Ölknappheit: 20.000 Liter Diesel in Mae Sot beschlagnahmt

⚠️ 20.000 Liter Diesel, ein Lkw am Grenzfluss und ein heikler Verdacht: Wollte hier Treibstoff heimlich nach Myanmar geschmuggelt werden? Die Behörden ziehen jetzt die Zügel an.

Ölknappheit: 20.000 Liter Diesel in Mae Sot beschlagnahmt
The Nation

MAE SOT, THAILAND – In der Grenzstadt Mae Sot haben Behörden 20.000 Liter Diesel sichergestellt, die nach Einschätzung der Ermittler illegal nach Myanmar gebracht werden sollten. Ölknappheit und landesweite Verkaufsbeschränkungen verschärfen die Lage – und machen Schmuggel besonders brisant.

Verdacht an einem „natürlichen“ Grenzübergang

Der Auslöser war ein Hinweis auf ein verdächtiges Fahrzeug nahe eines „natürlichen“ Grenzübertritts, woraufhin Tak-Gouverneur Chusak Rooying Kontrollen anordnete.

Zeitgleich ließ Mae-Sot-Distriktschef Kannapong Phiphatmontrikun am 22. März in Tha Sai Luat einen konkreten Fall prüfen, nachdem Berichte kursierten, Diesel werde für den Transport Richtung Myawaddy vorbereitet.

Fund am Moei-Fluss – Lkw auf dem Ufer

Als Beamte eintrafen, stand ein Tanklaster am Ufer des Moei River, direkt an der Grenze zu Myanmar.

Nach Darstellung der Behörden deutete die Situation darauf hin, dass der Diesel über einen inoffiziellen Übergang auf die andere Flussseite gebracht werden sollte.

20.000 Liter Diesel – plus Lager und Behälter

Bei der Kontrolle fanden die Beamten nach eigenen Angaben Diesel und zugehöriges Material in einer Gesamtmenge von 20.000 Litern.

In einem nahegelegenen Lager entdeckten sie außerdem Ausrüstung und Behälter, darunter zwei 4.500-Liter-Tanks mit zusammen noch rund 300 Litern, sowie 101 Fässer à 200 Liter und 85 Fässer à 30 Liter.

Beschlagnahme und Übergabe an die Polizei

Die Behörden stellten den 10-Rad-Lkw und den gesamten Diesel sicher und fertigten ein Festnahmeprotokoll.

Der Fall wurde an die Ermittler der Polizeiwache Mae Sot übergeben, die nun die rechtlichen Schritte einleiten.

Zwei Verdächtige festgenommen – Vorwurf: Export ohne Zoll

Später nahmen Beamte Pisit Chanphut und den Myanmar-Staatsbürger Nya Hnai Oo fest und leiteten ein Verfahren ein.

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ZUM ANGEBOT

Ihnen wird „versuchter Export von Waren aus dem Königreich ohne Zollverfahren“ vorgeworfen, nachdem sie laut Behörden erklärt hätten, man werde „den gesamten Treibstoff auf die Myanmar-Seite schicken“.

Verkaufslimits und Angst vor Hamsterkäufen

Der Zugriff fällt in eine Phase, in der Thailand wegen der Kämpfe im Nahen Osten mit Sorgen vor Verknappung und Hortung konfrontiert ist und deshalb landesweit Abgabebegrenzungen im Verkauf gelten.

Gouverneur Chusak Rooying wies den Distrikt Mae Sot an, Kontrollen zu verschärfen, um Hamsterkäufe zu unterbinden und den Abfluss von Kraftstoff in Nachbarländer zu stoppen.

Deine Meinung

Sind striktere Kontrollen an Grenzprovinzen jetzt die richtige Antwort, oder treffen Verkaufslimits am Ende vor allem Pendler, Unternehmer und Reisende?

Welche Erfahrungen wurden zuletzt an Tankstellen gemacht – und wie sollte der Staat mit Schmuggelverdacht und Knappheit umgehen?

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Quelle: nationthailand.com

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