PATTAYA – Ein Streit um 200 Baht endete für einen finnischen Touristen gefährlich. Der 59-Jährige schleppte sich mitten in der Nacht schwer verletzt zur Polizei und berichtete von einem messerscharfen Beziehungsdrama.
Blutüberströmt auf der Wache
Es war 3:16 Uhr, als Polizeioberstleutnant Suthiraphan Tapsri seinen Dienst auf der Wache in Pattaya versah. Plötzlich tauchte ein Mann auf, dessen Kleidung voller Blut war – der 59-jährige Finne Lauri.
Polizisten und Sanitäter reagierten sofort und versorgten den sichtlich angeschlagenen Touristen. Der Mann wies Schnittwunden über der linken Augenbraue und unter dem linken Auge auf.
200 Baht als Auslöser
Über einen Dolmetscher schilderte Lauri, was passiert war. Seit mehr als einem Jahr war er mit einem transgeschlechtlichen Partner zusammen.
In der Nacht eskalierte ein Streit um Ausgaben von etwa 200 Baht – umgerechnet knapp über fünf Euro. Aus dem verbalen Konflikt wurde plötzlich Gewalt.
Angriff mit scharfem Gegenstand
Der Partner soll laut Lauri mit einem scharfen Gegenstand auf ihn losgegangen sein. Der 59-Jährige gab an, die Waffe im ersten Schreck nicht bemerkt zu haben.
Neben den Verletzungen im Gesicht erlitt er eine schwere Verletzung an der Brustseite. Rettungskräfte bestätigten später die Verletzungen, bevor sie ihn ins Krankenhaus brachten.
Flucht auf dem Motorrad
Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Finnen, die Motorradschlüssel zu greifen und aus dem Zimmer zu rennen. Ohne Hilfe fuhr er selbst zur etwa einen Kilometer entfernten Polizeistation.
Die Beamten stellten später Blutspuren am Motorrad fest. Das Fahrzeug wurde noch in der Nacht sichergestellt und als Beweismittel dokumentiert.
Fahndung läuft auf Hochtouren
Die Polizei von Pattaya durchsuchte umgehend das Zimmer in der Soi Buakhao, das Lauri als Tatort nannte. Der mutmaßliche Angreifer war bereits geflohen.
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Gemeinsam mit der Kriminalpolizei werten die Ermittler nun Aufzeichnungen von Überwachungskameras aus der Umgebung aus. Sie suchen gezielt nach dem Transgender-Partner, um ihn strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.



UND wieder aus dem Rotlicht um Geld, wie schonmal gesagt bei Meinungsverschiedenheit eskaliert es sehr schnell Messer kommen vielfach zum Einsatz.