Spanien oder Thailand: Wo reicht die Rente wirklich?

Zwei Länder, eine Rente – aber völlig verschiedene Kostenstrukturen. Was Miete, Arzt, Supermarkt und Rückflug wirklich kosten, zeigt unser Vergleich mit aktuellen Zahlen. Das Ergebnis überrascht in beide Richtungen.

Spanien oder Thailand: Wo reicht die Rente wirklich?
KI generiertes Symbolbild

Alle paar Wochen landet dieselbe Frage in unserem Email Postfach: Spanien oder Thailand – wo lebt es sich als Rentner besser? Die Leser wollen Zahlen, keine Träumereien. Also haben wir nachgerechnet, verglichen und das Ergebnis aufgeschrieben. Es fällt deutlicher aus, als viele erwarten.

Beide Länder locken mit Sonne und niedrigeren Preisen als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Doch wer genauer hinsieht, merkt schnell: Die Kostenstruktur unterscheidet sich radikal – beim Wohnen, beim Arzt, beim Wocheneinkauf und vor allem beim Rückflug zur Familie. Ein Vergleich auf Basis aktueller Zahlen aus dem Jahr 2026, ohne rosa Brille und ohne Stammtisch-Folklore.

Miete und Wohnkosten im direkten Vergleich

Wer an der Costa del Sol oder Costa Blanca eine gepflegte Zwei-Zimmer-Wohnung mieten will, zahlt zwischen 900 und 1.400 Euro Kaltmiete im Monat. Strom kostet durchschnittlich 65 Euro, im Sommer mit Klimaanlage deutlich mehr. Dazu kommen Wasser, Müllgebühren und Gemeinschaftskosten. Unter 1.100 Euro Warmmiete läuft an der Küste wenig, in Málaga oder Marbella wird es schnell teurer. Im Hinterland sinken die Preise, aber dort fehlt oft die Infrastruktur, die Rentner brauchen.

In Thailand sieht die Rechnung völlig anders aus. Ein ordentliches Zwei-Raum-Condo in Pattaya mit Gemeinschaftspool, Fitness und Sicherheitsdienst gibt es bei Jahresvertrag schon ab 8.000 Baht (rund 210 Euro) im Monat. Wer ein Haus mit Garten will, liegt bei 10.000 bis 15.000 Baht (260–395 Euro), mit eigenem Pool etwas mehr. In Chiang Mai starten vergleichbare Wohnungen ab 8.000 Baht, Bangkok verlangt für BTS-Nähe 15.000 bis 25.000 Baht (395–660 Euro). Strom liegt im Condo bei 800 bis 1.700 Baht (20–45 Euro) je nach Klimaanlagen-Nutzung, im Haus bei 1.000 bis 2.500 Baht. Wasser, Handy und Internet zusammen kosten selten mehr als 1.000 Baht (26 Euro). Wer eine Wohnung oder ein Haus in Thailand sucht, bekommt für einen Bruchteil der spanischen Küstenmiete deutlich mehr Platz.

Krankenversicherung und medizinische Versorgung

Spanien hat ein solides öffentliches Gesundheitssystem. Wer eine deutsche gesetzliche Rente bezieht, kann mit dem S1-Formular der Krankenkasse das spanische System nutzen – ohne zusätzliche Kosten. Das klingt nach einem klaren Vorteil. In der Praxis aber warten Patienten im öffentlichen System durchschnittlich 65 Tage auf einen Facharzttermin. Die meisten Expats schließen deshalb eine private Zusatzversicherung ab. Die kostet je nach Alter zwischen 50 und 200 Euro im Monat. Für einen 65-Jährigen sind 100 bis 150 Euro realistisch. Ohne S1-Formular – etwa für Frührentner ohne Rentenbezug – wird die private Police zur Pflicht für die Residencia.

Thailand hat kein vergleichbares öffentliches System für Ausländer, aber dafür erstklassige Privatkliniken zu Preisen, die europäische Patienten regelmäßig verblüffen. Ein Facharztbesuch kostet zwischen 20 und 40 Euro (800–1.500 Baht), ohne wochenlange Wartezeit. Eine private Krankenversicherung für Expats liegt für einen 60-Jährigen bei 160 bis 260 Euro (6.000–10.000 Baht) monatlich. Ab 70 steigen die Prämien spürbar, ab 75 wird der Markt dünn. Wer ein Non-OA-Visum beantragt, braucht eine Police mit mindestens drei Millionen Baht Deckungssumme. Beim einfacheren Non-O-Visum entfällt diese Pflicht – ein Grund, warum viele ältere Expats diesen Weg wählen.

Einkaufen, Essen und der tägliche Markt

Der spanische Supermarkt ist kein Schnäppchen mehr. Mercadona, Lidl oder Carrefour liegen preislich nur noch 10 bis 20 Prozent unter dem deutschen Niveau. Für eine Person rechnen Auswanderer-Portale mit 200 bis 300 Euro Lebensmittelkosten im Monat, in den Großstädten eher am oberen Ende. Essen gehen kostet in einem normalen Restaurant zwischen 10 und 20 Euro pro Person – ein Mittagsmenü (menú del día) gibt es in vielen Bars noch für 12 bis 15 Euro. Wein und Olivenöl sind günstiger als in Deutschland, aber die Inflation der vergangenen Jahre hat die Preise insgesamt um rund 15 Prozent nach oben getrieben.

Thailands Straßenküchen und Wochenmärkte spielen preislich in einer anderen Liga. Eine vollwertige Mahlzeit an der Garküche kostet 50 bis 80 Baht – umgerechnet 1,30 bis 2,10 Euro. Ein Wocheneinkauf auf dem Markt mit Gemüse, Obst und Eiern liegt bei 700 bis 900 Baht (18–24 Euro). Die Preise sind gestiegen, ein Nudelgericht kostet heute 50 bis 60 Baht statt früher 40 – wie ein aktueller Wochencheck aus dem Juli zeigt. Trotzdem: Wer sich auf die lokale Küche einlässt, kommt mit 200 bis 300 Euro im Monat für zwei Personen aus. Importware – Käse, Wein, westliche Markenprodukte – kostet allerdings deutlich mehr als in Europa. Wer jeden Abend im italienischen Restaurant sitzt, zahlt auch in Pattaya europäische Preise.

Visum und Aufenthaltsrecht für Rentner

Spanien macht es EU-Bürgern einfach. Freizügigkeit, kein Visum, keine Einkommensnachweise für die Einreise. Wer länger als drei Monate bleibt, beantragt die Residencia – dafür braucht man eine Krankenversicherung und den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel. Als Orientierung gilt der IPREM-Indikator, 2026 bei 600 Euro monatlich. In der Praxis erwarten die Behörden deutlich mehr. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben hier einen klaren bürokratischen Vorteil gegenüber jedem Nicht-EU-Ziel.

Thailand verlangt mehr Papierkram, belohnt dafür aber mit klaren Regeln. Das Rentnervisum (Non-O) erfordert entweder 800.000 Baht (rund 21.000 Euro) auf einem thailändischen Bankkonto oder ein nachgewiesenes monatliches Einkommen von 65.000 Baht (ca. 1.710 Euro). Eine Kombination aus beidem ist ebenfalls möglich. Die Verlängerung kostet 1.900 Baht pro Jahr – rund 50 Euro. Wer sich im Vorfeld von einem auf Visa spezialisierten Beratungsbüro unterstützen lässt, spart sich die typischen Anfängerfehler bei der Erstbeantragung. Die Bürokratie ist überschaubar, wenn man weiß, welche Dokumente das jeweilige Immigration Office verlangt – und das variiert von Provinz zu Provinz.

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Rückflug zur Familie: Der versteckte Kostenfaktor

Hier liegt Spaniens größter Trumpf. Ein Hin- und Rückflug von Málaga oder Alicante nach Frankfurt, München oder Wien kostet zwischen 65 und 200 Euro – oft sogar unter 100 Euro, wenn man flexibel bucht. Flugzeit: zweieinhalb Stunden. Wer zweimal im Jahr die Familie besucht, gibt dafür 200 bis 400 Euro aus. Das ist Taschengeld. Die Nähe zu Deutschland, Österreich und der Schweiz lässt sich nicht wegrechnen: Spontanbesuche, Notfälle, Weihnachten bei den Enkeln – alles machbar, ohne das Budget zu sprengen.

Thailand liegt zehn Flugstunden entfernt, und das kostet. Ein Hin- und Rückflug Frankfurt–Bangkok schlägt 2026 mit 600 bis 900 Euro zu Buche, in der Hochsaison oder bei kurzfristiger Buchung auch über 1.000 Euro. Wer zweimal jährlich nach Hause fliegt, gibt allein für die Flüge 1.200 bis 1.800 Euro aus – pro Person. Für ein Paar sind das bis zu 3.600 Euro im Jahr, die bei keiner Lebenshaltungskostenrechnung auftauchen, aber das Budget massiv belasten. Die Logistik beim Umzug nach Thailand ist ein weiterer Posten, den viele erst zu spät auf dem Zettel haben. Wer ehrlich rechnet, muss die Flugkosten in den monatlichen Durchschnitt einpreisen – dann schrumpft der Kostenvorteil gegenüber Spanien spürbar.

Infrastruktur, Internet und Erreichbarkeit

Spanien profitiert von einem dichten Autobahnnetz und guten Zugverbindungen zwischen den großen Städten. Der Renfe-Hochgeschwindigkeitszug bringt Passagiere in zweieinhalb Stunden von Madrid nach Málaga. Schwächen zeigt das Land beim Breitbandausbau abseits der Küsten und Metropolen – in ländlichen Gebieten Andalusiens oder der Extremadura ist schnelles Internet keine Selbstverständlichkeit. Mobilfunkverträge kosten zwischen 15 und 30 Euro im Monat, Glasfaser ab 30 Euro. Die digitale Infrastruktur ist solide, aber nicht überall gleichmäßig verteilt.

Thailand hat hier in den vergangenen Jahren massiv aufgeholt. In Bangkok, Pattaya, Chiang Mai und auf Phuket gehören 5G und Glasfaseranschlüsse zum Standard. Ein schneller Internetanschluss kostet rund 20 Euro (700–800 Baht) im Monat – deutlich weniger als in Spanien. Mobilfunkverträge mit ausreichend Datenvolumen gibt es ab 8 Euro (300 Baht). Die Schwäche liegt im ländlichen Raum und auf den kleineren Inseln, wo die Abdeckung dünner wird. Für Videocalls mit der Familie in Deutschland reicht die Verbindung in den touristischen Zentren problemlos – wer sich allerdings im tiefen Isaan niederlässt, sollte vorher die Netzabdeckung testen.

Was die Entscheidung am Ende wirklich kostet

Ein Rentner-Paar lebt in Spanien komfortabel ab etwa 1.800 Euro im Monat – an der Küste eher bei 2.200 bis 2.500 Euro, wenn private Krankenversicherung und gelegentliche Heimflüge eingerechnet werden. In Thailand beginnt ein vergleichbarer Lebensstil bei 1.400 bis 1.700 Euro monatlich, allerdings ohne die Flugkosten. Rechnet man zwei Heimreisen pro Jahr ein, landet ein Paar in Thailand bei effektiv 1.550 bis 1.850 Euro monatlich. Der Kostenvorteil Thailands ist real, aber er beträgt 300 bis 500 Euro im Monat – nicht die Welten, die manche Foren behaupten.

Die ehrliche Antwort lautet deshalb: Es kommt darauf an, was einem wichtiger ist. Wer alle paar Wochen bei der Familie vorbeischauen will und das europäische Gesundheitssystem schätzt, fährt mit Spanien besser. Wer für sein Geld maximalen Wohnkomfort will, erstklassige Privatmedizin ohne Wartezeiten bevorzugt und mit einem Heimatbesuch pro Jahr leben kann, bekommt in Thailand mehr für seine Rente. Beides sind vernünftige Entscheidungen. Dumm ist nur, die eine zu treffen, ohne die Zahlen der anderen zu kennen.

Anmerkung der Redaktion

Lesen Sie auch: Pattaya oder Siem Reap: Wo lebt es sich 2026 besser?

Die genannten Beträge sind Richtwerte auf Basis aktueller Marktdaten und Portale (Stand Juli 2026). Euro-Baht-Umrechnungen basieren auf einem Näherungskurs von rund 38 Baht pro Euro. Individuelle Lebensgewohnheiten, Wohnort und Gesundheitszustand verändern die Rechnung erheblich – ein mehrmonatiger Probeaufenthalt vor der endgültigen Entscheidung ist dringend empfohlen. Hinweis: Dieser Artikel enthält Links zu unseren Werbepartnern.

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78 Kommentare zu „Spanien oder Thailand: Wo reicht die Rente wirklich?

    1. @Erwin Bravo 👏 da ist nichts mehr hinzuzufügen, ich werde TH auch verlassen wenn ich da alles erledigt habe.

  1. Schlechtes muss nicht billig sein: Spanien ist völlig überteuert! Dazu im Winter kalt und im Sommer bis zu 45 Grad im Schatten! Tendenz steigend!!! Wer braucht das schon…? Besser und preisgünstiger als in Thailand kann Mann wohl nirgendwo anders auf der Welt leben! Und Fernflüge aus Thailand zur Familie in Deutschland habe ich konsequent abgeschafft… 🇹🇭🛫🇩🇪👎🏽

    1. Also in Andalusien beispielsweise ist es im Juli und August extrem heiss, sonst aber angenehm und trocken. In Thailand ist es nur im December und Januar aushaltbar. Sonst immer heiss und unangenehm schwül bei schlechter Luftqualität.

      1. Genau das ist doch das Schöne am Ruhestand: Jeder kann sich das Land aussuchen, das zu den eigenen Vorlieben und dem Geldbeutel passt. Wer Thailand nicht verträgt, muss sich doch nicht quälen – Abflugrichtung Malaga und gut ist. ✈️☀️

      2. Jeder hat naturgemäß so seine eigenen Empfindlichkeiten. Mir persönlich ist Spanien im Winter einfach zu kalt. Und baden im Mittelmeer oder Atlantik sowieso… 🇪🇸🥶

    2. Vietnam und Malaysia sind kostengünstiger als Thailand haben aber den Nachteil, dass es kein Rentnervisum wie in Thailand gibt und nach 90 Tagen ein Kurzurlaub in einem der Nachbarländer fällig ist. Für Malaysia mag das komisch klingen, da die Malaysier ein wesentlich höheres Einkommen als die Thailänder haben. Trotz des höheren Einkommens und höheren Lebensstandards sind die Lebenshaltungskosten in Malaysia niedriger. Ich bin Anfang September wieder auf Borneo bevor es von Malaysia nach Sulawesi weitergeht. 

      1. Ich lebe seit nunmehr fast 7 Jahren in Thailand und habe seitdem fast alle Länder in Südostasien mit dem Motorrad durchquert. Jedes Land hat seine eigenen Reize und Vorteile. Man sollte nicht allezuviel auf die Lebenshaltungskosten geben sondern viel mehr auf den Wohlfühlfaktor. Für mich persönlich bleibt daher Thailand die absolute Nummer 1 zum leben. Nummer 2 wäre in der Tat Vietnam. Ein Langzeitvisum brauche ich eigentlich nicht, da ich sowieso überwiegend in verschiedenen Ländern mit dem Motorrad unterwegs bin… 🌏🏍️🏁

      2. Malaysia bietet verschiedene
        Visas MM2H, Digital Nomad Pass und noch andere.

    3. aber auch gefährlicher-immer mit einem fuss in schwierigkeiten unsicherheit.[entfernt] wirst de an jeder ecke und keinerlei rechtssicherheit

      Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

  2. Den Vergleich mit Spanien finde ich ganz passend. Beide Länder fast gleich groß. Thailand rund 513.000 qkm, Spanien 505.000 qkm. In beiden Ländern spielt der Tourismus eine ganz maßgebliche Rolle. Dann hört es aber fast schon auf mit den Gemeinsamkeiten. Thailand hat rund 72 Millionen Einwohner, Spanien nur 49 Millionen. Während Thailand über Massentourismus bei 33 Millionen internationale Touristen jammert, hatte Spanien letztes Jahr 97 Millionen. Anders ausgedrückt, rein rechnerisch kommen auf jeden Spanier rund 2 Touristen, in Thailand nicht einmal ein Halber. Bei allen jeweils regionalen Unterschieden, Thailand liegt in den Tropen und Spanien in den Subtropen. Beide Klimazonen bieten dementsprechend ganz andere Herausforderungen. Dass Spanien zur europäischen Völkerfamilie gehört gar keine Frage. Bei aller regionalen Unterschiede, sich in dieser Gesellschaft zu orientieren ist für DACHler bestimmt einfacher. Thailand dagegen hatte sich über Jahrhunderte erfolgreich gegen jeden europäischen Einfluss gewehrt. Das merkt man der Kultur und Menschen nach wie vor deutlich an. Dass das manche überhaupt nicht verstehen können, kann man u,a. hier fast tagtäglich nachlesen.
    Ich hatte mal fast ein Jahr in Spanien gelebt und gearbeitet. Ich war gerne in diesem Land. Dass ich nicht dort geblieben bin lag halt daran, dass Thailand das Land war in dem ich wirklich leben wollte. Ein paar Jahre später konnte ich es dann ja auch wieder realisieren und bin geblieben. Bis heute und hoffentlich auch noch morgen.

    1. die damenwelt in thailand ist der einzige vorteil-in spanien heiratet keine 25j einen alten opa.ich nehme mich da nicht aus-habe ich eine 30j jüngere frau

  3. Bei eigenem Haus / Wohnung entfällt Mietkosten. Was häufig übersehen wird, in Spanien wird Einkommensteuer auf die Rente fällig, während sich diese in Thailand legal vermeiden lässt. Und ein weiterer Punkt für die, die eine thailändische Ehefrau haben: Die notwendige Krankenversicherung für die Ehefrau, da kommen noch ein paar 1000 dazu. Euro, nicht THB.

    1. Es wäre mir neu, dass sich die Steuerpflicht für gewöhnliche Langzeitexpats in Thailand vermeiden lässt. Zwar haben es die meisten Farangs jahrelang so gehandhabt, aber damit ist es seit 2024 bei einem Aufenthalt in Thailand von mehr als 179 Tagen pro Kalenderjahr nun auch vorbei! Und das ist auch gut so… 🇹🇭👍🏽

      1. Da hat sich auch seit 2024 nichts daran geändert! Zumindest noch nicht. Geändert hat sich 2024 nur, dass Einkommen, egal wann verdient und nach Thailand verbracht zu versteuern wäre. Vorher nur das Einkommen welches im gleichen Jahr erzielt wurde. Sonst hat sich bislang gar nichts verändert.
        Der entscheidende Unterschied ist aber, in Thailand wird grundsätzlich nur das Einkommen welches ins Land gebracht wird besteuert und in Spanien das Welteinkommen.

        1. Ich kenne nicht einen einzigen Langzeitfarang, der vor 2024 entgegen der geltenden Rechtslage seiner Steuererkärungspflicht beim thailändischen Finanzamt nachgekommen ist! Ab 2024 wird dieses Versäumnis nun allerdings von den thailändischen Steuerbehörden verfolgt und notfalls auch geahndet… 🇹🇭🏦💵👍🏽

          1. Und ich kenne keine Einzigen welcher in den letzten Jahren seit 2024 „verfolgt und notfalls auch geahndet“ wurde.
            ✌️

        2. Es ist schon ausgesprochen schäbig und protzig, sich als Farang vor seiner Steuerpflicht in Thailand zu drücken! Ich hoffe, die Behörden kriegen EUCH alle… 🇹🇭🏦💵🙏

          1. Das finde ich jetzt nicht nett. Noch dazu von einem der sich als Verwaltungsjurist zuerst ein ganzes Berufsleben den Hintern platt gesessen hat, nur um dann dafür sogar noch eine satte Pension und Beihilfe abzugreifen und damit hier auch noch groß rumprotzt.
            Ich kann’s ja verstehen, dass einer meiner Rechtsansicht nicht folgen mag oder kann. Von mir aus, aber anderen gleich die Behörden an den Hals wünschen, das ist dann in der Tat richtig schäbig.
            👎

          2. Für was bitte soll ich hier Steuern bezahlen? Der thailändische Staat hat keinen einzigen Baht zu meiner Rente beigetragen und ich bezahle jetzt schon durch die Mehrwertsteuer mehr Steuern wie der größte Teil von den Thailänder.

      2. Als Privatier,zahle ich NULL Steuern und bin auch nicht Steuerpflichtig!

        Bin 365Tg./Jahr hier zugegen und das seit über 20 Jahren!
        Keine TIN,for what?
        Keinerlei Transfers vom Ausland!
        Dieses Szenario fehlt total in den Steuerartikeln beim WB!!

