PATTAYA – Beamte der Stadtverwaltung und Sozialhelfer haben an Pattayas berühmtesten Stränden durchgegriffen. 19 obdachlose Menschen wurden in einer koordinierten Aktion aufgegriffen und betreut, ein Großteil musste die Touristenstrände verlassen. Die Stadt will so ihr Image als sauberes und sicheres Urlaubsparadies zurückgewinnen.
Beschwerden lösten Kontrollen an Pattaya Beach und Jomtien aus
Ausgelöst wurde der koordinierte Einsatz durch mehrere Meldungen, die im öffentlichen Beschwerdezentrum des Rathauses eingingen. Anwohner und Geschäftsleute hatten sich über die wachsende Zahl obdachloser Menschen an Pattaya Beach und Jomtien Beach beklagt.
Die Stadt schickte daraufhin ein gemischtes Team aus Ordnungskräften, dem Provinzzentrum für Lebensqualität und dem Kinder- und Familienschutzhaus der Provinz Chonburi los. Das erklärte Ziel: das Stadtbild für Touristen und Einheimische spürbar aufzupolieren.
13 Männer, fünf Frauen und ein Junge aus dem Verkehr gezogen
Bei der Aktion gerieten insgesamt 19 Personen ins Visier der Behörden. Unter ihnen waren 13 erwachsene Männer, fünf erwachsene Frauen und ein Junge.
Die meisten hielten sich ohne festen Wohnsitz in den beliebten Strandabschnitten auf und wurden von den Einsatzkräften einzeln angesprochen und überprüft.
Die meisten wurden weggeschickt, zwei landeten im Krankenhaus
13 der aufgegriffenen Menschen – acht Männer und fünf Frauen – wurden aufgefordert, die Strände zu verlassen oder direkt in andere Gebiete umgesiedelt. Drei erwachsene Männer kamen in das Schutz- und Betreuungszentrum der Provinz.
Der Junge wurde in das Kinder- und Familienschutzhaus überstellt, zwei weitere Männer mussten zur medizinischen Versorgung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.
Elf der Betroffenen waren bereits bekannte Gesichter
Die Behörden stellten fest, dass es sich bei elf Personen um Wiederholungsfälle handelte. Acht Männer und drei Frauen waren schon früher an den Stränden aufgegriffen worden.
Die Stadt wertet dies als Beleg dafür, dass einfache Platzverweise oft nicht ausreichen und wiederholt nachgefasst werden muss.
Pattaya will sein Image als Touristenziel wahren
Hinter dem hart wirkenden Durchgreifen steckt ein klares städtebauliches Motiv. Die Behörden wollen Pattayas erstklassige Strandbereiche als sicheren und attraktiven Ort für Urlauber und Einheimische erhalten.
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Die Umsiedlungsaktion soll das subjektive Sicherheitsgefühl an den Stränden stärken und Beschwerden über Belästigungen den Boden entziehen.
Fortlaufende Hilfe und Kontrollen versprochen
Die Behörden betonen, dass die Aktion Teil eines dauerhaften Engagements ist. Gefährdeten Personen solle angemessene Sozialhilfe angeboten werden, während gleichzeitig die öffentliche Ordnung an den Stränden durchgesetzt werde.
Die koordinierte Operation diente der Verbesserung des Stadtbildes als sicheres und attraktives Touristenziel. Insgesamt wurden 13 Personen umgesiedelt oder zum Weiterziehen aufgefordert, drei Männer an das Provinzial-Schutzzentrum überstellt und zwei Männer in ein Krankenhaus eingewiesen.



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