KRABI, THAILAND – Ein kanadischer Tourist ist während des Besteigens der 1.260 Stufen des Tiger Cave Temples in Krabi verstorben, was Berichten zufolge bereits die zweite tödliche Tragödie innerhalb von drei Tagen darstellt.
Vorfall am Tiger Cave Temple
Ein kanadischer Tourist starb am Sonntag, während er die steile „Gipfelherausforderung“ am Tiger Cave Temple in Krabi versuchte, einem der bekanntesten religiösen Wahrzeichen im Süden Thailands.
Der Mann soll in der Nähe der 1.100. Stufe der Treppe zusammengebrochen sein, während er mit seiner Frau auf dem Weg zum Bergtempel war.
Rettungsmaßnahmen und Augenzeugenberichte
Rettungskräfte der Krabi Phithak Pracha Stiftung wurden gerufen, nachdem der Tourist bewusstlos auf der Treppe gefunden wurde. Anwesende versuchten, ihn wiederzubeleben, jedoch hatten die Rettungskräfte keinen Puls feststellen können.
Seine 61-jährige thailändische Frau, Supanya Srisuthanyawong, berichtete der Polizei, dass das Paar Krabi besuchte, um den Buddha-Statuen Respekt zu zollen.
Forderungen nach besseren Sicherheitsmaßnahmen
Nach dem Vorfall äußerten viele thailändische Nutzer in sozialen Medien den Wunsch nach strengeren Sicherheitsmaßnahmen am Tempel. Vorschläge umfassten den Bau einer Seilbahn und Zugangsbeschränkungen für ältere Besucher.
Die Besorgnis über die Anzahl der Unfälle und medizinischen Notfälle auf der Treppe wächst, was die Diskussion über notwendige Sicherheitsvorkehrungen anheizt.
Der Tiger Cave Temple: Ein herausfordernder Aufstieg
Der Tiger Cave Temple, auch bekannt als Wat Tham Suea, ist eines der berühmtesten spirituellen Ziele in Krabi. Der anspruchsvolle Aufstieg von 1.260 Stufen belohnt die Besucher mit einem atemberaubenden Panoramablick.
Die Treppe ist uneben und körperlich anstrengend, insbesondere bei heißem Wetter, was die Gefahren des Aufstiegs verstärkt.
Frühere Vorfälle und Bedenken
Der jüngste Todesfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem Zusammenbruch eines 68-jährigen thailändischen Mannes am Gipfel. Frühere Vorfälle haben ebenfalls Besorgnis über die Risiken des Aufstiegs ausgelöst.
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Im März 2023 starb ein 70-jähriger australischer Tourist nach dem Besteigen des Tempels, während ein 19-jähriger deutscher Tourist im Januar 2023 nach einem Ohnmachtsanfall verletzt wurde.
Deine Meinung
Was haltet ihr von den Sicherheitsmaßnahmen am Tiger Cave Temple? Sollten strengere Vorschriften eingeführt werden, um solche Tragödien zu verhindern?
Diskutiert mit uns in den Kommentaren und teilt eure Gedanken zu diesem tragischen Vorfall und den notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Besucher.



Mein Mitgefühl an die Ehefrau und Hinterbliebene. Möge er in Frieden ruhen. Für ihn war es ein schneller, schmerzloser Tod. So viel Glück hat nicht jeder. Natürlich ist ein älterer, gesundheitlich vorbelasteter Mensch gefährdeter. Nur will man vor dem Aufstieg bei jedem Besucher eine Vital-Amnesie durchführen?
Amnesie = Gedächtnisverlust!
Ich würde es eher Anamnese (Feststellung medizinisch relevanter Informationen durch Fachpersonal) nennen! ;-)
Ich hab mir das Teil früher mal angeschaut. Bin dann ganz andächtig in die ebenerdige Grotte gegangen. Wer diese Treppe ohne weiteres schafft, ist zu bewundern, erst recht bei diesen Temperaturen momentan.
Meine Anteilnahme an die verbliebenen Angehörigen. Es ist schade das erst etwas passieren muss, um Veränderungen in Gang zu bringen. Die Gedanken mit dem Lift bestehen doch bestimmt Zeit langem.
Ich finde man sollte alles so belassen und jedem die Entscheidung in Eigenverantwortung überlassen. Wenn man nicht fit ist sollte man das eben nicht machen bzw. zeigt der Körper schon beim beschwerlichen Aufstieg ob es nicht besser ist wieder um zu kehren
Der Herr gibt und der Herr nimmt.
Vielleicht findet sich ein geschäftstüchtiger Thai der am Fuße des Berges einen Checkpoint eröffnet mit Ergometer, EKG und Sauerstoffgehaltmessung und Lungenvolumsüberprüfung.
Nach positivem Test und der Spende von 1000.- Baht geht es dann auf den Berg.
Wär doch eine tolle Idee. Grins !!!
Gott sei Dank darf man noch ab und zu tun was man will. Falsche Entscheidungen inklusive