CHA-AM, THAILAND – In einer Siedlung nahe dem Bewässerungskanal im Ortsteil Huai Sai Nuea wurden fünf Straßenhunde tot aufgefunden. Die Veterinärbehörde bestätigte eine gezielte Vergiftung. Die Polizei von Cha-am hat Ermittlungen aufgenommen.
Fünf Hunde tot aufgefunden, Vergiftung bestätigt
Am 24. April wurden vor einem Wohnhaus in Huai Sai Nuea fünf Straßenhunde tot vorgefunden. Einsatzkräfte und Polizei der Stadt Cha-am sicherten den Tatort. Veterinäre bestätigten nach Untersuchungen, dass die Tiere durch ausgelegtes Gift getötet wurden.
Eine Anwohnerin, die die Hunde regelmäßig gefüttert hatte, berichtete den Ermittlern über den Bestand in der Siedlung. Von ursprünglich 19 Tieren seien fünf tot und vier noch am Leben. Der Verbleib der übrigen Tiere ist unklar.
Verbleib weiterer Tiere unbekannt
Die Anwohnerin gab an, dass mehrere Hunde nicht mehr zu ihren gewöhnlichen Futterplätzen zurückgekehrt seien. Behörden schließen nicht aus, dass weitere Tiere in angrenzenden Waldflächen verendet sein könnten.
Die aufgefundenen toten Tiere wurden von den Behörden aus seuchenrechtlichen Gründen verbrannt. Proben zur Bestimmung der Giftart wurden gesichert.
Polizei verstärkt Präsenz, sucht Zeugen
Die Polizei hat die Streifenpräsenz im betroffenen Gebiet erhöht, um weitere Vorfälle zu verhindern. Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Täter mit den Gewohnheiten der Tiere vertraut war und aus dem direkten Umfeld der Siedlung stammt.
Zeugen, die verdachtserhebende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei von Cha-am zu melden. Bisher wurden keine Verdachtspersonen festgenommen.
Rechtliche Einordnung: Tierschutzgesetz in Thailand
Das absichtliche Töten von Tieren durch Gift ist in Thailand nach dem Tierschutzgesetz strafbar. Bei Nachweis einer vorsätzlichen Vergiftung drohen den Tätern Geldstrafen sowie eine Freiheitsstrafe.
Behörden nutzten den Vorfall, um öffentlich auf die gesetzlichen Konsequenzen solcher Handlungen hinzuweisen. Tierschutzorganisationen in der Region verfolgen den Fall.
Hunde als informeller Schutz in der Siedlung
Anwohner beschrieben die Straßenhunde als Teil des Alltagslebens in der Siedlung. Die Tiere galten in der waldartig gelegenen Gegend auch als frühzeitige Warnung vor unbekannten Personen oder Wildtieren.
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Durch den Verlust der Tiere fühlen sich Bewohner nach eigenen Angaben weniger sicher. Die Polizei hat keine Einschätzung zu einem konkreten Motiv der Täter abgegeben.



Hunde gehören an die Leine und müssen registriert sein! Die Besitzer sind verantwortlich für die Tiere. Ach so, wir sind ja in Thailand, da ist alles mai pen rai und Verantwortung kennt man nicht. Toll, diese „Gelassenheit“ nicht wahr?