        1. Michael, DU bist in Thailand steueransässig, wenn
          du dich mehr als 179 Tage im Kalenderjahr im Königreich aufhältst! Damit bist du auch zur Abgabe einer Steuererklärung bis zum 31. März des jeweiligen Folgejahres verpflichtet. Die individuelle Steuerfestsetzung für dich erfolgt dann durch dein zuständiges Finanzamt anhand deiner Angaben und dort eingereichten Nachweise…

          1. Harrycan…
            Ja ja,Glaube was DU Glauben willst…Mein zuständiges Finanzamt in Jomtien,wird es wohl besser wissen,als DU!!
            Soll ich jetzt wg.deinem Kommentar,das Finanzamt auf Knien anbetteln,damit sie mir eine TIN aushändigen??
            Zum Glück gebe ich hier nach über 20 Jahren,keinen Pfifferling,was hier abgesondert wird!

      3. Steuererklärung sorgt selbst noch nicht zur Zahlung von Steuern. Die Freigrenzen sind relativ hoch und ja nur für Einkommen zu zahlen, was auch nach Thailand überwiesen wird. Rücklagen, die man im Heimatland aufbaut und nicht transferiert (warum auch?) fallen nicht darunter und alle Ausgaben mit Kreditkarte, auch nicht. Wer mit der Kreditkarten in Thailand Geld am Automaten holt damit auch nicht. Man kann also das eingeführte Geld relativ einfach kleinrechnen.

        1. Die thailändische Steuerbehörde hat bislang keine ausdrückliche Stellungnahme veröffentlicht, die Bargeldabhebungen mit ausländischen Kreditkarten eindeutig behandelt. Deshalb kann niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie eine zukünftige Prüfung diesen Vorgang bewerten würde.

          1. Was die thailändischen Behörden dazu sagen, ist für mich nicht der Punkt. Zahlungen per Kreditkarte werden eben nicht erfasst bzw. können nicht zugeordnet werden. Wie soll das auch in der Praxis funktionieren? Nur anhand von der Kartennummer kann man dies keinem ausländischem Bürger zuordnen. Der Name dazu hilft auch wenig, weil die wenigsten Namen eindeutig sind. Je nach Bank hat man vielleicht auch andere Namen hinterlegt (Zweitnamen z.B.). Manche Banken erlauben sogar abweichende Namen auf der Karte. Man müsste schlicht alle in Thailand eingesetzten Karten von Ausländern erfassen und zuordnen.

      4. Natürlich lässt es sich vermeiden. Du transferiert auf dein Konto so viel, dass du unter Berücksichtigung der Freibeträge keine oder halt ein paar Euro Steuer bezahlst. Den Rest des Geldes schenkst du deiner thailändischen Frau und überweist das als Schenkung direkt auf ihr Konto. Natürlich wird eine Steuererklärung abgegeben. .

        1. Was der deutsche Farang in Thailand so alles unternimmt, nur um sich vor Steuerzahlungen zu drücken ist schon bezeichnend…

          1. Da das alles legal ist drückt sich niemand vor irgendwas, wer aber freiwillig mehr Steuern zahlt als er muss, hat ein ernstes Problem in einem wichtigen Körperteil…
            Vorschlag: Überweisung dein gesamtes,Einkommen dem Staat, der kann es immer brauchen..😇

          2. Vielleicht stinkt ihm ja nur, dass seine Pension in Deutschland versteuert wird. Steuern hier dürfte er nicht zahlen. Da kann man natürlich schon sauer werden, wenn doch sowieso nur ein maximales Ruhegehalt von 71,75 Prozent des letzten Gehalts bezahlt werden. Plus kostenfreie 70% Beihilfe natürlich! Da bleiben selbst dem Durchschnitts-Pensionisten lockere rund € 3.000,00 Netto monatlich.
            Und ausgerechnet so einer mokiert sich dann über Steuervermeidungsstrategien der GRV-Rentner mit einem Rentenniveau von 48 Prozent was durchschnittlich für Brutto rund € 1.500,00 reicht.
            Aber das muss man schon verstehen. Der hat seinen Unterhalt lebenslang auf Steuerzahlerkosten bestritten. Da hat man natürlich ein ureigenes Interesse daran, dass die Steuereinnahmen weiter sprudeln.

    2. was mieten die denn für 2 zimmerwohnungen für 900 bis 1200 euro?ich lebe seit 30j in thailand aber so niedrige mirtkosten habe ich noch nie gesehen-muss aber sagen in pattaya war ich noch nicht bin im raum cha am hua hin-haus für 12000?na ja 20000 und das sind auch 600 euro.und krankenversicherung braucht man in spanien nich-reisekrankenversicherung für 90 tage-36euro im jahr.und wenn man doch dringend einen termin braucht dann einen 50 über den thresen und der trmin steht am anderen tag.
      ich überlege echt nach spanien zum überwintern zu gehen-in thailand wird es doch immer schlechter für uns-banken firmen alles wird überprüft.

      1. In Pattaya sind Zwei-Zimmer-Condos mit einem Jahresvertrag bereits für etwa 8.000 Baht erhältlich. Einfache Studio-Apartments gibt es schon ab 5.000 Baht. Etwas weiter außerhalb gelegene Häuser kann man durchaus schon ab 10.000 Baht mieten.

        1. In Koh Samui oder Phuket gibt es selbst für 20,000 Baht nur mehr miese Unterkünfte. Pattaya ist günstiger, aber etwas gutes gibt es auch dort nicht um diesen Preis…! Das sollte man schon klarer kommunizieren, denn gerade im Alter will man normalerweise nicht in einem Loch mit wackeligem Mobilar und so gut wie nichts brauchbarem drinnne leben. Realistisch beginnte es bei 12,000 bis 15,000 Baht wenn man etwas ordentlichem sprechen will. Luxus ist das aber noch lange nicht.

