BANGKOK – Die thailändische Regierung will am Dienstag über eine Senkung der Verbrauchsteuer auf den Kraftstoff E20 beraten. Das hat Premierminister Anutin Charnvirakul am 24. Oktober angekündigt. Hintergrund sind steigende Spritpreise, von denen die Bevölkerung betroffen ist.
Kabinett will Verbrauchsteuer auf E20 prüfen
Anutin Charnvirakul ist Premierminister und zugleich Innenminister. Bei einem Interview am Sanam Luang sagte er am Morgen des 24. Oktober um 07.30 Uhr, das Kabinett werde am 27. Oktober die Verbrauchsteuer auf E20 prüfen. Ziel sei es, den Preis zu senken.
Der Premierminister führte die hohen Spritpreise auf schwankende Kosten für Rohöl zurück. Die Verbrauchsteuer ist damit der Punkt, an dem die Regierung ansetzen will.
Regierung will weniger vom Rohöl abhängig sein
Anutin sagte außerdem, die Regierung wolle die Struktur der Energieversorgung umbauen. Das Land soll sich so wenig wie möglich auf Rohöl stützen. Konkrete Schritte oder Zeitpläne für diesen Umbau nannte er in seinen Aussagen nicht.
Auf die Frage, ob die Sitzung am Dienstag einen Ausweg aus den hohen Preisen bringe, antwortete Anutin nur knapp. Der Vorschlag werde dem Kabinett vorgelegt, mehr sagte er nicht. Ob und wie stark die Spritpreise danach sinken, blieb damit offen. Auch ein genauer Umfang der möglichen Steuersenkung wurde nicht genannt.
Kabinettssitzung am 27. Oktober als nächster Schritt
Der aktuelle Stand: Die Regierung hat angekündigt, die Verbrauchsteuer auf E20 zu prüfen. Das Kabinett berät darüber am Dienstag, 27. Oktober.
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Scheinbar sind die Möglichkeiten die Spritpreise über den Ausgleichsfond zu subventionieren ausgereizt. Jetzt sollen es Steuersenkungen also bringen. Man hat’s ja, oder? Irgendwann muss der ganze Subventions-Irrsinn auch bezahlt werden. Dreimal raten wer das bezahlen muss? Anutin und ein paar weitere Superreiche jedenfalls nicht.