NONG BUA LAMPHU, THAILAND – Im Nordosten Thailands soll ein 62-Jähriger einen Rivalen mit einer Waffe getötet haben. Der Mann hat laut Polizei gestanden, behauptet aber, er sei zuvor vom Opfer angegangen worden. Zwischen den beiden Männern soll es seit Jahren Streit gegeben haben.
Polizei nimmt 62-Jährigen fest und findet Waffe im Reisspeicher
Die Funkzentrale der Polizei in Non Sang nahm am 13. Oktober eine Meldung entgegen. In der Gemeinde Ban Kho sei ein Mann getötet worden. Polizisten, Ermittler, Rettungskräfte und Ärzte rückten sofort zum Tatort im Dorf Nong Ngu Lueam aus.
Die Beamten fanden den 39-Jährigen tot am Tatort. Kurz darauf spürten sie den mutmaßlichen Schützen auf und nahmen ihn fest. Auf seine Angaben hin entdeckten sie die Waffe, die der Mann hinter dem Haus im Reisspeicher versteckt hatte.
Ermittler klären die Umstände des Todes
Nach Angaben der Polizei starb der 39-Jährige noch am Tatort. Der Fall liegt nun bei den Ermittlern der Polizeistation Non Sang.
Laut ersten Ermittlungen streiten sich die beiden Männer seit Jahren. Auslöser ist eine Auseinandersetzung über Rattenfallen in einem sich überschneidenden Gebiet. Am Tattag schaukelte sich der Wortwechsel erneut hoch. Am Ende starb der 39-Jährige.
Verdächtiger will zuerst angegangen worden sein
Der 62-Jährige gab laut Polizei zu, die Tat begangen zu haben. Er erzählte, er habe vor der Tat einen Freund begleitet. Auf dem Rückweg sei ihm der 39-Jährige gefolgt und habe ihn zuerst angegriffen. Daraufhin sei er zurückgegangen, um die Waffe zu holen.
Die Beamten glauben allerdings nicht alle Angaben des Mannes. Ob sich die Schilderung so abgespielt hat, wird im weiteren Verfahren geprüft.
Vorwurf lautet auf vorsätzliche Tötung
Die Polizei legte dem 62-Jährigen den Vorwurf der vorsätzlichen Tötung zur Last. Zusammen mit der sichergestellten Waffe wurde er an die Ermittler der Polizeistation Non Sang übergeben.
Lesen Sie auch: Wie russische Gäste Phuket erobern
Die Behörden wollen den Fall nach geltendem thailändischem Recht weiterverfolgen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: