Nakhon Ratchasima, Thailand – Eine 28-jährige Krankenpflegerin hat einen Polizeibeamten schwer belastet. Sie wirft ihm Entführung, Körperverletzung, rechtswidrige Freiheitsberaubung und schwere psychische Misshandlung vor. Nach ihrer Schilderung soll sie tagelang festgehalten, bedroht und erniedrigt worden sein.
Beschwerde gegen Polizeisergeant Man
Preaw, so das Pseudonym der Frau, reichte ihre Beschwerde bei der Pavena Hongsakul Foundation for Children and Women ein. Beschuldigt wird Polizeisergeant Man aus Nakhon Ratchasima.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Entführung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung und massive psychische Misshandlung. Die Krankenpflegerin berichtet außerdem von Gewalt, Drohungen und der Verbreitung intimer Fotos.
Bekanntschaft über eine Dating-App
Preaw sagte, sie habe Pol Sgt Man über eine Dating-App kennengelernt. Wenige Monate später sei ihr bewusst geworden, dass er Crystal Meth konsumierte.
Nach ihren Angaben nahm die Eskalation danach immer weiter zu. Aus der Bekanntschaft wurde für sie eine gefährliche Lage, aus der sie sich nicht mehr allein befreien konnte.
Geburtstag endet nicht wie geplant
Am 30. April, ihrem Geburtstag, soll der Beamte sie gebeten haben, ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Er habe behauptet, er leide an einer bipolaren Episode.
Stattdessen, so Preaw, brachte er sie zu seinem Wohnhaus und sagte, er habe ein Geschenk für sie. Sie blieb über Nacht und merkte am nächsten Morgen, dass sie festgehalten wurde.
Gewalt, Drogen und Drohungen
Am 1. Mai soll Pol Sgt Man sie gezwungen haben, Crystal Meth zu konsumieren. Danach habe sie sich übergeben müssen, bevor er sie schlug und ihr Handy an sich nahm.
Am nächsten Tag fuhr er sie nach ihren Angaben zu seinem Arbeitsplatz, hielt sie aber im Auto fest und drohte, sie zu töten, falls sie fliehen sollte. Danach verlangte er 30.000 Baht vom Geldautomaten, sagte sie.
Vom Arbeitsplatz in ein Resort
Als sie sich weigerte, sei er wütend geworden, habe an ihren Haaren gezogen und sie in ein Resort gebracht. Der genaue Ort des Resorts wurde nicht genannt.
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Am nächsten Morgen habe sie um ihr Leben betteln müssen, nachdem er versucht habe, ihr eine Plastiktüte über den Kopf zu stülpen und ihr mit Gruppenvergewaltigung gedroht habe.
Nacktfotos im Netz und Kündigung
Am 4. Mai kam Preaw nach eigenen Angaben frei. Danach soll sie entdeckt haben, dass Nacktfotos von ihr in einem Gruppenchat ihres Büros, auf ihrem Instagram-Account und auf einer Prostitutions-Website geteilt worden waren. Aus Scham kündigte sie später ihren Job.
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