Polizei bislang nicht veröffentlicht.
Neun Verdächtige, zwei weiter flüchtig
Nach dem Stand der Ermittlungen sollen neun Verdächtige an dem Fall beteiligt sein. Channel 7 berichtete von sieben Festnahmen und zwei weiter flüchtigen Personen.
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Medienberichten zufolge sollen sich die Beschuldigten in eine Gruppe, die die Tat ausgeführt haben soll, und eine zweite Gruppe, die sie mutmaßlich beauftragt habe, aufteilen.
Motiv: Eifersucht als möglicher Auslöser
Die Polizei geht davon aus, dass Eifersucht das Motiv für die Tat gewesen sein könnte, nachdem auf Tops Mobiltelefon Videomaterial mit ihm und mehreren Frauen gefunden worden sei.
Seine Freundin, mit der er laut Berichten fünf bis sechs Monate zusammen gewesen sei, wurde zur Befragung vorgeladen. Details ihrer Aussage wurden nicht veröffentlicht.
Zwei Soldaten unter den Verdächtigen
Die Facebook-Seite Big Krien berichtete, zwei der Verdächtigen seien Soldaten im Rang eines amtierenden Unterleutnants. Eine offizielle Bestätigung durch die Streitkräfte steht aus.
Die Festgenommenen wurden zunächst wegen rechtswidriger Freiheitsberaubung nach Paragraph 310 angeklagt. Sie bestritten den Mordvorwurf und erklärten, sie hätten das Opfer lediglich festgehalten.



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