PRACHINBURI, THAILAND – Ein heftiger Sommersturm hat im Bezirk Kabin Buri 24 Strommasten umgerissen, den Verkehr auf der Suwannason Road lahmgelegt und großflächige Stromausfälle ausgelöst. Die Stromversorgung wurde am späten Abend wiederhergestellt, während die Aufräumarbeiten weiterliefen.
Sturm trifft Kabin Buri am Abend
Am 18. April berichteten lokale Reporter, dass der Sturm den Bezirk Kabin Buri bereits am Abend des 17. April getroffen habe. Starke Winde sorgten dabei für erhebliche Schäden an der Strominfrastruktur.
Insgesamt stürzten 24 Masten um: sieben Hochspannungs-Stahlmasten (115 Kilovolt) und 17 Betonmasten im Niederspannungsbereich. Die Schäden führten zu massiven Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer.
Schadensort: Khok-Hom-Kreuzung an Highway 33
Der Vorfall ereignete sich nahe der Khok-Hom-Kreuzung auf der stadteinwärts führenden Strecke Richtung Suan Nom Klao. Betroffen war die alte Suwannason Road (Highway 33) im Unterbezirk Muang Kao.
Umgestürzte Masten blockierten eine Fahrspur und beeinträchtigten zugleich das Stromverteilnetz. In der Folge kam es zu großflächigen Blackouts in weiten Teilen der Provinz Prachinburi.
20.000 Volt: Hochspannungsmasten stürzen auf die Fahrbahn
Bandit Panthum, Leiter des Kabin-Buri-Büros der Provincial Electricity Authority (PEA), erklärte, dass Hochspannungsmasten mit 20.000 Volt zusammenbrachen. Dadurch wurde eine stadteinwärts führende Spur in Richtung des städtischen Marktes blockiert.
Zur Beseitigung der Trümmer und für die dringenden Reparaturen wurden Kranfahrzeuge eingesetzt. Ziel war es, die Störungen für die Bevölkerung so schnell wie möglich zu reduzieren.
Behörden koordinieren Einsatz nach Anordnung des Gouverneurs
Acting Sub Lt Thanongsak Suwannathami, Leiter der Provinzbehörde für Katastrophenschutz und -minderung, sagte, Gouverneur Weeraphan Dee-on habe eine enge Zusammenarbeit der zuständigen Stellen angeordnet. Dazu zählten Katastrophenschutz, Strombehörde, Straßenbauamt, Polizei Kabin Buri und eine Rettungsstiftung.
Die Einsatzkräfte sperrten beschädigte Abschnitte ab und steuerten das Netz so, dass die Versorgung schrittweise stabilisiert werden konnte. Die Koordination sollte sowohl die Reparaturen als auch die Verkehrssicherheit gewährleisten.
Strom ab 20 Uhr wieder da – Räumarbeiten dauern an
Laut Behördenangaben gelang es, die Stromversorgung gegen 20:00 Uhr am 17. April wiederherzustellen. Zuvor waren beschädigte Netzbereiche isoliert und das System entsprechend umgeschaltet worden.
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Bis spät in die Nacht blieb jedoch eine Fahrspur gesperrt, damit Kräne und Techniker die umgestürzten Masten und Ausrüstung entfernen konnten. Für die nächtlichen Arbeiten wurden zusätzliche Beleuchtungseinheiten eingesetzt.
Keine Verletzten gemeldet
Nach bisherigen Informationen wurden keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet. Trotz der erheblichen Schäden blieb es damit bei Sachschäden und infrastrukturellen Ausfällen.
Der Vorfall zeigt, wie schnell Sommerstürme in Thailand Verkehr und Versorgung beeinträchtigen können, wenn Leitungen und Masten betroffen sind. Besonders kritisch sind dabei Hauptverkehrsachsen wie der Highway 33, auf denen schon eine blockierte Spur zu Staus führt.



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