RAYONG, Thailand – Ein 26-Jähriger nahm sich am frühen Montagmorgen vor der Polizeistation in Muang Rayong das Leben. Zuvor hatte er einem Polizisten die Dienstwaffe abgenommen. In einer Notiz schrieb er, er lebe in Angst.
26-Jähriger nahm Polizisten die Dienstwaffe ab
Eknarin aus der Provinz Roi Et war zuvor zur Polizeistation gekommen und hatte darum gebeten, sein Mobiltelefon aufzuladen. Als Polizisten zum Schichtbeginn eintrafen, sprach er mit einem Beamten der Einheit für Kriminalprävention und -bekämpfung.
Danach nahm Eknarin dem Polizisten die in einem Holster am Gürtel gesicherte Waffe ab. Er entfernte sich und erschoss sich vor Zeugen und den sich versammelnden Beamten hinter einem Polizeiwagen am Fußweg vor der Wache.
Notiz spricht von einem Leben in Angst
In Eknarins schwarzer Umhängetasche fanden Polizisten eine handgeschriebene Notiz. Darin stand, er nehme keine Drogen, sei nicht depressiv und leide nicht an einer psychischen Erkrankung.
Er schrieb jedoch, er müsse in Angst leben. Laut Polizei deutete die Notiz darauf hin, dass er gezielt zur Wache gekommen war, um sich das Leben zu nehmen.
Polizeichef nennt Erfahrung mit Schusswaffen
Polizeioberst Athit Yakaew, Leiter der Polizeistation Muang Rayong, sagte, Eknarin habe früher Wehrdienst geleistet. Er sei mit Schusswaffen vertraut gewesen und habe gewusst, wie man sie benutzt.
Bei der Waffe handelte es sich nach Polizeiangaben um eine halbautomatische CZ P-10 im Kaliber 9 Millimeter. Eknarin hielt sie nach dem Schuss noch in der rechten Hand.
Ermittler wollen Angehörige befragen
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Die Polizei leitete Ermittlungen zum Tod des 26-Jährigen ein. Beamte wollen seine Angehörigen befragen, um mehr über die Umstände zu erfahren.

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