LUFTHANSA-KRISE: 20.000 Flüge weg – Thailand-Urlauber müssen umdenken

Wegen des Iran-Kriegs streicht Lufthansa massiv Kurzstrecken. Bangkok-Flüge laufen weiter – aber wer über Zwischenstops reist, muss seinen Weg nach Thailand jetzt neu planen.

LUFTHANSA-KRISE: 20.000 Flüge weg – Thailand-Urlauber müssen umdenken
ThaiRath

Die deutsche Lufthansa streicht wegen der heftigen Krise im Nahen Osten zehntausende Flüge. Ein massiver Anstieg der Spritpreise durch den Krieg zwingt den Luftfahrtriesen zu diesem drastischen Schritt.

Riesen-Schock für Urlauber!

Die Lufthansa-Gruppe zieht die Reißleine und streicht insgesamt mehr als 20.000 Flüge. Betroffen sind vor allem Kurzstreckenverbindungen, die bis in den Oktober hinein ausfallen werden.

Bereits am vergangenen Montag fielen die ersten 120 täglichen Flüge weg. Diese harten Maßnahmen sollen laut Konzernangaben zunächst bis Ende Mai sicher greifen.

Krieg treibt Preise hoch

Der Konflikt mit dem Iran hat die Kosten für Flugbenzin regelrecht explodieren lassen. Seit dem Ausbruch der Kämpfe am 28. Februar hat sich der Preis für Treibstoff fast verdoppelt.

Routen, die früher dicke Gewinne abwarfen, bringen den Airlines heute nur noch herbe Verluste ein. Auch Fluglinien wie Swiss und Austrian Airlines müssen ihre Flugpläne massiv zusammenstreichen.

Bangkok und Hanoi im Visier

Das eigentliche Horrorszenario für Thailand-Urlauber ist noch drastischer: Experten warnen davor, dass eine Lufthansa zwar nach Bangkok oder Hanoi fliegen kann — dort aber keinen Treibstoff mehr für den Rückflug bekommt. Solche Strecken würden dann schlicht eingestellt.

Genau für diesen Fall hat der Begriff „Kerosin-Triage“ die Runde gemacht: Wer bekommt noch Sprit — und wer nicht? Tourismusflüge, so Experten in der Lanz-Runde, wären dabei die ersten Verlierer. Militär und Versorgungsflüge hätten Vorrang.

Der Grund liegt in der Geografie: Die Blockade der Straße von Hormus hat rund ein Fünftel der weltweiten Kerosinversorgung auf dem Seeweg abgeschnitten — mit dem härtesten Einschlag in Asien selbst. Thailand importiert seinen Flugzeugsprit zu großen Teilen aus dieser Region. Fällt der Nachschub weiter aus, könnte der Suvarnabhumi-Flughafen in Bangkok für europäische Airlines zum Rückflug-Risiko werden.

Angst vor leeren Tanks

Europa droht ein gefährlicher Engpass beim Kerosin, da 70 Prozent des Bedarfs importiert werden müssen. Wenn die Meerengen im Nahen Osten dicht bleiben, erreicht der Nachschub die Flughäfen nicht mehr.

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Experten warnen bereits für die kommende Woche vor einer möglichen Zuteilung von Treibstoff. Die Lufthansa will durch die Streichungen rund 40.000 Tonnen Sprit einsparen, um Schlimmeres zu verhindern.

Reisepläne in Gefahr

Für Millionen Passagiere bedeutet diese Entscheidung pure Ungewissheit bei der Urlaubsplanung. Die Airline reagiert damit auf eine Krise, die den gesamten Luftverkehr in die Knie zu zwingen droht.

Innerhalb der Gruppe müssen alle Töchter den Gürtel enger schnallen. Ob der Flugbetrieb im Winter wieder normal laufen kann, bleibt angesichts der Lage völlig unklar.

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Quelle: Thairath

3 Kommentare zu „LUFTHANSA-KRISE: 20.000 Flüge weg – Thailand-Urlauber müssen umdenken

  1. Da können sie sich die Route nach Bangkok gleich mal als erstes vornehmen. Zumindest wenn man die Ideen der visafreien Einreise umsetzt und komplett abschafft.

  2. Ich habe nichts festgestellt.
    Suvabarbhumi voll wie immer.War noch nie atg wie am Mittwoch.
    Das Essen der Thai von Bangkok weg war so schelecht dass man kaum einen Nissen ruterkriegt

  3. Diese deutsche Fluggesellschaft hat sich doch den Kerosinpreis für 2026 per “ Airline Hedging “ gesichert, egal wie hoch der Kerosinpreis noch steigt in 2026
    Deshalb verstehe ich das Gejammer nicht.
    Außerdem wird in Ostdeutschland nicht nur Kraftstoff, sondern auch Kerosin hergestellt.
    Es ist doch möglich zuerst die Deutschen Kerosinlager zu befüllen, bevor irgendein anderes Land Kerosin geliefert bekommt.
    Ach ja, unsere Regierung in D kann das nicht durchsetzen, denn die handeln anders, zuerst alle anderen Länder und dann erst D

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