KOH PHA NGAN, THAILAND – Einer 33-jährigen Israelin droht die Abschiebung. Die Einwanderungsbehörde hat ihr Visum entzogen, nachdem sie auf der Insel wiederholt Störungen verursacht haben soll. Die Frau wurde bereits festgehalten. Die Behörden wollen sie außerdem auf eine Sperrliste setzen lassen, damit sie nicht zurückkehren kann.
Festhaltung vor der Abschiebung nach Israel
Beamte der Einwanderungsbehörde in Surat Thani haben die Frau in Gewahrsam genommen. Sie soll anschließend nach Israel abgeschoben werden.
Die Behörden wollen die Israelin auf eine Sperrliste der Einwanderung setzen lassen. Damit soll verhindert werden, dass sie erneut nach Thailand einreist.
Störung am Wasserfall und Auftritt im Hotel
Am 18. Oktober soll die Frau am Phaeng-Wasserfall im Nationalpark Than Sadet laut geschrien und geflucht haben. Sie soll Parkmitarbeiter bedroht und andere Besucher zum Gehen aufgefordert haben.
Drei Tage später, am 21. Oktober, soll sich ein ähnlicher Vorfall in einem Hotel ereignet haben. Die Frau soll das Personal beschimpft, Gäste zum Gehen aufgefordert und behauptet haben, das Hotel gehöre ihr.
Unbezahlte Rechnung und Anzeigen bei der Polizei
Dazu kommen Vorwürfe, sie habe Hotelrechnungen nicht bezahlt. Ob und in welcher Höhe Forderungen offen sind, geht aus den Angaben nicht hervor.
Nach ihrer Einreise mit einem Touristenvisum am 26. September soll es Beschwerden von Unternehmen und Touristen auf der Insel gegeben haben. Mehrere Betroffene haben außerdem Beschwerde bei der Polizei eingereicht.
Kommission empfahl den Entzug des Visums
Ein Gremium auf Koh Pha Ngan, das das Verhalten ausländischer Gäste im Bezirk prüft, hat die Vorfälle untersucht. Die Kommission empfahl, das Visum zu entziehen.
Als Begründung nannte sie die schwerwiegenden Folgen für die öffentliche Ordnung und den Ruf der Insel als Reiseziel. Die Einwanderungsabteilung 6 genehmigte danach den Widerruf ihrer Erlaubnis, in Thailand zu bleiben.
Bereits im März drei israelische Besucher betroffen
Dasselbe Gremium hatte bereits im März empfohlen, die Visa von drei israelischen Besuchern zu entziehen. Unter ihnen war ein Amerikaner mit israelischen Wurzeln.
Auch damals ging es um Bedenken wegen des Verhaltens und der öffentlichen Ordnung.
Kontrollen auf Koh Samui, Koh Pha Ngan und Koh Tao
Die Einwanderungsbehörde kontrolliert weiter ausländische Gäste in Touristengebieten, darunter Koh Samui, Koh Pha Ngan und Koh Tao. Wer den Verdacht hat, dass jemand gegen das Einwanderungsrecht verstößt, kann die Hotline 1178 anrufen.
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Liebe Redaktion, langsam bin ich verwirrt. Am 24. Oktober haben Sie über eine 33jährige Israelin die ausgewiesen werden sollte berichtet (Visum-Entzug für Israelin wegen Drohungen und Gewalt!). Angeblich eine Residentin die auf Koh Pangan gelebt und gearbeitet haben soll. Quelle war „AseanNow“.
Jetzt mit Quelle „Thaiger“ soll es eine Touristin gewesen sein die erst am 26. September eingereist wäre.
Meine Frage nun, wird da wieder mal mehrfach über ein und denselben Vorgang berichtet, die wohl alle mit völlig unbelegten Behauptungen/Vermutungen gespickt sind oder kommen tatsächlich so viele verrückte Frauen aus Israel nach Koh Phangan?
Vielleicht sollte man doch wenigstens peripher prüfen was man da von wem abschreibt, oder?
Sehr geehrter Leser,
beide Beiträge betreffen denselben Fall, nicht zwei verschiedene Frauen. Der Bericht vom 24. Oktober gab Medienberichte über den Beschluss des Bezirksausschusses von Koh Phangan wieder. Darin war von einer Tätigkeit auf der Insel die Rede, die Art des Visums blieb offen. Der Bericht vom 29. Oktober stützt sich auf die Einwanderungsbehörde, die eine Einreise mit Touristenvisum am 26. September nennt. Das ist ein fortschreitender Kenntnisstand, und alle Vorwürfe sind ausdrücklich als Angaben der Behörden gekennzeichnet. Die Quellen nennen wir in jedem Beitrag offen.
Ihre Redaktion Wochenblitz
Abschiebung ? Die Frau ist traumatisiert und sollte auf Staatskosten therapiert werden.
Doch nicht im Ernst, oder? Hat ja offensichtlich nicht mal bei Dir stattgefunden.
Hakan dran!
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