SEOUL, SÜDKOREA – Korean Air erhöht im Mai erneut den Treibstoffzuschlag deutlich. Auf Kurz- und Langstrecken steigt die Gebühr laut Airline auf ein Vielfaches des Niveaus vor Ende Februar, was Fliegen spürbar verteuern kann.
Massiver Sprung beim Treibstoffzuschlag im Mai
Korean Air kündigte an, die Treibstoffgebühren im Mai erneut anzuheben, teils auf rund das Siebenfache im Vergleich zur Zeit vor Ende Februar.
Als Referenz nennt die Airline den Zeitraum vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar, seitdem die Kostenentwicklung deutlich angezogen habe.
Kurzstrecken ab Incheon: Dalian und Fukuoka deutlich teurer
Für einen einfachen Kurzstreckenflug ab dem internationalen Flughafen Incheon in nahegelegene Städte wie Dalian (China) oder Fukuoka (Japan) soll der Treibstoffzuschlag auf etwa 75.000 Won steigen.
Zuvor lag diese Gebühr bei 10.500 Won, womit sich der Zuschlag auf dieser Strecke um ein Vielfaches erhöht.
Langstrecken in die USA: Zuschläge steigen auf über 500.000 Won
Auf Langstrecken von Incheon zu großen US-Städten wie New York, Dallas und Atlanta soll der Treibstoffzuschlag auf rund 564.000 Won klettern.
Im Februar lag der entsprechende Wert laut Angaben noch bei 76.500 Won, was die Dimension des Kostenanstiegs unterstreicht.
Ticketpreis-Beispiel: Economy Incheon–New York im Mai
Laut Website der Airline kostet ein einfacher Economy-Flug auf der Strecke Incheon–New York im Mai etwa 1.650.900 Won.
Der Treibstoffzuschlag kommt dabei als zusätzlicher Kostenblock hinzu und kann den Endpreis für Passagiere weiter nach oben treiben.
Viele Passagiere betroffen: Korean Air mit 16,5 Millionen Reisenden
Korean Air beförderte im Jahr 2025 nach den vorliegenden Angaben mehr als 16,5 Millionen Passagiere.
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Damit können Änderungen bei Gebühren und Zuschlägen eine große Zahl von Reisenden treffen, insbesondere auf stark nachgefragten internationalen Routen.
Weltweiter Trend: Airlines reagieren auf steigende Kosten
Nicht nur Korean Air, auch Fluggesellschaften weltweit sehen sich derzeit mit steigenden Kosten konfrontiert.
Als Gegenmaßnahmen werden unter anderem höhere Treibstoffzuschläge, reduzierte Flugfrequenzen und zusätzliche Gepäckgebühren genannt, um die Belastung durch höhere Ölpreise auszugleichen.
Ausblick: Fliegen könnte weiter teurer werden
Die Entwicklung deutet darauf hin, dass Passagiere weltweit, also auch in und nach Thailand, in nächster Zeit mit höheren Flugpreisen rechnen müssen.
Als entscheidender Faktor wird genannt, ob sich die Spannungen im Nahen Osten wieder entspannen oder weiter anhalten.
Deine Meinung
Wie stark spürt ihr Treibstoffzuschläge und Zusatzgebühren inzwischen bei der Reiseplanung – und würdet ihr dafür eher auf andere Airlines oder Routen ausweichen?
Schreibt in die Kommentare, ob ihr solche Zuschläge für nachvollziehbar haltet oder ob Airlines transparenter und anders mit den Mehrkosten umgehen sollten.



Schön, das man auch mal was über Korean Air erfährt. Und sonst wird bei jedem Bericht der Wechselkurs vom Baht zum Euro genannt, hier hätte man ja dann auch erwähnen können, das 1 THB in etwa 46 Won entspricht. Egal, mein Inlandsflug hier in Thailand, den ich Anfang April gebucht habe, kostet heute 400 Baht mehr. Ob das nun an den Kerosinpreisen oder woran auch immer liegt, das war m.E. schon immer so. Je später man bucht, desto mehr hat man bezahlt. Und logisch, das die Airlines die Preissteigerungen an die Passagiere weitergeben.