Tödliche Liebesfalle in Pattaya: Vier Festnahmen nach Hinterhalt

Nach dem gewaltsamen Tod eines Restaurantbesitzers sitzen vier Verdächtige in Haft. War es ein kalkuliertes Komplott oder ein schreckliches Versehen? Die Ermittlungen enthüllen Abgründe.

Tödliche Liebesfalle in Pattaya: Vier Festnahmen nach Hinterhalt
Pattaya Mail

Pattaya, Thailand – In Banglamung hat die Polizei vier Verdächtige nach einer tödlichen Schießerei auf einen 34-jährigen Restaurantbesitzer festgenommen. Der Mann war nach Chat-Nachrichten an den Tatort gelockt worden und wurde dort aus nächster Nähe erschossen. Die Ermittler gehen von einer geplanten Falle aus und bereiten schwere Anklagen vor.

Der tödliche Lockruf per Chat

Das Opfer war ein lokaler Besitzer eines Isaan-Restaurants. Kurz vor der Schießerei bekam er Nachrichten, in denen er aufgefordert wurde, an den Ort zu kommen.

Wenige Minuten später fiel in der Soi Sukhumvit Pattaya 15/12 im Bezirk Banglamung der Schuss. Der Mann wurde in den frühen Morgenstunden des 10. Mai getroffen.

Vier Verdächtige schnell gefasst

Die Polizei in Banglamung nahm am 11. Mai vier Verdächtige fest. Unter ihnen sind der mutmaßliche Schütze, eine Frau sowie zwei männliche Begleiter.

Nach Angaben der Ermittler befanden sich die beiden Männer während des Vorfalls mutmaßlich im Fahrzeug. Die Königlich Thailändische Polizei kam der Gruppe schnell auf die Spur.

Weiße Limousine und Waffe sichergestellt

CCTV-Aufnahmen sollen zeigen, wie eine Gruppe in einer weißen Limousine ankam und auf das Opfer wartete. Dann näherte sich der Schütze und eröffnete aus nächster Nähe das Feuer.

Die Beamten stellten außerdem eine halbautomatische Pistole vom Kaliber .380 sicher. Auch das Fluchtfahrzeug wurde beschlagnahmt.

Frau gibt Druck ihres Freundes an

Die Frau sagte später aus, sie habe die Nachrichten unter Druck ihres aktuellen Freundes verschickt. Dieser soll wütend geworden sein, nachdem er den Kontakt zwischen ihr und dem Opfer entdeckt hatte.

Damit rückt der private Konflikt in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Für die Polizei ist klar: Mehrere Personen könnten wissentlich an der Falle beteiligt gewesen sein.

Unfall-Version überzeugt die Polizei nicht

Der mutmaßliche Schütze behauptet, die Schussabgabe sei ein Unfall gewesen. Er sagte der Polizei, er habe das Opfer nur bedrohen oder schlagen wollen, bevor sich die Waffe löste.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Ermittler glauben dieser Darstellung nicht. Sie gehen davon aus, dass die Tat geplant war und bereiten Anklagen wegen gemeinschaftlichen Mordes und Verstößen gegen das Waffengesetz vor.

Ermittlungen laufen weiter

Die Polizei prüft weiter die genaue Rolle jedes Verdächtigen. Noch ist offen, wer welche Aufgabe bei der Tat und der Fahrt zum Tatort hatte.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Pattaya Mail

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.