Untätigkeit der Polizei? Familie kämpft um Gerechtigkeit

Die Anzeige wegen Belästigung der Tochter liegt seit November 2024 ohne Ergebnis. Die Gegenseite wollte in Raten zahlen, eine Vorladung fehlt bislang.

Untätigkeit der Polizei? Familie kämpft um Gerechtigkeit
Banmuang

CHONBURI, THAILAND – Eine Mutter aus Chonburi wendet sich an die Öffentlichkeit, weil die Anzeige wegen Belästigung und eines Vorfalls mit ihrer Tochter seit fast zwei Jahren ohne Ergebnis liegt. Der Bruder dieses jungen Mannes soll ihr am 8. November 2024 zu nahe getreten sein. Danach soll es zu einer Auseinandersetzung mit dessen Schwägerin gekommen sein.

Mutter wendet sich an die Presse

Die Mutter betreibt ein Restaurant und hat im November 2024 bei der Polizeistation Nong Kham Anzeige erstattet. Nach rund zwei Jahren gibt es nach ihrer Darstellung keine Fortschritte. Deshalb hat sie sich an die Medien gewandt und fordert, dass die Beamten den Fall endlich prüfen und Anklage erheben.

Sie verlangt vor allem Tempo. Die Familie will wissen, was die Polizei unternimmt und wann der Fall abgeschlossen wird.

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Was die Tochter über den Abend im November 2024 erzählt

Laut Schilderung der Tochter besuchte sie am 8. November 2024 das Haus eines jungen Mannes, der sie mochte. Weil die Schwägerin des jungen Mannes noch bei der Arbeit war, wartete das Mädchen zunächst unter einem Baum vor dem Haus. Später soll der Bruder des jungen Mannes ihr zu nahe getreten sein.

Danach ging die Gruppe ins Haus zurück. Die Tochter bat einen Freund um Hilfe, der sie abholen sollte. Das Mädchen berichtet, der Freund habe die Situation an die Schwägerin weitergegeben. Diese soll das Mädchen zu einem Basketballplatz gebeten und dort handgreiflich gegen sie geworden sein.

Video bringt die Familie auf die Spur

Nach dem Vorfall fand eine Freundin der älteren Schwester einen Videoclip, der das Mädchen zeigt. Die Freundin schickte ihn der Schwester und fragte, ob es sich um ihre Schwester handle. Die Schwester zeigte das Video anschließend der Mutter.

Die Mutter fuhr zum Haus der Freundin und brachte die Tochter zur Polizeistation Nong Kham. Außerdem ließ sie das Mädchen im Krankenhaus untersuchen. Bei der Polizei folgte eine erste Vermittlung zwischen den Parteien.

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Streit um 10.000 Baht und Ratenzahlung

Bei den Gesprächen forderte die Mutter zunächst mehr als 20.000 Baht als Entschädigung. Später senkte sie die Summe auf 10.000 Baht. Die Gegenseite wollte jedoch in Raten zahlen. Die Mutter lehnte das ab und verlangte die gesamte Summe auf einmal.

Nach dem dritten Gesprächstermin sagte die Polizei zu, die andere Seite zu kontaktieren. Danach blieb es still. Der zuständige Ermittler wechselte später die Dienststelle, ein neuer Beamter sollte den Fall übernehmen. Nach zwei Jahren hat sich nach Angaben der Mutter weder die Gegenseite noch die Polizei bei ihr gemeldet.

Polizei will Verdächtigen vorladen

Zuletzt kündigte die Polizei an, den Beschuldigten zur Vernehmung vorzuladen und sich zu melden. Bis heute gab es nach Angaben der Mutter keine Rückmeldung. Die Familie möchte eine neue Verhandlungsrunde mit beiden Seiten und eine klare Entscheidung darüber, wie es weitergeht.

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Die Mutter ist verärgert, dass ein Fall dieser Art so lange ohne sichtbaren Fortschritt liegt. Sie fordert von den Beamten, nun zügig zu handeln, damit die Angelegenheit endlich abgeschlossen werden kann.

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Quelle: Banmuang

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