Benzin und Diesel wieder teurer!

Der Ölfonds muss wegen stark gestiegener Ölpreise Zuschüsse von rund 229 Millionen Baht pro Tag zahlen. Ausgenommen sind B20 und Super Power Diesel.

Benzin und Diesel wieder teurer!
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Ab Mittwoch, 21. Oktober, werden Benzin, Gasohol und die meisten Dieselsorten an den Tankstellen von PTT um 0,60 Baht pro Liter teurer. Ausgenommen sind unter anderem B20 und Super Power Diesel. Der Grund sind stark gestiegene Ölpreise auf dem Weltmarkt, die den Ölfonds des Landes stark belasten.

Werbeanzeige

Benzin und Gasohol: Diese Sorten werden teurer

Benzin und alle Gasohol-Sorten steigen um 0,60 Baht pro Liter. Ausnahmen sind die Premium-Sorten E20, GSH95 und GSH99, deren Preise gleich bleiben. Benzin kostet nach der Anpassung 51,03 Baht pro Liter. Gasohol 95 liegt dann bei 42,04 Baht und Gasohol 91 bei 41,67 Baht pro Liter.

Auch Diesel steigt um 0,60 Baht pro Liter. B20 und Super Power Diesel bleiben dagegen unverändert. B7 kostet danach 43,54 Baht pro Liter. Bei B20 erhöht der Fonds die Unterstützung um 1,08 Baht auf 7,63 Baht pro Liter, der Verkaufspreis bleibt gleich. Premium-Diesel wird mit einer Abgabe von 1,50 Baht pro Liter belegt.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Warum der Ölpreis steigt: Angriffe, Umwege und knappes Angebot

Nach Angaben des Fonds treiben vor allem Angriffe der Huthi-Gruppe auf die Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien und auf Schiffe im Persischen Golf die Preise nach oben. Schiffe müssen deshalb um Afrika herumfahren, was die Frachtkosten stark in die Höhe treibt.

Weniger Öl gelangt dadurch nach Singapur, das Angebot wird knapp. Hinzu kommt, dass die US-Rohölvorräte um 3,2 Millionen Barrel stärker sanken als erwartet.

Werbeanzeige

Fonds zahlt bis zu 229 Millionen Baht pro Tag

Am 20. Oktober lag der Dieselpreis auf dem Markt in Singapur bei rund 178 US-Dollar pro Barrel und der Benzinpreis bei rund 136 US-Dollar pro Barrel. Der Ölfonds muss deshalb Zuschüsse zahlen, die rund 229 Millionen Baht pro Tag ausmachen.

Das Komitee sah sich daher gezwungen, die Abgaben und Zuschüsse neu zu ordnen. Ziel ist es, genug Geld für die Preisstützung im Land zu haben und die Preise langfristig stabil zu halten.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Benzin-Abgabe sinkt um 0,29 Baht

Beim Benzin senkt der Fonds die Abgabe um 0,29 Baht auf 6,61 Baht pro Liter. Der Verkaufspreis liegt danach bei 51,03 Baht.

Bei Gasohol 95 und 91 steigt die Unterstützung jeweils um 0,22 Baht auf 0,28 Baht pro Liter. E20 erhält künftig 4,91 Baht pro Liter, E85 1,62 Baht pro Liter. Die Verkaufspreise für E20 und E85 bleiben unverändert.

Werbeanzeige

Neue Sätze ab Mittwoch: Fonds ruft zum Sparen auf

Die neuen Sätze gelten ab Mittwoch, 21. Oktober, ab 5 Uhr morgens. Weil die Ölpreise voraussichtlich weiter schwanken, bittet der Fonds alle Bereiche, Sprit effizient und nur bei Bedarf zu verbrauchen. Schon kleine Änderungen im Verhalten senken die Kosten und die Rohölimporte des Landes und helfen dem Fonds, wieder dauerhaft alle zu unterstützen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Lesen Sie auch: Ende der Billig-Ära Thailand?

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Ein Kommentar zu „Benzin und Diesel wieder teurer!“

  1. Ein merkwürdiges Instrument, der „Ölfonds“. Letztendlich ein fragwürdiger Verschiebebahnhof für Kosten, die irgendwann irgendjemand -wohl wie immer die Steuerzahler- zahlen muss. Bedeutet das dann, dass zB der Tagelöhner, der beim 7/11 einkauft, durch den VAT Anteil seiner Rechnung die Aurofahrer mit unterstützt?

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.