BANGKOK, THAILAND – Ein 23-jähriger Bolt-Fahrer ist in Bangkok wegen Körperverletzung verurteilt worden, nachdem er einem japanischen Fahrgast nach einem Streit mehrfach auf den Kopf geschlagen haben soll. Gericht und Polizei verhängten Geldstrafen und eine auf Bewährung ausgesetzte Haftstrafe – der Fall begann mit einer Fahrt, die über die App Bolt gebucht wurde.
Angriff nach Streit in der Fahrt
Der japanische Staatsbürger Hiroyuki Fukada hatte über die Bolt-App eine Fahrt von Soi Ratchaprarop 14 nach Soi Sukhumvit 45 gebucht. Laut Anzeige stoppte der Fahrer das graue MG wegen Verkehrsstaus und forderte Fukada auf, das Fahrzeug zu verlassen.
Beim Aussteigen soll der Fahrer dem Mann gefolgt sein und ihn mehrmals am Kopf geschlagen haben; Fukada erlitt dabei Verletzungen und reichte Anzeige bei der Polizeistation Thong Lor ein.
Polizei ordnet Untersuchung an
Am 4. Juni wies das Metropolitan Police Bureau Ermittler an, den Vorfall zu untersuchen. Die Ermittler identifizierten den Verdächtigen als den 23-jährigen Dwit Chusongdej und suchten nach ihm.
Der Beschuldigte stellte sich später auf der Polizeistation Thong Lor und sagte den Beamten, ein Wortwechsel habe den Streit ausgelöst; er gab an, beleidigt worden zu sein und in Wut gehandelt zu haben.
Welche Vorwürfe gegen den Fahrer erhoben wurden
Die Polizei klagte den Fahrer wegen Körperverletzung sowie wegen Nutzung eines Fahrzeugs entgegen seiner Registrierung und Fahrens ohne Personenbeförderungsschein an. Die Akten wurden an das South Bangkok District Court weitergeleitet.
Für die verkehrsrechtlichen Verstöße verhängten die Ermittler außerdem eine Geldstrafe von 3.000 Baht.
Gericht: Freiheitsstrafe und Geldbuße
Am 5. Juni um 9:00 Uhr verurteilte das South Bangkok District Court den Angeklagten wegen Körperverletzung. Das Gericht sprach eine Freiheitsstrafe von einem Monat aus und verhängte eine Geldstrafe von 5.000 Baht, die Haft wurde für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt.
Damit stehen auf Seiten des Fahrers sowohl die gerichtliche Strafe als auch die zuvor verhängte polizeiliche Geldbuße.
Aktueller Stand der Strafverfolgung
Der Fahrgast hatte Strafverfolgung gefordert; Polizei und Gericht gingen den Weg der Anzeige bis zur Verurteilung. Die Strafen umfassen die Bewährungsstrafe sowie die Geldbußen der Polizei und des Gerichts.
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