Bangkok, THAILAND – Das Institut für Rechtsmedizin hat sechs Opfer der tödlichen Zug‑Bus‑Kollision am Bahnübergang Makkasan am Samstag identifiziert; zwei weitere Leichen warten weiterhin auf die Bestätigung per DNA. Insgesamt sind mindestens acht Personen ums Leben gekommen, wobei die genaue Zahl der Todesopfer noch nicht abschließend bestätigt ist. Die Ergebnisse sind ein Schritt zur Freigabe der Körper für Angehörige, während Polizei und Ermittler Überlebende, Bahnpersonal und Überwachungsmaterial befragen.
Sechs Leichen bestätigt, zwei noch unidentifiziert
Polizeigeneralmajor Wirun Supasinghsiripreecha, Kommandeur des Instituts für Rechtsmedizin am Police General Hospital, sagte am Dienstag, forensische Experten hätten die Identität von sechs Opfern verifiziert und die Informationen an die Polizeistation Makkasan weitergeleitet.
Zwei weitere Körper werden noch per DNA-Abgleich identifiziert; die Freigabe an Angehörige hängt von zusätzlichen Informationen der Familien ab.
Familien müssen DNA‑Proben liefern
Sieben der acht betroffenen Familien haben laut Behörden inzwischen DNA‑Proben eingereicht, die mit den Opfern abgeglichen werden sollen.
Die Ermittler können noch nicht bestätigen, ob jede Probe passt, und warnen, dass sich Familien proaktiv melden müssen, wenn sie einen Verwandten vermissen.
Ruamkatanyu bietet Gratis‑Transport an
Die Ruamkatanyu‑Stiftung hat angekündigt, die Leichen kostenlos in die Heimatprovinzen zu überführen, sobald die forensischen Behörden die Freigabe erteilen.
Die Organisation steht bereit, wartet aber auf die offizielle Freigabe durch das Institut und die Koordination mit der Polizei.
Überlebende und Bahnpersonal geben Aussagen
Als Teil der strafrechtlichen Ermittlungen befragten Ermittler Überlebende und Bahnpersonal; von ursprünglich 14 für Interviews vorgesehenen Verletzten wurden zwei am Sonntag befragt und neun weitere für Dienstag erwartet.
Die Behörden wollen außerdem drei ausländische Staatsbürger vernehmen und sammeln Aussagen von Bahnpersonal, um den Hergang am Übergang zu klären.
Videoauswertung aus drei Türmen läuft
Ermittler werten Aufnahmen aus drei Überwachungstürmen mit insgesamt 24 Kameras aus, um die Ereignisse am Bahnübergang zu rekonstruieren.
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Einige Kameras waren zum Zeitpunkt des Unfalls defekt, deshalb sichern die Behörden zusätzliches Videomaterial für die Analyse.
Untersuchung des Lokführers und offene Tests
Die Ermittler prüfen das Verhalten des Güterzugführers und des Personals am Bahnübergang; die Polizei gibt keine Details zu den Vernehmungen des Lokführers heraus, um das laufende Verfahren nicht zu gefährden.
Die toxikologischen Testergebnisse für den Lokführer stehen noch aus, und auch die Frage, ob Betriebsabläufe eingehalten wurden, ist weiter offen.
Rechtliche Folgen und weitere Ermittlungen
Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an, wobei die Polizei die Befragungen von Überlebenden, Bahnpersonal und ausländischen Zeugen fortsetzt, um den Unfallhergang umfassend zu klären. Die Ergebnisse der toxikologischen Tests und die Auswertung der Überwachungsvideos sind entscheidend für die weitere juristische Bewertung.
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