  4. Was hier nicht erwähnt wurde,daß das Essen in Spanien(Restaurants) zu TH,nicht empfehlenswert ist!

    1. Ich lebe seit mehr als 2 Monaten in Andalusien, und kann sagen dass das Essen in allen bisher besuchten Restaurants wirklich ausgezeichnet war…!

      1. Stimmt genau, die Thais werfen alles achtlos in die Botanik und das wird immer schlimmer. In manchen Gebieten steht der Müll tageland rum und stinkt zum Himmel. Sieht echt fürchterlich aus. In Samui darf man bei Strafandrohung seinen Müll nicht mehr entsorgen und abgeholt wird er ohnehin fast nieauch wenn man bezahlt hat. Andere Anwohner werfen dir dann ihren Abfall einfach vor dein Tor…! Soetwas habe ich in meiner Gegend in Spanien noch nie gesehen…! Alles wird oft jeden Tag gepflegt und sieht wirklich Top aus. Klar muss ich dafür auch bezahlen, aber das ist es mir immer wert.

  5. Je älter man wird, um so klarer sind die Vorteile für Spanien. Besonders die heimische Krankenversicherung bringt hier viele Vorteile. Auch sind deutschsprachige Ärzte in Spanien einfacher zu finden und in den typischen touristischen Gegenden eigentlich überall verfügbar.
    Die Wohnkosten sprechen auf den ersten Blick für Thailand, aber in Spanien hat man den großen Vorteil, dass man auch Eigentum (also richtiges Eigentum) problemlos erwerben kann. Wenn man nicht unbedingt Standnähe braucht, ist das auch in Spanien erschwinglich und Eigentum lässt sich eben auch durchaus wieder verkaufen, wenn man z.B. zurück nach Deutschland will/muss.

    Mein Fazit: zwischen 65 und 70 Jahren kippt der Vorteil eher Richtung Spanien. Davor liegen die Vorteile klar bei Thailand, weil man mit einer günstigen Krankenversicherung und den niedrigeren Lebenshaltungskosten dort schon deutlich günstiger leben kann.

    1. Nicht dort, wo man am günstigsten lebt, sondern wo Mann am besten lebt, sollte das Wichtigste sein! Für mich persönlich ist das eindeutig Thailand. Und um eine private Krankenversicherung brauche ich mich als deutscher Pensionär mit Non Immigrant O Visum und einem weltweiten Beihilfeanspruch ohnehin nicht zu kümmern! 🙏🙏🙏

      1. Da gebe ich dir 100% ig Recht, nur trifft das bei mir auf Spanien zu, und mir ist es dabei egal wo es am Ende günstiger ist.

    2. Ich bin mit meinen 67 Jahren vor 2 Monaten von Thailand nach permanent Spanien gezogen, unüd kann dem nur 100%ig zustimmen. Ich lebe hier nur 150 Meter vom Strand entfernt, und auch die Kosten sind überschaubar.

      1. strand wichtig?ich wohn in thailand 500m vom strand und bin machmal in 2 monaten nicht einmal am beach gewesen

  6. Zitat von oben: „Thailand verlangt mehr Papierkram, belohnt dafür aber mit klaren Regeln. ……. Die Bürokratie ist überschaubar, wenn man weiß, welche Dokumente das jeweilige Immigration Office verlangt – und das variiert von Provinz zu Provinz.“ Zitat-Ende.
    Ist das nicht bereits ein Widerspruch in sich selbst? Für mich setzt eine klare Regel voraus, dass sie klar (eindeutig) ist und im gesamten Staat einheitlich angewendet wird und nicht vom Gutdünken einzelner Beamten abhängig ist. Aber je mehr ich über das thailändische Rechtssystem lese, desto mehr Zweifel kommen diesbezüglich bei mir auf und ich gelange eher zur Meinung Regel 1: „Alle Beamten machen, was sie wollen und nicht, was sie sollen und alle machen mit!“ Regel 2: „Im Zweifelsfall tritt Regel 1 in Kraft!“
    Für mich beginnt das bereits bei der 800.000 Baht Regel, bzw. dem dafür notwendigen Bankkonto und dem dahinterstehenden System „Hauptmann von Köpenick“: „Ohne Visum kein Bankkonto und ohne Bankkonto kein Visum!“ – ich weiß immer noch nicht, wie das funktionieren soll; aber vielleicht kann ich nur nicht so krumm denken, dass es wieder gerade wird?
    Was mich da einfach mal interessieren würde: Wenn für Immi2 andere Regeln gelten als für Immi1: Kann dann der Antragsteller zuerst in den Zuständigkeitsbereich von Immi2 ziehen weil er die dort geltenden Regeln erfüllt, und wenn er dort dann bekommen hat, was er will, in den Zuständigkeitsbereich von Immi1 umziehen? Oder heißt es „Einmal Immi2, dann immer Immi2“ – auch wohnmäßig?

    1. Das war früher mal so, da konnte man zu irgendeiner Immi gehen, egal wo man seinen Wohnsitz hatte. Das ist aber lange vorbei, man muss dort erscheinen wo man gemeldet ist.

