Bang Pa-in, Thailand – Ein Mitarbeiter-Pendlerbus kippte am Morgen auf der Asian Road Richtung Bangkok um und verletzte 13 Personen; drei Fahrspuren waren blockiert, der Rückstau wuchs auf mehr als fünf Kilometer.
Bus prallt gegen Brückengeländer und kippt
Nach Angaben der Einsatzkräfte verlor der Bus beim Einfahren auf eine Brücke die Kontrolle, prallte heftig gegen das Geländer und kippte auf die Seite.
An der Vorderseite des Fahrzeugs wurden deutliche Schäden festgestellt; der umgefallene Bus blockierte drei Fahrspuren.
13 Verletzte werden ins Krankenhaus gebracht
Im Bus fanden Helfer 13 Verletzte, davon 2 Männer und 11 Frauen; auch der Fahrer zählte zu den Verletzten.
Die Verletzten wurden von Rettungskräften versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Rettungsteams vor Ort und Bergung per Gabelstapler
Beamte der Ayutthaya Ruamjai Association und der Ayutthaya Rescue Unit eilten zur Unfallstelle, um Verletzte zu versorgen und die Lage zu sichern.
Zur Bergung des Busses koordinierten Einsatzkräfte den Einsatz mehrerer großer Gabelstapler, um das Fahrzeug aus der Fahrbahn zu heben.
Stau auf der Asian Road dehnte sich über fünf Kilometer aus
Durch die Blockade der drei Fahrspuren kam es zu Verkehrsbehinderungen von mehr als fünf Kilometern Länge auf der Asian Road in Fahrtrichtung Bangkok.
Die Sperrungen verursachten erhebliche Rückstaus, bis die Bergungsarbeiten gestartet wurden.
Polizei sichert Beweise und befragt den Fahrer
May T.T.A Aisawan Pathomsantiphong erhielt um 9:30 Uhr den Bericht über den Unfall und fuhr zusammen mit Beamten und Rettungskräften zur Unfallstelle; die Polizei fertigte Fotos als Beweismittel an und kündigte an, den Fahrer weiter zu befragen.
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Der Fahrer, Sudjai Kinjarak, sagte aus, er habe Mitarbeiter der Rojana 2 Industrial Factory nach Schichtende nach Hause bringen wollen, beim Erreichen der Brückeneinfahrt aber die Kontrolle verloren; die Highway Police meldete um 10:56 Uhr, dass der Verkehr inzwischen wieder normal fließt.
Meinung der Leser
Der Unfall führte zu erheblichen Verletzungen und Verkehrsbehinderungen, die schnell von Rettungskräften und der Polizei bewältigt wurden. Die Behörden sichern weiterhin Beweise und klären die Unfallursache.
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Der Bus verlor beim Einbiegen auf die Bruecke die Kontrolle???
N E I N , Wie im letzten Absatz geschrieben: Der Fahrer sagte, er habe die
Kontrolle ueber den Bus verloren. So ist es gewesen.
Es wurde schon oefter berichtet, das Fahrzeuge die Kontrolle verloren haben.
Es kann niemals das Fahrzeug sein, es wird immer derjenige Fahrer sein, der
die Kontrolle ueber das Fahrzeug verloren hat. Auch beim Reifenplatzer.
Danke für Ihre aufmerksame Lektüre – Sie haben Recht, dass wir im letzten Absatz korrekt formuliert haben: „Der Fahrer … sagte aus, er habe … die Kontrolle verloren.“ Das ist die saubere journalistische Wiedergabe einer Zeugenaussage.
Der erste Satz im Artikel – „verlor der Bus beim Einfahren auf eine Brücke die Kontrolle“ – gibt die Aussage der Einsatzkräfte vor Ort wieder, nicht unsere eigene Wertung. Das ist ein sprachlich üblicher Kurzbericht über einen Sachverhalt, bei dem die Unfallursache noch ungeklärt ist. Eine Schuldzuweisung an den Fahrer wäre in diesem Moment journalistisch gar nicht zulässig gewesen – denn ob ein technisches Versagen, ein Reifenplatzer oder ein Fahrfehler die Ursache war, ermittelt die Polizei noch.
Zu Ihrem grundsätzlichen Punkt: Im Deutschen ist „das Fahrzeug verlor die Kontrolle“ eine sprachliche Kurzform – eine Metonymie – die kein Leser wörtlich versteht. Sie bedeutet nicht, dass wir dem Bus einen freien Willen unterstellen.
Die Schuldfrage liegt bei der Polizei. Wir berichten, was bekannt ist – nicht mehr.