BANGKOK, THAILAND – Bangkok leidet seit 19 Tagen unter gefährlich hohen Hitzeindex-Werten, während angekündigte Sommerstürme bis zum 25. April zumindest vorübergehend Entlastung bringen könnten. Behörden warnen vor Gesundheitsrisiken durch extreme Hitze und raten zugleich zu Vorsicht wegen Gewittern, Sturmböen und möglichem Hagel.
19 Tage Hitzeindex im „Danger“-Bereich
Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) meldet, dass Bangkok seit dem 1. April an 19 aufeinanderfolgenden Tagen gefährliche Hitzeindex-Werte verzeichnet hat.
Der Hitzeindex lag demnach durchgehend im „Danger“-Bereich von 42 bis 51,9°C, was ein hohes Risiko für die öffentliche Gesundheit bedeutet.
Was der Hitzeindex aussagt
Im Unterschied zur gemessenen Lufttemperatur beschreibt der Hitzeindex, wie heiß es sich tatsächlich anfühlt.
Dabei wird die Luftfeuchtigkeit mit einbezogen, die die Belastung für den Körper bei hohen Temperaturen deutlich verstärken kann.
Gesundheitswarnungen und typische Symptome
Offizielle Stellen raten, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden, besonders während der heißen Nachmittagsstunden.
Als Warnzeichen werden unter anderem Müdigkeit, Schwindel, Hautausschläge, Muskelkrämpfe und Hitzschlag genannt.
Besonders gefährdete Gruppen im Fokus
Vulnerable Gruppen sollen bereits bei ersten Anzeichen einer Erkrankung medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Behörden betonen, dass frühes Reagieren entscheidend sein kann, um schwere Folgen durch Hitzeerkrankungen zu verhindern.
Sommerstürme bis 25. April angekündigt
Das thailändische Meteorologische Department prognostiziert Sommerstürme bis zum 25. April, darunter Gewitter und böige Winde in Bangkok.
Für Oberthailand, den Nordosten und den Osten werden zudem Phasen mit starken Winden, Hagel und lokal heftigem Regen erwartet.
Bangkok: Gewitter trotz anhaltender Hitze
In Bangkok und den umliegenden Gebieten soll es weiterhin heiß bleiben, während Gewitter 10 bis 30% der Fläche betreffen könnten.
Die Temperaturen könnten in der Hauptstadt bis 39°C erreichen, während im Norden und Nordosten Werte bis 42°C möglich sind.
Kurzzeitige Entspannung, dann erneute Intensivierung
Die Stürme könnten laut Prognose am 21. und 22. April vorübergehend nachlassen.
Anschließend sollen sie wieder zunehmen, wenn ein Hochdrucksystem aus China weiter nach Süden zieht.
Sicherheitsratschläge bei Gewittern und auf See
Bewohner werden aufgefordert, während Stürmen offene Flächen, große Bäume und instabile Strukturen zu meiden.
Seeleute sollen an Land bleiben, da die Wellenhöhe über zwei Meter steigen könnte.



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