      1. Das verstehe ich so, dass Umziehen innerhalb Thailands möglich ist, sich aber dann ggf. die zuständige Immi ändert?

        1. Richtig. Anderer Wohnort in einer anderen Provinz, dann auch andere Immigration. Nur wenn du in dem gleichen District umziehst, ändert sich die Immigration nicht.

    2. 1. Non Immigrant OA Jahresvisum bei thailändischer Botschaft in Deutschland beantragen und damit nach Thailand einreisen. 2. In Thailand Thai SIM-Card besorgen, zwei Thai Bankkonten eröffnen und 800.000 Baht Festgeld einzahlen. 3. Nach zehn oder elf oder Monaten ausreisen. 4. Im Ausland Tourist Visum bei einer thailändischen Botschaft beantragen und erneut nach Thailand einreisen. 5. Non Immigrant O Jahresvisum in Thailand beantragen. Fertig… ✔️

      PS: Auf der Immigration in Hua Hin habe ich noch nie Probleme gehabt! 👍🏽

    3. Zum Satz „„Ohne Visum kein Bankkonto und ohne Bankkonto kein Visum!“ – ich weiß immer noch nicht, wie das funktionieren soll; aber vielleicht kann ich nur nicht so krumm denken, dass es wieder gerade wird?“
      Das ist doch ganz einfach: Du beantragst in Deutschland das Non-Immigrant-O als über 50-jähriger und weist die dazu erforderliche Summe ganz normal auf dem deutschen Bankkonto nach.
      Mit dem Non-Immigrant-O-Visum reist du nach Thailand und eröffnest dort unter Vorlage des Visums dein Bankkonto.
      Fertig.

    4. Die Regeln zwischen den verschiedenen Immigration Office unterscheiden sich ja in den Hauptkriterien wie notwendiger Visumstyp für EOS, Einkommensnachweis (400k resp 800kn oder monatliche Rente von 65k) landesweit nicht. Kann sein das ein Office die eine oder andere Kopie zusätzlich möchte aber nicht grundsätzlich etwas Zusätzliches.

      1. Ich möchte mich bei euch allen, die auf meinen Thread reagiert / geantwortet haben, recht herzlich bedanken. Jetzt ist mir vieles klarer geworden, worüber ich vorher wochenlang gegrübelt habe.
        Also nochmal Danke.

  7. WB habe auch schon ein Apartment gemietet 10000THB plus Kaution Strom 4500THB Wasser 500Baht fest. Was in Thailand dazu kommt 90Tagemeldung Hin und Rückfahrt nicht überall klappt es per PC, Eintrittpreise Dualpreis System, Bankkonto eröffnungen Schwieriger geworden, Visa Kosten ganzer Prozess kostet auch Geld und Zeit. Thailand ist unfreundlich trotz dem lächeln😀. Das geht in Spanien Sicher flotter und freundlicher. Auch wenn man Ausländer ist. Auch Landerwerb,Krankenversicherung spricht für Spanien💁‍♂️.

    1. Mit Non Immigrant O Jahresvisum hast du nur wenig Bürokratie: 1.) Einmal pro Jahr vor Ort bei der zuständigen Immigration persönlich die Visaverlängerung beantragen und 2.) bis zum 31. März des Folgejahres die jährliche Steuererklärung beim Finanzamt deines Wohnortes abgeben. Dauert beides jeweils maximal 2 Stunden. Die obligatorische 90 Tage-Meldung lässt sich locker in 10 Minuten online erledigen. Das war’s! Finde ich persönlich nicht aufwändig… 🇹🇭👍🏽

    2. In Spanien hat es ein halbes Jahr gebraucht, bis der Aufenthaltstitel ausgestellt und eine Steuernummer vergeben wurde. Soviel zu flotter. Nur am Rande erwähnt, in Spanien kann man ohne Steuernummer nicht mal eine Waschmaschine kaufen. Geschweige denn Auto, etc.
      Und ja, in Spanien kann man Grund und Boden erwerben. Empfehle dringend fachkundigen Rat vorher einzuholen. Nicht dass man erst im Nachhinein mit ausstehenden lokalen und/oder je nach Provinz unterschiedlichen Steuerrückständen des Vorbesitzers unvermittelt konfrontiert wird.
      Insgesamt ist es schon richtig, als EU-Bürger hat man es dort trotzdem relativ einfacher als in Thailand. Zumal es auch sehr viel einfacher ist die Sprache, zumindest rudimentär zu erlernen.
      In Spanien gibt es zumindest in den Touristenhochburgen ebenfalls ein Dual-Pricing. Etwas versteckt und nicht auf Nationalität bezogen, aber dafür sogar im Spar-Supermarkt. Da gibt es eine “ El Local“ Taste. Dann wird’s gleich billiger.

      1. Die spanische NIE Nummer kannst du innerhalb 1 Stunde machen. Und wenn du das nicht selbst kannst oder nicht genug Spanisch sprichst, gehst du einfach in eine Gestoria. Die erledigt beides (NIE und Residencia) in kürzester Zeit und fertig. Ausserdem kannst du in Spanien vieles auch Online unterzeichnen. Einmal die Basis gemacht, erleichtert es das Leben ungemein.

        In meinem Fall hatte ich die NIE schon von früher (30 Jahre) und alles andere wurde und wird durch meine Gestoria flüssig erledigt. Ich bin jedenfalls seit mehr als 2 Monaten sehr Happy hier, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden denke ich.

