KOH SAMUI, THAILAND – Ein israelischer Staatsangehöriger ist nach Drohungen gegen einen Geschäftsinhaber auf Koh Samui festgenommen und angeklagt worden. Der Fall wurde nach Berichten in sozialen Medien öffentlich und löste eine behördenübergreifende Untersuchung aus. Der stellvertretende Innenminister Worasit Liengprasit erklärte: Niemand stehe über dem thailändischen Gesetz.
Israeli nach gescheitertem Versöhnungstreffen angeklagt
Der Mann soll am 5. August einen Geschäftsinhaber mit körperlicher Gewalt bedroht und versucht haben, ihn zur Schließung seines Geschäfts zu zwingen. Die Polizei wirft ihm vor, durch Drohungen Angst und Schrecken verursacht zu haben.
Nach einer erfolglosen Versöhnungssitzung nahm die Polizei die Beschwerde des Geschäftsinhabers auf und registrierte das Strafverfahren 364/2569. Der israelische Staatsangehörige wurde festgenommen und zur Befragung gebracht.
Untersuchung begann noch am Nachmittag
Der Bezirkschef von Koh Samui, Amorn Chumchay, leitete die Untersuchung am 5. August. Der Einsatz begann gegen 14.10 Uhr und wurde gemeinsam mit Beamten der Polizeistation Koh Samui geführt.
An der Prüfung beteiligten sich auch die Einwanderungsbehörde, Bezirksverwaltungsbehörden, die Forstbehörde und das Amt für Viehzuchtentwicklung. Das Einwanderungsamt von Surat Thani auf Koh Samui half bei der Feststellung der Umstände.
Stellvertretender Innenminister weist rassistische Dimension zurück
Der stellvertretende Innenminister Worasit Liengprasit sagte, Thailänder müssten vor Einschüchterung und Schikanen geschützt werden. Niemand stehe über dem thailändischen Gesetz, unabhängig von seiner Herkunft. „Dies ist unser Zuhause“, sagte Worasit.
Worasit wies zugleich eine ethnische oder rassistische Grundlage des Vorgehens zurück. Entscheidend seien das Verhalten und die Einhaltung des Gesetzes, nicht die Nationalität des Beschuldigten.
Ausländer bleiben auf Koh Samui willkommen
Nach Angaben des stellvertretenden Innenministers sind ausländische Touristen und Expats auf Koh Samui weiterhin willkommen. Sie müssten sich während ihres Aufenthalts jedoch an die thailändischen Gesetze halten.
Worasit warnte, unangemessenes Verhalten dürfe dem Ansehen Koh Samuis als Reiseziel nicht schaden. Er dankte den beteiligten Behörden für ihre Zusammenarbeit bei der Untersuchung und der weiteren Strafverfolgung.
Polizeikommandeur fordert strikte Anwendung des Rechts
Polizeikommandeur Suwat Suksi wies die Polizeiwachen in der Provinz Surat Thani an, bei Fällen, die die öffentliche Ordnung gefährden, strikt durchzugreifen. Die Polizei soll die öffentliche Sicherheit schützen und geltendes Recht konsequent anwenden.
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Die Anweisung steht im Zusammenhang mit dem Fall auf Koh Samui. Nach der Beschwerde des Geschäftsinhabers setzte die Polizei die rechtlichen Schritte fort und führte das Strafverfahren gegen den israelischen Staatsangehörigen weiter.
Minister kündigt Maßnahmen gegen Wassermangel an
Worasit besuchte Koh Samui am Samstag und leitete eine Sitzung im Bezirksverwaltungsamt. Drei Tage nach dem Vorfall setzte er die Untersuchung auf die Tagesordnung und ließ sich über weitere Probleme der Insel informieren.
Bei der Sitzung wurden auch mögliche Lösungen für den Wassermangel erörtert. Lokale Behörden legten Anliegen vor, für die sie Unterstützung des Innenministeriums und der Zentralregierung benötigen. Worasit kündigte Maßnahmen gegen die Knappheit von Leitungswasser auf Koh Samui an.


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