Krabi: Tourist stirbt bei Tempel-Aufstieg

Schock In Krabi: Beim Aufstieg zum Tiger Cave Temple bricht ein Tourist zusammen. Wie gefährlich sind die 1.260 Stufen wirklich?

wb-20260330-185954
The Nation

KRABI, THAILAND – Ein kanadischer Tourist ist während des Besteigens der 1.260 Stufen des Tiger Cave Temples in Krabi verstorben, was Berichten zufolge bereits die zweite tödliche Tragödie innerhalb von drei Tagen darstellt.

Vorfall am Tiger Cave Temple

Ein kanadischer Tourist starb am Sonntag, während er die steile „Gipfelherausforderung“ am Tiger Cave Temple in Krabi versuchte, einem der bekanntesten religiösen Wahrzeichen im Süden Thailands.

Der Mann soll in der Nähe der 1.100. Stufe der Treppe zusammengebrochen sein, während er mit seiner Frau auf dem Weg zum Bergtempel war.

Rettungsmaßnahmen und Augenzeugenberichte

Rettungskräfte der Krabi Phithak Pracha Stiftung wurden gerufen, nachdem der Tourist bewusstlos auf der Treppe gefunden wurde. Anwesende versuchten, ihn wiederzubeleben, jedoch hatten die Rettungskräfte keinen Puls feststellen können.

Seine 61-jährige thailändische Frau, Supanya Srisuthanyawong, berichtete der Polizei, dass das Paar Krabi besuchte, um den Buddha-Statuen Respekt zu zollen.

Forderungen nach besseren Sicherheitsmaßnahmen

Nach dem Vorfall äußerten viele thailändische Nutzer in sozialen Medien den Wunsch nach strengeren Sicherheitsmaßnahmen am Tempel. Vorschläge umfassten den Bau einer Seilbahn und Zugangsbeschränkungen für ältere Besucher.

Die Besorgnis über die Anzahl der Unfälle und medizinischen Notfälle auf der Treppe wächst, was die Diskussion über notwendige Sicherheitsvorkehrungen anheizt.

Der Tiger Cave Temple: Ein herausfordernder Aufstieg

Der Tiger Cave Temple, auch bekannt als Wat Tham Suea, ist eines der berühmtesten spirituellen Ziele in Krabi. Der anspruchsvolle Aufstieg von 1.260 Stufen belohnt die Besucher mit einem atemberaubenden Panoramablick.

Die Treppe ist uneben und körperlich anstrengend, insbesondere bei heißem Wetter, was die Gefahren des Aufstiegs verstärkt.

Frühere Vorfälle und Bedenken

Der jüngste Todesfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem Zusammenbruch eines 68-jährigen thailändischen Mannes am Gipfel. Frühere Vorfälle haben ebenfalls Besorgnis über die Risiken des Aufstiegs ausgelöst.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Im März 2023 starb ein 70-jähriger australischer Tourist nach dem Besteigen des Tempels, während ein 19-jähriger deutscher Tourist im Januar 2023 nach einem Ohnmachtsanfall verletzt wurde.

Deine Meinung

Was haltet ihr von den Sicherheitsmaßnahmen am Tiger Cave Temple? Sollten strengere Vorschriften eingeführt werden, um solche Tragödien zu verhindern?

Diskutiert mit uns in den Kommentaren und teilt eure Gedanken zu diesem tragischen Vorfall und den notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Besucher.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Nation

2 Kommentare zu „Krabi: Tourist stirbt bei Tempel-Aufstieg

  1. Mein Mitgefühl an die Ehefrau und Hinterbliebene. Möge er in Frieden ruhen. Für ihn war es ein schneller, schmerzloser Tod. So viel Glück hat nicht jeder. Natürlich ist ein älterer, gesundheitlich vorbelasteter Mensch gefährdeter. Nur will man vor dem Aufstieg bei jedem Besucher eine Vital-Amnesie durchführen?

  2. Ich hab mir das Teil früher mal angeschaut. Bin dann ganz andächtig in die ebenerdige Grotte gegangen. Wer diese Treppe ohne weiteres schafft, ist zu bewundern, erst recht bei diesen Temperaturen momentan.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Antworte auf den Kommentar von Mr. MARCO Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert