Schießerei in Chiang Mai: Polizei stoppt 2,8 Millionen Pillen – Dealer tot

Schießerei in Mae Ai: Polizei stoppt nach Schusswechsel 2,8 Millionen Pillen. Nachdem Grenzpolizisten einen Honda CR-V stoppten, kam es zu einem Zwischenfall, bei dem die Insassen flüchteten. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Vorfalls laufen.

Schießerei in Chiang Mai: Polizei stoppt 2,8 Millionen Pillen - Dealer tot
ThaiRath

MAE AI, CHIANG MAI – Ein Drogenschmuggel endete für eine Bande aus dem Grenzgebiet tödlich. Grenzpolizisten der Kompanie 334 stellten die Kuriere, lieferten sich einen Schusswechsel und fanden später einen Toten. Die Beamten stellten 14 Säcke mit 2,8 Millionen Yaba-Tabletten sicher.

Kugelhagel auf der Dorfstraße

Der Einsatz im Landkreis Mae Ai eskalierte am späten Abend des 16. Juni. Zuvor hatten Informanten einen entscheidenden Tipp gegeben: Das Netzwerk Ban Na Muean plane, eine große Ladung Rauschgift aus dem Grenzgebiet ins thailändische Hinterland zu karren.

Spezialkräfte der Grenzpolizei rückten aus. Gegen 20:30 Uhr sichteten sie im Dorf Pong Hai den verdächtigen Honda CR-V mit Kennzeichen aus Chiang Rai. Als die Beamten das Fahrzeug stoppen wollten, sprangen die Insassen heraus und feuerten sofort, um ihre Flucht zu erzwingen.

2800000 Pillen in 14 Säcken

Erst als die Schüsse wieder verstummten, konnten die Einsatzkräfte das Gebiet sichern. Im Wagen entdeckten sie 14 präparierte Transportsäcke. Darin versteckt: mehr als 2,8 Millionen Tabletten Methamphetamin, auch als Yaba bekannt.

Neben der Drogenfracht fanden die Polizisten auch eine 11-mm-Kurzwaffe, ein zweites Fahrzeug sowie zwei Mobiltelefone. Die gesamte Ausrüstung stellten die Beamten sicher.

Flucht endet hundert Meter weiter tödlich

Nach dem kurzen, aber heftigen Gefecht durchkämmten die Beamten die Umgebung. Nur 100 Meter vom Fahrzeug entfernt entdeckten sie eine leblose Person. Der Mann gehörte laut Polizei zum Drogenschmuggler-Ring.

Wie genau er zu Tode kam, ließen die Beamten zunächst offen. Seine Komplizen sind dagegen flüchtig. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung und die erweiterte Tatortuntersuchung ein.

Beweise wandern nach Mae Ai

Die beschlagnahmte Ware und die Waffen haben die Grenzschützer an die örtliche Polizeistation Mae Ai überstellt. Dort laufen nun die kriminaltechnischen Untersuchungen und die Ermittlungen zum gesamten Hintermänner-Netzwerk.

Die Staatsanwaltschaft soll die rechtlichen Schritte prüfen. Das Ziel der Fahnder ist klar: Sie wollen die restlichen Bandenmitglieder fassen und das gesamte Schmugglernetz zerschlagen.

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Quelle: Thairath

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