Brite stirbt vor Hochzeit nach Unfall

Vor seiner Hochzeit starb ein 32-jähriger Brite in Thailand. Nach einem Motorradunfall wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und starb im Schlaf.

Brite stirbt vor Hochzeit nach Unfall
The Sun

BANGKOK – Ein britischer Urlauber ist nur Tage vor seiner Hochzeit in Thailand gestorben. Kyle Campbell, ein 32-jähriger Klempner aus Westhoughton, Bolton, verunglückte mit einem Motorrad und erlitt eine Verletzung. Nur Stunden nach der Entlassung aus dem Krankenhaus starb er im Schlaf.

Mit Verletzung aus Krankenhaus entlassen

Der Unfall ereignete sich auf einer thailändischen Ferieninsel. Campbell war mit dem Motorrad gestürzt und hatte sich verletzt.

Nach der Einlieferung ins Krankenhaus wurde er behandelt, dann aber noch am selben Tag wieder entlassen. Die Ärzte rieten ihm lediglich, am nächsten Tag für eine Weiterbehandlung auf das Festland zu kommen.

Familie: „Versorgung war unzureichend“

In den frühen Morgenstunden des 30. Juli wurde die Familie über seinen Tod informiert. Campbell war im Schlaf an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Seine Cousine Dianne Fisher kritisierte den medizinischen Standard scharf. Die Versorgung sei „unzureichend“ gewesen, teilte sie auf einer Spendenplattform mit. „Sein Tod hat jeden erschüttert, der ihn kannte und liebte“, schrieb sie.

Hochzeit in wenigen Tagen geplant

Campbell war nach Thailand gereist, um seine Verlobte Kannika Masasai zu heiraten. Seit zweieinhalb Jahren war das Paar zusammen, er besuchte sie in dieser Zeit oft.

Kannika trauert nun gemeinsam mit Campbells zwölfjährigem Sohn. „Der Tod nimmt den Körper, aber die Liebe bleibt“, sagte sie. „Ich werde dich für immer in meinen besten Erinnerungen behalten, meine Liebe.“

Spendenaktion für Rückführung gestartet

Die Familie hat einen Spendenaufruf ins Leben gerufen, um den Leichnam nach Großbritannien zu überführen und die Beerdigung zu bezahlen. Die angestrebten 10.000 Pfund kamen innerhalb kurzer Zeit zusammen.

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Ein Sprecher des britischen Außenministeriums bestätigte die Unterstützung der Angehörigen. „Wir betreuen die Familie eines Briten, der in Thailand verstorben ist“, lautete die offizielle Stellungnahme.

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Quelle: AseanNow
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