Schock in Bangkok: Taiwanesin mit 30 Schildkröten am Körper erwischt

Brisanter Coup am Flughafen! 19-jährige Taiwanerin hatte 30 Indische Sternschildkröten am Körper versteckt – Polizei jagt die Drahtzieher eines internationalen Schmuggelnetzwerks.

Schock in Bangkok: Taiwanesin mit 30 Schildkröten am Körper erwischt
Naewna

BANGKOK, THAILAND – Eine 19-jährige Frau aus Taiwan wurde am Flughafen Suvarnabhumi festgenommen, als sie 30 Schildkröten an ihrem Körper aus dem Land schmuggeln wollte. Die Tiere waren mit Klebeband fixiert und in Stoffbeuteln versteckt, um die Sicherheitskontrollen zu überwinden.

Schildkröten am Körper festgeklebt

Die junge Frau fiel den Beamten am 29. April durch ihr verdächtiges Verhalten im Abflugbereich auf. Bei einer genauen Durchsuchung entdeckten die Fahnder 30 Indische Sternschildkröten, die sie direkt an ihrem Körper befestigt hatte.

Um die Bewegungen der Tiere zu unterdrücken, klebte die Verdächtige die Schildkröten mit Klebeband fest. Danach verstaute sie die geschützten Reptilien in Stoffbeuteln, um die Scanner am Flughafen zu täuschen.

Ein Tier überlebt Qualen nicht

Von den 30 beschlagnahmten Tieren überlebten 29 den grausamen Transportversuch. Eine Schildkröte verstarb laut Angaben der Beamten bereits während der Schmuggelaktion am Körper der Frau.

Die überlebenden Reptilien wurden zur medizinischen Versorgung an das Amt für Wildtierschutz übergeben. Dort erhalten die wertvollen Tiere nun die notwendige Pflege nach den Strapazen.

Harte Strafen für Wildtierschmuggel

Die 19-Jährige muss sich nun wegen schwerer Verstöße gegen das Wildtierschutzgesetz und das Zollgesetz verantworten. Auch gegen das Tierseuchengesetz hat die Frau durch den unerlaubten Export massiv verstoßen.

Die Ermittler übergaben die Verdächtige der Polizeistation am Flughafen Suvarnabhumi für weitere rechtliche Schritte. Indische Sternschildkröten sind international streng geschützt und gelten auf dem Schwarzmarkt als äußerst wertvoll.

Weiterer Schmuggler in Bangkok gefasst

Fast zeitgleich schnappten die Behörden am Flughafen Don Mueang einen weiteren Tierschmuggler. Ein südkoreanischer Mann versuchte, sieben seltene Strahlenschildkröten illegal aus Thailand auszuführen.

Die Ermittler prüfen nun, ob die beiden Fälle Teil eines größeren Netzwerks für illegalen Wildtierhandel sind. Die Behörden setzen die Untersuchung gegen mutmaßliche transnationale Banden mit Hochdruck fort.

Schutz der bedrohten Arten

Der grausame Umgang mit den Tieren zeigt die Skrupellosigkeit der Schmuggler im Kampf um hohe Gewinne. Der Schutz gefährdeter Arten bleibt eine der größten Herausforderungen für die thailändischen Grenzbehörden.

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Quelle: Thaiger

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