Sturm-Chaos: Stromausfälle – Straßen blockiert

⚡ 20 Strommasten kippen auf 3 Kilometern in Surin um: Autofahrer tasten sich im stockdunklen Chaos durch Trümmer — wie lange bleibt der Bezirk ohne Strom?

Sturm-Chaos: Stromausfälle - Straßen blockiert
The Nation

SURIN/BURIRAM, THAILAND – Heftige Sommerstürme haben in der Nacht zum 18. April in Surin und Buriram Strommasten und eine große Werbetafel umgerissen, was zu Blackouts, Straßensperren und massiven Verkehrsproblemen führte. Behörden warnen vor Lebensgefahr durch herabgerissene Leitungen und raten, betroffene Strecken nach Möglichkeit zu meiden.

Unwetter trifft den Nordosten mit voller Wucht

Schwere Sommerstürme zogen über Nacht über Thailands Nordosten und sorgten in den Provinzen Surin und Buriram für erhebliche Störungen. Starkregen und kräftige Windböen beschädigten Infrastruktur und blockierten wichtige Verkehrswege.

Die Vorfälle ereigneten sich kurz hintereinander: In Surin am späten Abend des 17. April, in Buriram in den frühen Morgenstunden des 18. April. In beiden Fällen mussten Einsatzkräfte mit schwerem Gerät ausrücken.

Surin: Hochspannungsmasten stürzen an Highway 226 um

In Surin traf der Sturm die Route Surin–Sikhoraphum entlang des Highway 226 und brachte mehrere Hochspannungs-Übertragungsmasten zu Fall. Betroffen war der Abschnitt zwischen Ban Phama und Ban An Sai Et im Unterbezirk Charaphat (Distrikt Sikhoraphum).

Nach ersten Kontrollen erstreckte sich das Schadensbild über mehr als drei Kilometer, mindestens 20 Masten stürzten auf die Straße. Trümmer blockierten eine Fahrspur, Autofahrer mussten sich in nahezu völliger Dunkelheit vorsichtig durch den Bereich bewegen.

Blackout in Sikhoraphum: Stromausfall im gesamten Distrikt

Durch den Einsturz der 115-kV-Masten kam es zu einem großflächigen Stromausfall, der den gesamten Distrikt Sikhoraphum ohne Elektrizität ließ. Die Schäden betrafen nicht nur die Übertragung, sondern erforderten auch Arbeiten am Verteilnetz.

Die Provincial Electricity Authority (PEA) entsandte Notfallteams und setzte einen 30-Tonnen-Kran ein, um umgestürzte Masten zu bergen und Reparaturen am 22-kV-Verteilungssystem einzuleiten. Ziel ist es, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Gefahr durch Strom: Warnungen an Verkehrsteilnehmer

Behörden warnten Reisende auf der Strecke Surin–Si Sa Ket, insbesondere auf der nördlichen Seite, zu äußerster Vorsicht. Es bestehe das Risiko von Stromleckagen, weshalb niemand sich umgestürzten Masten oder herabhängenden Kabeln nähern solle.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert, die Route nur bei zwingender Notwendigkeit zu nutzen und Warnschilder sowie Anweisungen der Highway-Polizei strikt zu befolgen. Elektrische Gefahren können rund um die Uhr beim PEA Contact Center unter 1129 gemeldet werden.

Buriram: Werbetafel blockiert Kreuzung in Nong Ki komplett

In einem separaten Vorfall in Buriram riss ein weiterer Sommersturm in Nong Ki gegen 00:27 Uhr eine große Werbetafel um. Das Schild stürzte an einer Kreuzung an der 4 Singha Road auf der Strecke Nong Ki–Yoei Prasat über die gesamte Fahrbahn.

Verletzt wurde niemand, da der Vorfall in der Nacht bei geringem Verkehrsaufkommen geschah. Dennoch war die Kreuzung vollständig blockiert, was die Lage für den Verkehr schnell eskalieren ließ.

Transportprobleme am Morgen: Straße bleibt teilweise unpassierbar

Bis 07:00 Uhr blieb die Situation kritisch, da die Straße nicht vollständig freigegeben werden konnte. Besonders große Lkw konnten weder passieren noch sinnvoll ausweichen, wodurch eine wichtige Transportverbindung faktisch abgeschnitten war.

Behörden mobilisierten schweres Gerät, um die Trümmer zu zerschneiden und von der Fahrbahn zu entfernen. Die Arbeiten liefen unter Zeitdruck, um den Verkehrsfluss so rasch wie möglich wiederherzustellen.

Sommerstürme als anhaltendes Risiko: Behörden mahnen Wachsamkeit an

Die beiden Vorfälle unterstreichen die wachsenden Auswirkungen von Sommerstürmen in der Region, die mit starken Böen und heftigem Regen einhergehen können. Einsatzkräfte und Behörden betonen, dass die Lage bei weiter wechselhaftem Wetter schnell erneut gefährlich werden kann.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, Sicherheit zu priorisieren, Warnhinweise ernst zu nehmen und Gefahrenbereiche zu meiden. Gerade bei beschädigter Strominfrastruktur kann schon ein kurzer Kontakt mit Leitungen lebensgefährlich sein.

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Quelle: The Nation

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