CHIANG MAI – Mitten in der Nacht klickten für einen Amerikaner die Handschellen, während er noch am DJ-Pult stand. Die thailändische Touristenpolizei hat den 30-Jährigen festgenommen. Sein Vergehen: Er legte ohne die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitserlaubnis auf.
Die Platten drehten sich kurz nach Mitternacht
Um genau 00:20 Uhr rückten die Beamten in einem Unterhaltungslokal an der Charoen Rat Road im Bezirk Muang an. Der Laden war voll in Betrieb, die Musik lief. Hinter dem Mischpult stand Eick Alberto.
Für die Gäste war es eine ganz normale Partynacht. Für die Polizei hingegen das klare Bild eines Verstoßes. Der Amerikaner tat dort etwas, wofür er offiziell keine Genehmigung hatte.
Kein Work-Permit, keine Spielerei
Nach thailändischem Recht ist das Auflegen als DJ eine genehmigungspflichtige Arbeit. Alberto soll genau das getan haben – jedoch ganz ohne die im Königreich für Ausländer vorgeschriebene Erlaubnis. Genau darauf hatten es die Kontrolleure abgesehen.
Die Polizei bestätigte, dass er aktiv als DJ angetroffen wurde. Illegales Arbeiten von Ausländern ist in Thailand ein ständiges Ärgernis, gegen das die Behörden nun gezielt vorgehen.
Vom Club direkt zu den Ermittlern
Für den 30-Jährigen endete die Nacht nicht mit Applaus, sondern mit einer Anklage. Ihm wird vorgeworfen, als Ausländer ohne die nötige Erlaubnis oder außerhalb eines genehmigten Beschäftigungsumfangs gearbeitet zu haben.
Noch vor Ort wurde Alberto festgesetzt und anschließend an die zuständigen Ermittler überstellt. Dort warten nun die weiteren juristischen Schritte auf ihn.
Touristenpolizei kündigt härtere Gangart an
Die Beamten machten deutlich, dass dieser Fall kein Einzelfall bleiben soll. Sie kündigten an, die Inspektionen in Vergnügungsstätten konsequent fortzusetzen. Illegal arbeitende Ausländer sollen gezielt aus dem Verkehr gezogen werden.
Die Botschaft ist klar: Wer in Thailand feiern oder leben will, muss sich an die Arbeitsgesetze halten. Die Polizei wird weiterhin genau hinschauen.



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