Similan und Surin Inseln ab sofort für 5 Monate gesperrt

Andamanensee: Die Similan- und Surin-Inseln werden ab dem 16. Mai für Touristen gesperrt. Was bedeutet diese radikale Entscheidung für die Urlauber und wie steht es um die fragile Natur der Traumstrände?

Similan und Surin Inseln ab sofort für 5 Monate gesperrt
ThaiRath

PHANG NGA, THAILAND – Die Abteilung für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz hat die Similan- und Surin-Inseln für fünf Monate für den Tourismus geschlossen, damit sich die Natur erholen kann und Besucher vor der Monsunzeit geschützt werden. Die Sperre gilt ab dem 16. Mai 2026 bis zum 15. Oktober 2026 und betrifft Reisende, Taucher und Ausflugsboote gleichermaßen.

Behörde und betroffene Nationalparks

Die Anordnung stammt von der Abteilung für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz. Betroffen sind der Nationalpark der Similan-Inseln und der Nationalpark der Surin-Inseln in der Provinz Phang Nga.

Beide Schutzgebiete werden den Tourismus für den angegebenen Zeitraum einstellen, um ökologische Ziele zu erreichen und Sicherheitsrisiken während der Monsunzeit zu mindern.

Zeitraum der Schließung

Die Schließung beginnt am 16. Mai 2026 und endet am 15. Oktober 2026, ein Zeitraum von fünf Monaten. Damit markieren die Behörden Mitte Oktober den offiziellen Wiederbeginn der Tourismussaison.

Der 15. Mai 2026 war der letzte Tag, an dem Besucher die Similan-Inseln betreten konnten, bevor die Sperre in Kraft trat. Danach sind touristische Bootsausflüge zu den Inseln untersagt.

Letzter Andrang am Hafen

Reporter meldeten, dass am Touristenhafen Ban Thap Lamu in Tambon Lam Kaen, Amphoe Thai Mueang, weiterhin ausländische Touristen ankamen, um noch vor der Schließung auf Boote zu steigen. Die Beobachtungen bezogen sich ausdrücklich auf den 15. Mai 2026.

Der Hafen war damit Anlaufpunkt für Reisende, die ihre Besuche auf den Similan-Inseln kurzfristig vor der Sperre durchführten. Nach dem Stichtag sind solche Abfahrten nicht mehr erlaubt.

Gründe für die Sperre

Die Behörden nennen mehrere Gründe: Erholung der Natur, Schutz vor Gefahren durch wechselhaftes Wetter während der Monsunzeit und Erhalt des ökologischen Gleichgewichts. Auch die Reduzierung der Auswirkungen touristischer Aktivitäten auf Korallenriffe und seltene Meereslebewesen wird genannt.

Die Maßnahme soll Störungen der Meereslebewesen verringern und die nachhaltige Nutzung der Schutzgebiete sichern. Sicherheitsaspekte für Besucher spielen ebenfalls eine Rolle.

Regelmäßige Schutzmaßnahme

Für den Nationalpark der Similan-Inseln ist die Schließung in diesem Zeitraum eine jährliche Maßnahme, die regelmäßig durchgeführt wird. Ziel ist es, das marine Ökosystem langfristig zu erhalten.

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Auch der Nationalpark der Surin-Inseln schließt im gleichen Zeitraum, sodass beide Inselgruppen gleichzeitig nicht für den Tourismus zugänglich sind.

Ende der Schließung und Ausblick

Die Parks sollen ab dem 15. Oktober 2026 wieder für Besucher geöffnet werden und damit die neue Tourismussaison einläuten. Reisende sollten ihre Pläne entsprechend anpassen und die offiziellen Wiedereröffnungsdaten beachten.

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Quelle: Thairath

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