BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Einwanderungspolizei hat einen von Myanmar gesuchten Verdächtigen in einer Luxuswohnung im Rama-9-Viertel festgenommen. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten Vermögenswerte im geschätzten Wert von zehn Millionen Baht, die sie wegen eines möglichen Bezugs zu Drogenhandel und Geldwäsche sicherstellten.
Gesuchter in Wohnung im Rama-9-Viertel gefasst
Der Mann aus Myanmar heißt Aung Zaw Min Khant. Die Behörden seines Landes bezeichnen ihn als mutmaßlichen Drahtzieher im Drogenhandel.
Die thailändische Einwanderungspolizei und das Büro für Suchtmittelkontrolle arbeiteten bei der Suche mit den zuständigen Stellen in Myanmar zusammen. Beamte nahmen den Verdächtigen in einem Apartment im Rama-9-Viertel von Bangkok fest.
Myanmar meldet Drogenfund im Wert von rund 150 Millionen Baht
Ausgangspunkt des Falls war eine Kontrolle am Röntgenkontrollpunkt Kyawe Tat Sone in Myanmar. Dort stellten Beamte nach Angaben der Behörden rund 4,98 Millionen Methamphetamin-Tabletten, 12,387 Kilogramm Heroin und ein Kilogramm Crystal Meth sicher.
Der Gesamtwert der Drogen wurde mit etwa 9,4 Milliarden Kyat angegeben, umgerechnet rund 150 Millionen Baht. Das Bezirksgericht Meiktila erließ am 9. Februar 2026 einen Haftbefehl mit der Nummer 11/2026.
Einreise aus Indien Ende 2025
Den Reiseunterlagen zufolge kam Aung Zaw Min Khant am 31. Dezember 2025 mit Flug TG324 aus Neu-Delhi am Flughafen Suvarnabhumi in Thailand an. Er erhielt eine Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen.
Die Ermittler verfolgten Hinweise bis zu der Wohnung im Rama-9-Viertel. Dort nahmen sie ihn fest und durchsuchten die Räume.
Vermögen wird auf mögliche Geldwäsche geprüft
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Uhren und Markenhandtaschen. Außerdem soll der Verdächtige einen Lexus mit einem ersteigerten Kennzeichen besitzen; laut Unterlagen gehört ihm auch eine weitere Luxuswohnung im Rama-9-Viertel, die vermietet wird.
Die Behörden stellten Vermögenswerte im geschätzten Gesamtwert von zehn Millionen Baht sicher. Sie baten die Geldwäschebekämpfungsbehörde, die Finanzströme zu prüfen und weitere Vermögenswerte sowie mögliche Beteiligte zu ermitteln.
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