Thailand – Das Innenministerium zieht bei ungebührlichem Verhalten ausländischer Touristen die Schraube an. Wer thailändisches Recht bricht, Einheimische einschüchtert oder Visa missbraucht, muss nach den Ankündigungen der Behörden mit rechtlichen Schritten und Abschiebung rechnen.
Strenge Linie aus dem Innenministerium
Innenstaatssekretär Arsit Sampantharat sagte am 8. Mai 2026, unangemessenes Verhalten von Touristen in mehreren Provinzen schade dem Tourismusimage Thailands und sorge bei Bewohnern in verschiedenen Gebieten für Besorgnis. Das Innenministerium habe die Provinzbehörden landesweit angewiesen, entschlossen gegen solche Fälle vorzugehen.
Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul verfolge die Lage genau, sagte Arsit. Zuständige Behörden wie Verwaltungsbeamte, Sicherheitsbehörden und Tourismusbehörden seien angewiesen worden, das Verständnis für thailändische Kultur und Lebensweise bei Geschäftsleuten und Touristen zu stärken.
Wer gegen das Gesetz verstößt, soll sofort Konsequenzen spüren
Anutin wies die Provinzgouverneure und Provinzpolizeikommandanten landesweit an, lokale Verwaltungsbeamte, Polizei und verbundene Behörden auf eine strikte Durchsetzung des Gesetzes zu verpflichten. Präventive Maßnahmen gegen illegales Verhalten sollen verstärkt werden.
Arsit machte klar, dass bei jedem Rechtsverstoß entschlossen und ausnahmslos gehandelt werden müsse. Nach seinen Worten ist alles bereits gesetzlich geregelt, niemand könne sich über das Gesetz hinwegsetzen.
Druck auf Ausländer ohne Rücksicht auf Beziehungen
Arsit sagte weiter, Ausländer dürften sich in Thailand nicht wie einflussreiche Personen aufführen, keine illegalen Dinge tun und die Menschen im Gastland nicht schikanieren. Wer sich gegen Thailands Moral, Kultur oder Traditionen stelle, müsse mit Konsequenzen rechnen.
Auch auf angebliche Beziehungen könne sich niemand verlassen. Das Innenministerium und Staatsbeamte auf jeder Ebene akzeptierten solche Absprachen nicht, sagte Arsit in seiner deutlichen Ansage.
Fälle in Surat Thani und Phuket im Fokus
Aus Surat Thani hieß es, Gouverneur Chumphote Wannachatsiri habe in Fällen gehandelt, die Israelis betreffen, die sich langfristig auf Koh Phangan, Koh Samui und Koh Tao aufhalten. Einige sollen Touristenvisa zur Arbeit genutzt haben, andere werden wegen unangemessenen Verhaltens oder Aktivitäten beschuldigt.
Die Behörden gehen dort auch gegen mutmaßliche Strohmänner-Firmen vor und arbeiten dafür mit Sicherheitsbehörden, Einwanderungspolizei und dem provinziellen Arbeitsamt zusammen. In Phuket arbeitet Gouverneur Nirat Pongsitthaworn mit Verwaltungs- und Sicherheitsbeamten sowie lokalen Geschäftsleuten zusammen, um bei Touristen mehr Verständnis zu schaffen.
Null Toleranz und harte Strafen in Phuket
Phuket verfolgt einen Null-Toleranz-Ansatz mit strenger Durchsetzung des Gesetzes. Straftäter sollen die Höchststrafe erhalten, in schweren Fällen kann das Aufenthaltsrecht in Thailand sofort entzogen werden.
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Wer ohne gültigen Führerschein fährt, wird ausnahmslos vor Gericht gestellt. Nirat betonte zugleich, Phuket bleibe eine offene Tourismusstadt, Besucher müssten aber die lokale Kultur und die Rechte anderer respektieren.
Klare Warnung an Urlauber und Besucher
Die Behörden machen damit deutlich, dass Thailand bei Missbrauch von Visa, illegalem Verhalten und Schikanen gegen Einheimische härter durchgreifen will. Wer gegen die Regeln verstößt, muss nach den Ankündigungen mit rechtlichen Schritten, Entzug des Visums und sofortiger Abschiebung rechnen.
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