Tierschutzfall in Cha-am: Polizei ermittelt

In Cha-am hat die Polizei nach dem Tod mehrerer Straßenhunde Ermittlungen aufgenommen. Veterinärbehörden bestätigten eine gezielte Handlung. Zeugen werden gesucht.

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CHA-AM, THAILAND – Nach dem Tod mehrerer Straßenhunde im Ortsteil Huai Sai Nuea hat die Polizei Cha-am ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Veterinärbehörde klassifizierte den Vorfall als vorsätzliche Handlung. Die Behörden suchen Zeugen und haben die Präsenz im betroffenen Gebiet verstärkt.

Veterinärbehörde bestätigt Vorsätzlichkeit

Am 24. April 2026 meldete eine Anwohnerin den Behörden, dass mehrere Straßenhunde in der Siedlung tot aufgefunden worden waren. Die Veterinärbehörde untersuchte den Sachverhalt und stellte fest, dass die Tiere nicht eines natürlichen Todes gestorben waren. Die Klassifizierung als vorsätzliche Handlung bildete die Grundlage für die polizeiliche Ermittlung.

Die Anwohnerin, die die Tiere regelmäßig versorgt hatte, gab an, dass vor dem Vorfall 19 Straßenhunde in der Siedlung gelebt hatten. Der aktuelle Verbleib eines Teils der Tiere ist laut Polizeiangaben noch nicht abschließend geklärt.

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Die Polizeistation Cha-am hat den Fall übernommen und den Fundort gesichert. Beamte haben die Streifenpräsenz im Bereich Huai Sai Nuea erhöht, um einer Wiederholung entgegenzuwirken. Bisher wurden keine Verdachtspersonen festgenommen.

Laut einer Stellungnahme der Ermittler deutet der Sachverhalt darauf hin, dass der oder die Verantwortlichen mit der Siedlung vertraut waren. Die Behörde hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich dabei um eine vorläufige Einschätzung handelt, die noch bestätigt werden muss.

Zeugenaufruf der Polizei Cha-am

Die Polizei bittet Anwohner, die in der Nacht zum 24. April oder in den Tagen zuvor auffällige Beobachtungen in der Siedlung gemacht haben, sich bei der Polizeistation Cha-am zu melden. Konkrete Kontaktdaten wurden über die lokale Gemeindeverwaltung veröffentlicht. Ein mögliches Motiv wurde offiziell noch nicht genannt.

Tierschutzorganisationen in der Region wurden über den Vorfall informiert. Ein koordiniertes Vorgehen mit der Polizei ist laut aktuellem Stand nicht geplant, die Organisationen verfolgen den Ermittlungsverlauf jedoch aktiv.

Rechtslage: Tierschutzgesetz in Thailand

In Thailand regelt das Tierschutzgesetz (Animal Cruelty Prevention and Welfare of Animal Act) den Schutz von Tieren vor vorsätzlicher Schädigung. Wer nachweislich absichtlich Tiere schadet oder tötet, kann mit Geldstrafen und Freiheitsstrafe bestraft werden. Die Behörden nutzten den Vorfall, um öffentlich auf diese Rechtslage hinzuweisen.

Das Gesetz wurde zuletzt 2014 grundlegend reformiert und gilt seither auch für Straßentiere. Ermittlungen in derartigen Fällen sind in Thailand zwar möglich, führen jedoch nicht immer zu einer Strafverfolgung – insbesondere wenn keine Zeugen vorhanden sind oder technische Beweise fehlen.

Straßenhunde im Alltag der Siedlung

Mehrere Bewohner beschrieben die Straßenhunde als festen Bestandteil des Siedlungslebens. In der ländlich gelegenen Gegend nahe des Bewässerungskanals galten die Tiere als informelle Präsenz, die auf unbekannte Persönen oder Wildtiere aufmerksam machte.

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Anwohner gaben gegenüber der Polizei an, sich durch den Wegfall der Tiere weniger sicher zu fühlen. Die Polizei Cha-am hat zugesagt, die Situation bis zum Abschluss der Ermittlungen weiterhin zu beobachten.

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Quelle: Hua Hin Today

6 Kommentare zu „Tierschutzfall in Cha-am: Polizei ermittelt

  1. Hunde gehören an die Leine und müssen registriert sein! Die Besitzer sind verantwortlich für die Tiere. Ach so, wir sind ja in Thailand, da ist alles mai pen rai und Verantwortung kennt man nicht. Toll, diese „Gelassenheit“ nicht wahr?

    1. So, so – die Strassenhunde waren aber vor ihnen da. Als Information: wir sind hier in Thailand, nicht in Europa.

    2. Schon wieder so ein Hundehasser und von Mai pen rai keine Ahnung,flieg einfach wieder nach Hause !!!!

  2. Ob Hunde artgerecht gehalten werden interessiert zu deren Lebzeiten niemanden. Aber wenn sie auf unnatürliche Weise sterben muss das unbedingt untersucht werden.

Kommentare sind geschlossen.

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