BANGKOK, THAILAND – Nach einem Angriff auf ein thailändisch beflaggtes Schiff nahe der Straße von Hormuz ruft das Außenministerium zu maximaler Zurückhaltung, sofortiger Deeskalation und Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. 23 thailändische Crewmitglieder waren an Bord, während Bangkok vor Gefahren für Zivilisten und die internationale Schifffahrt warnt.
Angriff nahe der Straße von Hormuz
Das thailändische Außenministerium reagierte mit einer Erklärung auf den Angriff auf ein Schiff unter Thai-Flagge in der Nähe der Straße von Hormuz.
Der Vorfall trifft eine der wichtigsten Engstellen des Welthandels, über die ein erheblicher Teil der Öl- und Warenlieferungen aus der Golfregion läuft.
Bangkok fordert Deeskalation und Gespräche
In der am 11. März veröffentlichten Stellungnahme rief das Ministerium alle Beteiligten der Nahost-Krise auf, „äußerste Zurückhaltung“ zu üben und die Spannungen umgehend zu senken.
Zugleich drängte Bangkok auf eine Rückkehr zu Dialog und Diplomatie, um eine weitere Ausweitung der Kämpfe zu verhindern.
Verweis auf Völkerrecht und UN-Charta
Die Regierung betonte, es müsse das Völkerrecht respektiert werden, insbesondere der Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur.
Wörtlich erklärte das Ministerium, „in solch herausfordernden Zeiten“ werde die Achtung der UN-Charta und internationaler Grundsätze zwingend.
Sorge um Zivilisten und thailändische Staatsbürger
Bangkok zeigte sich nach eigenen Angaben „ernsthaft besorgt“ über die Lage, die sich nach Angriffen Israels und der USA und einer Vergeltung Irans weiter zugespitzt habe.
Die anhaltenden Feindseligkeiten stellten demnach eine ernsthafte Gefahr für das Leben unschuldiger Zivilisten in Nachbarstaaten und darüber hinaus dar, ausdrücklich auch für thailändische Staatsangehörige.
Risiko für Handelsschifffahrt und Besatzungen
Das Ministerium hob die Risiken für die internationale Schifffahrt hervor, nachdem das thailändisch beflaggte Schiff in der strategischen Wasserstraße getroffen worden war.
Für Thailand ist das nicht nur eine Frage der Außenpolitik, sondern auch der Sicherheit von Seeleuten sowie der Stabilität von Lieferketten, auf die Exportwirtschaft und Verbraucherpreise weltweit reagieren.



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