        1. Da könntest Du Recht haben! Ist bei mir schon eine ganze Weile her. Das könnte damals mit meiner Ehefrau (Thailänderin) in Zusammenhang gestanden haben, dass das ein halbes Jahr dauerte. Man wird älter und das Gedächtnis…
          Wir waren eigentlich gerne in Spanien. Wir hatten das sehr genossen und wären auch beinahe länger geblieben. Nur der Winter war schon erbärmlich kalt. Familiäre Gründe haben uns dann aber wieder weggeholt und kurz darauf bin ich dann beruflich auch nach Italien weitergezogen.
          Den Harrycan kann ich bekanntlich nicht besonders leiden, aber mit einem hat er völlig recht: „Nicht dort, wo man am günstigsten lebt, sondern wo Mann am besten lebt, sollte das Wichtigste sein!“ Zumindest wenn man den „Mann“ durch „man“ ersetzten würde.
          Wie auch immer, wenn sich einer in Spanien besser fühlt, dann soll das so sein.

          1. Genau richtig Oskar. Ich lebe in Andalusien, habe aber trotzdem Klima und Heizung in einem in der Wohnung. Aber weniger als 20 Grad im Winter wird es nur sehr selten, und Regentage gibt es hier bei mir auch maximal 20 pro Jahr. Mir ist es auch relativ egal wo es Ende günstiger ist – mir geht es um meine Lebensqualität und die finde ich hier.

          2. oskar jeder preist doch das land an wo er sich aufhält-oder hast du schon mal gehört das jemand sagt mein auto ist müll?

  8. Gegen Spanien spricht aus meiner Sicht:

    – Höhere Lebenshaltungskosten in Spanien
    – Höhere Steuern in Spanien (u.A. Welteinkommensprinzip bei Residenten)
    – Legalisierung der illegalen Migration durch die sozialistische Regierung in Spanien
    – Situation der Immobilienbesitzer bei illegalen Besetzungen (Squatter Problematik, auch „okupa“ Problem genannt)

    1. Ja, das mit der Legalisierung illegaler Einwanderer kann bei einem völkischen Patrioten durchaus Kopfschmerzen verursachen. Abgesehen davon wurde diese zeitlich begrenzte Aktion basierte auf einer Bürgerinitiative, die von über 700.000 Spaniern unterschrieben und bemerkenswerterweise sowohl von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden als auch von der katholischen Kirche unterstützt wurde. Ein Eilantrag der Opposition beim Höchstgericht, um das Programm zu stoppen, wurde jedoch abgewiesen.
      Wenn man dazu noch weiß, dass eine Mehrheit der Illegalen in Spanien aus Süd- und Mittelamerika stammen und als Touristen ins Land eingeflogen waren und mit dieser Aktion Lohndumping und Schwarzarbeit bei ansonsten fehlenden Arbeitskräften in Sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umwandelte eine ganz und gar nicht blöde Idee. Aber ich gebe zu, es widerspricht natürlich einer gewissen Ideologie.

      1. Du meinst also, dann schon besser als deutscher Patriot in Thailand leben ohne Steuern zu zahlen, gell…?!

  9. Ich bin im Mai 2026 komplett von Thailand nach Spanien umgezogen, und ehrlich gesagt haette ich das schon eher machen sollen.
    Fuer mein 85m2 appartment mit Tiefgarage und grossem pool in der wirklich Top gepflegten Anlage zahle ich 800 Euro kalt. Strom war letzten Monat 49 Euro, Handy und 1000gb Internet 25 Euro. Flug in die Heimat ist weit billiger, und der Einkauf im Supermarkt ist etwa gleich. Die Temperaturen sind mir in Spanien weit angenehmer da ich nur 150 meter vom Strand entfernt wohne. Das wichtigste aber ist dass ich hier in der EU lebe, und das hat einen enormen Vorteil. Die Spanier sind wirklich sehr freundlich und meine Lebensqualitaet hier ist klar hoeher als in Thailand.

    1. Ach ja, noch etwas… hier in Spanien (EU) habe ich meine Rechte sobald ich Einreise – in Thailand hast du als Ausländer rein gar keine Rechte. Wenn dir etwas nicht passt kannst du gehen, und wenn du Pech hast kannst du alles oder vieles verlieren. Genau das ist mir passiert, und das wäre in Spanien garantiert nicht passiert. Die Krankenversicherung und vor allem die Medikamente sind in Spanien auch um ein vielfaches günstiger. Und zum Essen kann ich auch nur eines sagen – Top

    2. ich warte jetzt noch bis zum Jahresende und danach schliesse ich auch meine Thai Company. In Spanien kann ich namlich auch eine Einzelfirma gründen und bin dann auch komplett Sozialversichert. Steuerlich hält sich eine spanische Einzelfirma auch in Grenzen. In Thailand war dies als Ausländer nicht machbar (weil nur für Thais vorgesehen).

          1. Verloren habe ich trotzdem weil alles auf den Namen meiner Ex eingetragen war. Sie hatte die Bruchbude von ihrer Mutter geerbt. Ich habe alles General saniert und auf 380 qm ausgebaut und eingerichtet. Mir war diese Thematik durchaus bekannt aber ich dachte nicht dass es wirklich soweit kommt, denn sie war ja auch schon 52 – wollte aber nicht in so einem Stall leben. Mein Fehler und deshalb habe ich sehr viel Geld verbrannt. Hat in ihrer Familie wirklich niemand verstanden – Egal so ist es nunmal…@

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