SAEN SUK, THAILAND – Der Fahrer des Autos, das bei einem Unfall in der Provinz Chonburi einen Studenten der Burapha-Universität tötete, ist Polizist. Das bestätigte die zuständige Polizeistation am 8. Oktober. Oberst Naratpong Udomsri sagte, der Fall werde nicht still in Vergessenheit geraten, nachdem in sozialen Netzwerken scharfe Kritik laut geworden war.
Fahrer war Beamter
Oberst Naratpong Udomsri, Leiter der Polizeistation Saen Suk, bestätigte, dass der Fahrer des Pkw tatsächlich Polizist ist. Nutzer in sozialen Netzwerken hatten befürchtet, der Fall könnte wegen dieser Zugehörigkeit nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen.
Laut Oberst Naratpong hat der zuständige Ermittler bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Mehr sagte die Polizei in ihrer knappen Mitteilung nicht.
Tödlicher Unfall in den frühen Morgenstunden
Der Unfall ereignete sich am 4. Oktober in den frühen Morgenstunden in der Soi Charin im Unterbezirk Saen Suk, im Distrikt Mueang Chonburi. Die Gegend fällt unter die Zuständigkeit der Polizeistation Saen Suk.
Der Student ist laut Bericht an der Burapha-Universität eingeschrieben. Der Bericht nannte seinen Namen nicht. Die Angehörigen haben den Leichnam bereits in eine andere Provinz gebracht, um dort die Bestattungsriten durchzuführen.
Widersprüchliche Angaben zum Fahrzeug
In einer früheren Schilderung war von einem Polizeimotorrad die Rede, das auf seiner Spur fuhr und mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammenstieß. Die spätere Bestätigung der Polizei bezog sich jedoch auf den Fahrer eines Pkw.
Zu den Umständen der Fahrt, möglichen Anklagepunkten und dem Stand der Ermittlungen gibt es bislang keine weiteren Angaben. Auch ob der Unfall nahe dem Universitätscampus in Bang Saen passierte, ist nicht bekannt.
Keine Angaben zu weiteren internen Schritten
Die Polizei versucht nach eigenen Angaben, die öffentliche Sorge auszuräumen, indem sie auf das Handeln des ermittelnden Beamten nach dem Gesetz verweist. Ob zusätzliche interne Maßnahmen gegen den Polizisten geprüft werden, haben die Behörden bislang nicht mitgeteilt.
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Weitere Informationen sind bisher nicht veröffentlicht.
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