Flughafen Bangkok: Chinesischer Schmuggler mit Mio. Abnehmspritzen erwischt

137 Pakete mit dem Abnehm-Wirkstoff Tirzepatide im Wert von über 2,1 Millionen Baht im Gepäck: Zollfahnder stellten den Reisenden aus Bangladesch bei der Landung. Welche Strafe dem mutmaßlichen Schmuggler nun konkret droht.

Flughafen Bangkok: Chinesischer Schmuggler mit Mio. Abnehmspritzen erwischt
Thai Zoll

Suvarnabhumi, Thailand – Zollbeamte verhafteten am 23. Mai einen chinesischen Passagier am Flughafen Suvarnabhumi, nachdem sie 137 Pakete mit Tirzepatid entdeckt und beschlagnahmt hatten. Die Beschlagnahmung hat wegen des hohen Werts und möglicher Verstöße gegen Zoll- und Arzneimittelgesetze überregionale Relevanz.

Festnahme nach Einreise aus Bangladesch

Laut Mitteilung des Zollamts wurde der Mann nach seiner Ankunft aus Bangladesch festgenommen, nachdem Beamte die Packungen bei einer Kontrolle entdeckten.

Die Zollbehörde veröffentlichte die Meldung über die Beschlagnahmung auf Facebook und nannte das Büro für Passagierkontrolle am Suvarnabhumi-Flughafen als zuständige Einheit.

Spritzen gefunden – Waren im Wert von über zwei Millionen Baht

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Spritzen, die Tirzepatid enthielten; der Wert der beschlagnahmten Waren wurde mit mehr als 2,13 Millionen Baht angegeben.

Die Behörden stufen die Funde als erhebliche Einfuhrware ein, weil die Packungen offenbar nicht ordnungsgemäß zollabgefertigt worden sein sollen.

Konkrete Vorwürfe gegen den Beschuldigten

Der Passagier sieht sich Vorwürfen wegen Verstößen gegen die Abschnitte 242 und 252 des Zollgesetzes von 2017 ausgesetzt, weil die Einfuhr angeblich ohne Abschluss der Zollverfahren erfolgte.

Zusätzlich wird ihm zufolge des Zollamts ein Verstoß gegen die Abschnitte 12 und 101 des Arzneimittelgesetzes von 1967 sowie weitere damit zusammenhängende Gesetze zur Last gelegt.

Was ist Tirzepatid?

Tirzepatid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ‑2‑Diabetes, das auf Hormone wirkt, die Blutzucker und Appetit regulieren.

Es kann laut Angaben auch zur Gewichtsreduktion verschrieben werden und wird deshalb sowohl medizinisch als auch wegen seiner Verfügbarkeit aufmerksam beobachtet.

Warnungen zum Weltdiabetestag: Viele Thailänder sind gefährdet

Zum Weltdiabetestag warnte das Gesundheitsministerium, dass etwa 6,5 Millionen Thailänder – rund 10 Prozent der Bevölkerung – ein Diabetesrisiko tragen und rund 40 Prozent der Menschen mit Diabetes ihren Zustand nicht kennen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Der Gesundheitsminister riet zu gesünderen Gewohnheiten und empfahl unter anderem das Ermitteln von Kohlenhydraten in den Mahlzeiten als Maßnahme zur Risikoreduktion.

Praktische Gesundheitstipps und Aufklärung vor Ort

Das Department of Disease Control empfahl Gefährdeten, salzige, ölige und zuckerhaltige Lebensmittel zu begrenzen, auf Tabak und Alkohol zu verzichten und sich mindestens 30 Minuten täglich zu bewegen.

Zusätzlich startete Thailands Dorf‑Gesundheitshelfer‑Netzwerk Bildungsprogramme zu Kohlenhydratzählung, ausgewogener Ernährung mit zuckerarmen Früchten und Gemüse sowie regelmäßiger Bewegung.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger

2 Kommentare zu „Flughafen Bangkok: Chinesischer Schmuggler mit Mio. Abnehmspritzen erwischt

    1. Immer noch den Aluhut auf? Es gibt Menschen, da ist man einfach nur sprachlos über so viel [entfernt].

      Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.