BANGKOK, Thailand – Eine 77-jährige Autofahrerin ist in Thailand verurteilt worden, weil sie mit ihrem Mercedes-Benz auf der Vibhavadi-Straße gegen die Fahrtrichtung unterwegs war. Das Gericht verhängte zunächst zwei Monate Haft und 8.000 Baht Geldstrafe. Weil sie sich schuldig bekannte, wurde die Strafe halbiert, und die Haftstrafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Aus zwei Monaten Haft werden ein Monat und 4.000 Baht
Das Urteil wurde am 9. Oktober 2026 am Bezirksgericht Phra Nakhon Nuea verkündet. Das Gericht sah den Vorwurf als erwiesen an und setzte zunächst zwei Monate Haft und 8.000 Baht Geldstrafe fest.
Die Angeklagte, Frau Phayao, bekannte sich vor Gericht schuldig. Das Gericht wertete dies als Milderungsgrund und senkte die Strafe um die Hälfte. Am Ende stehen ein Monat Haft und eine Geldstrafe von 4.000 Baht.
Anklage wegen Fahrens ohne Rücksicht auf andere
Der Vorfall geht auf den 7. September 2026 zurück. Frau Phayao soll mit ihrem Mercedes-Benz auf der Vibhavadi-Straße entgegen der vorgeschriebenen Richtung gefahren sein. Die Anklage lautete auf Fahren ohne Rücksicht auf die Sicherheit von Leben und Körper anderer Menschen.
Grundlage war das Straßenverkehrsgesetz von 1979. Die Staatsanwaltschaft forderte neben einer Strafe auch den Entzug oder die Aussetzung des Führerscheins und die Einziehung des Autos.
Gericht sieht geringe Schwere und ein stabiles Leben
Vor dem Urteil wurde ein Bericht über Verhalten und Lebensumstände der 77-Jährigen ausgewertet. Das Gericht stellte fest, dass sie keine schwerwiegenden Verfehlungen gezeigt hat und einen festen Wohnsitz hat. Die Tat sei nicht besonders schwer gewesen.
Eine frühere Haftstrafe gab es nicht. Deshalb setzte das Gericht die Haft von einem Monat für zwei Jahre aus.
Drei Termine bei der Bewährungshilfe und zwölf Stunden Sozialdienst
Ein Jahr lang steht Frau Phayao unter Aufsicht. Sie muss dreimal bei einem Mitarbeiter der Bewährungshilfe erscheinen.
Außerdem muss sie zwölf Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Wenn die Geldstrafe nicht bezahlt wird, greifen die Regeln des thailändischen Strafgesetzbuchs, auf die das Gericht ausdrücklich verwies.
Führerschein für sechs Monate ausgesetzt, Auto wird eingezogen
Der Führerschein der Frau wird für sechs Monate ausgesetzt. Zusätzlich wird das Auto eingezogen, das als Beweisstück sichergestellt worden war.
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Für die 77-Jährige bleibt damit am Ende ein Monat Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe von 4.000 Baht, zwölf Stunden Sozialdienst und ein halbes Jahr ohne Führerschein.
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