BANGKOK, THAILAND – Im Lagerhaus von Thai Airways am Flughafen Suvarnabhumi stauen sich Berichten zufolge mehr als 1.000 Frachtposten, die auf ihre Freigabe warten. Dazu kommen rund 700 bis 800 Paletten, die noch ausgepackt werden müssen. Der Flughafenbetreiber AOT hat Behörden, Frachtfirmen und Spediteure an einen Tisch geholt, denn mitten in der Hochsaison hängen Waren fest, deren Flugzeuge längst gelandet sind.
Fracht ohne Standort
Der Kern des Problems: Für viele Sendungen ist kein Lagerplatz erfasst, das Personal findet die Ware schlicht nicht. Manche Lieferungen blieben lange nach der Landung unerreichbar, vor dem Lagerhaus in der Freizone des Flughafens staute sich der Verkehr.
Die Zahlen stammen aus Berichten, die unter Fluggesellschaften kursieren. Die Verspätungen bei der Freigabe halten an, obwohl die Überschwemmungen nachgelassen haben und Thai Airways seine früheren Probleme mit Gepäckstau, Verspätungen und Ausfällen gelöst hat.
Wer am Verhandlungstisch sitzt
Am Gespräch beteiligten sich das AOT-Team von Suvarnabhumi, die Frachtsparte von Thai Airways und der Frachtbetrieb von Bangkok Flight Services. Auch die Zollbehörde, Transportverbände und der Thailändische Verladerrat waren dabei.
Der Spediteurverband TAFA meldet trotz Fortschritten bei der Freigabe weiterhin eine schwere Überlastung. Viel Ware liegt noch auf Transportpaletten und Containern, die erst ausgepackt werden müssen. Dieser Vorgang heißt Breakdown.
Das System zeigt nichts an
Laut TAFA zeigt das System AOT Cargo Clearhouse weder den Status der Sendungen noch ihre Lagerplätze wie vorgesehen an. AOT und Thai Airways haben es gemeinsam entwickelt.
Spediteure und Zollagenten können deshalb Zahlung und Freigabe nicht für alle Lieferungen abschließen. Große Mengen Waren bleiben im Lager liegen.
Thai Airways stockt auf
Seit dem 1. November setzt die Fluggesellschaft zusätzliches Personal und Gerät ein. Im Lager kommen 100 weitere WLAN-Zugangspunkte hinzu, dazu eine App, die Lagerorte in Echtzeit scannt und erfasst.
Vorrang hat die Suche nach Sendungen, die vor dem 23. Oktober eingetroffen sind. Neue Ankünfte werden weiter abgefertigt. Bangkok Flight Services führte außerdem eine Anzeige für sein Warteschlangensystem FEMS vor dem Lager ein. Sie zeigt den Status wartender Lkw und schlägt automatisch Alarm, wenn ein Fahrzeug mehr als zwei Stunden steht.
Vier Forderungen der Spediteure
TAFA verlangt von der Frachtsparte von Thai Airways eine formelle Erklärung samt Entschuldigung. Damit könnten Spediteure und Zollagenten kleineren Kunden und Fabriken die Verzögerungen erklären und den Druck auf ihre Betriebe mindern.
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Zweitens soll der Umgang mit dem Status „F2″ für Fracht vor dem Auspacken geändert werden. Sind die Waren ausgepackt, sollen die tatsächlichen Lagerorte klar im System stehen. So sparen Importeure, Exporteure und Spediteure Zeit und Geld für Lkw, die Ware abholen wollen, die noch gar nicht bereitsteht.
Kommandozentrale und Teil-Embargo
Drittens schlägt TAFA eine Kommandozentrale oder einen zentralen Kommunikationskanal für eingehende Fracht vor. Thai Airways und Spediteure könnten dort Sendungen verfolgen und Probleme schnell lösen.
Viertens soll die Annahme ausgewählter, nicht dringender Importe beschränkt werden, falls ein Embargo nötig wird. Ein pauschaler Stopp würde nach Ansicht des Verbands schweren wirtschaftlichen Schaden anrichten. Rohstoffe für Fabriken, verderbliche Waren und Expresssendungen sollen normal angenommen werden.
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Wie war es doch gestern, Ausbau des Flughafens auf die doppelte Kapazität?
Wieder einmal zu tief in die Glaskugel geschaut? Bringen es jetzt schon nicht auf die Reihe, wie soll das funktionieren bei doppelter Kapazität? Bauen munter weiter auf Sumpflandschaft!
Im träumen sind sie Weltklasse, wahrscheinlich endet es so, wie die Hochgeschwindigkeits Eisenbahn, nämlich in einem geplatztem Traum.
Ich musste gerade grinsen. Da gibt es diese herrlichen Pläne wie man einen Super-Mega-Riesen-Airport bauen will. ✌️
Dabei kriegt man die fundamentalsten Sachen nicht einmal mehr ansatzweise auf die Reihe. So Kleinigkeiten wie Roll-, Start- und Landebahnen versinken im Sumpf. Da weiß man nicht mal mehr wo man was für Fracht abgelegt hat. Kommt man erstmal am BKK an könnte es passieren, dass man mühsam und zeitaufwändig zur Haupt-Einwanderungsbehörde (Chaengwattana in Bangkok) reisen muss, um eine formelle Visumskorrektur von Automaten falsch dokumentierter Einreisedaten zu beantragen.
Irgendwie toll, ganz toll! Da lernt man mal was relaxen wirklich bedeuten kann. Lächeln, das Wetter ist ja gut. Was man will man mehr von so einem „groovy day“?
😊