BANGKOK, Thailand – Die Stadt ist laut der britischen Ausgabe von Condé Nast Traveller die beste Stadt der Welt. Bei der Leserumfrage 2026 holte die thailändische Hauptstadt 97,68 Punkte und ließ Paris und Istanbul hinter sich. Wer eine Städtereise plant, findet hier eine klare Empfehlung: Die Stadt aus Tempeln, Märkten und Straßenküche steht ganz oben.
Bangkok lag 2025 noch außerhalb der Top 20
Im Vorjahr sah die Rangliste anders aus. Bangkok schaffte es 2025 nicht in die Top 20, der Titel ging an Valletta, die Hauptstadt Maltas. Condé Nast Traveller führte den damaligen Erfolg Vallettas auf das wachsende Interesse an Malta zurück.
Die Rangliste erschien am 6. Oktober 2026. Den Aufstieg Bangkoks deutet das Magazin als Zeichen für den wachsenden Appetit der Leser auf Thailand.
Tempel, Märkte und Straßenküche
Condé Nast Traveller lobt die Mischung aus lebhaften Märkten, Königspalästen, religiösen Stätten und Straßenessen. Im historischen Zentrum stechen der Große Palast und der Wat Phra Kaew, der Tempel des Smaragd-Buddhas, mit ihrer thailändischen Architektur heraus.
Nahe dabei liegt der Wat Pho mit dem Liegenden Buddha, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Beim Essen reicht die Spanne von einfachen Gerichten am Straßenstand bis zu Restaurants mit Michelin-Stern, dazu kommen Bars auf Dachterrassen mit Blick über die Stadt.
Paris auf Platz zwei, nur 0,54 Punkte zurück
Paris landete mit 97,14 Punkten auf Rang zwei, knapp hinter Bangkok. Das Magazin hob die französische Esskultur, die Architektur sowie Monumente und Museen der Hauptstadt hervor.
Zu den Attraktionen gehören der Eiffelturm und der Louvre, den das Magazin als meistbesuchtes Museum der Welt beschreibt. Die restaurierte Kathedrale Notre-Dame ist ebenfalls wieder für Besucher geöffnet.
Istanbul zwischen Europa und Asien
Istanbul erstreckt sich über Europa und Asien und landete mit 96,67 Punkten auf Rang drei. Kreuzfahrtschiffe, Yachten und Frachter ziehen durch die Bosporus-Meerenge zwischen den beiden Seiten.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Topkapi-Palast, die Blaue Moschee und der Große Basar. Dazu kommen Boutiquen, in denen eine neue Generation von Kunsthandwerkern ihre Arbeiten zeigt.
Rom, Valletta, Tokio und Singapur
Rom belegte mit 95,96 Punkten Rang vier. Das Magazin verweist auf das Kolosseum und die Vatikanstadt und darauf, dass sich die italienische Hauptstadt in wenigen Tagen kaum ganz erkunden lässt. Valletta rutschte mit 95,76 Punkten auf Platz fünf.
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Tokio landete auf Rang sieben. Singapur kam mit 85,85 Punkten auf Platz 20 und damit als Letzter in die Top 20. Das Magazin lobt die futuristische Architektur, die Grünflächen und die besondere Esskultur des Stadtstaats, etwa rund um die Marina Bay, den Supertree Grove, Chinatown und Little India.
Museen, Straßenessen und freundliche Einwohner
Für das Magazin zählt bei einer Städtereise nicht allein die Liste der berühmten Wahrzeichen. Genannt wurden Museen und Galerien, Familienangebote, günstiges Straßenessen, Sterne-Restaurants, Bars, Hotels und freundliche Einwohner. Die Mischung aus historischen Attraktionen und moderner Stadt ist laut Magazin ein Grund, wiederzukommen, weil Essen und Unterhaltung den Aufenthalt über das Sightseeing hinaus verlängern.
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