Herzinfarkt-Symptome ignoriert – Klinik schickt 31-Jährigen in den Tod

Ein 31-Jähriger starb nach Herzinfarkt – Ärzte verweigerten die Untersuchung, obwohl die Familie davor warnte. Jetzt ermittelt die Versicherung.

Herzinfarkt-Symptome ignoriert – Klinik schickt 31-Jährigen in den Tod
ThaiRath

RATCHABURI – Das Sozialversicherungsamt hat eine dringende Untersuchung gegen das St. Camillus Krankenhaus eingeleitet. Ein 31-jähriger Versicherter starb, nachdem Ärzte trotz alarmierender Symptome eine Herzuntersuchung abgelehnt und ihn nach Hause geschickt hatten. Dem Krankenhaus drohen nun harte Sanktionen.

Sozialversicherung stellt Krankenhaus Ultimatum

Der Fall des verstorbenen Phanuphong Meesuk schlägt hohe Wellen. Das Sozialversicherungsamt fordert das Krankenhaus in Ratchaburi auf, bis zum 18. Juli 2026 eine detaillierte Stellungnahme abzugeben und die vollständige Krankenakte herauszurücken.

Assistenzprofessor Dr. Nakharin Pinpathomrat, stellvertretender Sprecher der Behörde, begab sich umgehend vor Ort. Er sicherte zu, die Fakten mit höchster Dringlichkeit zu prüfen, um den Standard der medizinischen Versorgung zu gewährleisten.

Diagnose Angstzustände trotz Brustschmerzen

Der 31-Jährige suchte das Krankenhaus am 16. Juli 2026 mit Erschöpfung und Brustschmerzen auf, die in den Arm ausstrahlten. Ein Orthopäde schloss einen Knochenbefund aus und verwies ihn zurück an den Internisten.

Dieser diagnostizierte Angstzustände. Obwohl Angehörige wegen ungewöhnlich starken Schwitzens und der ausstrahlenden Schmerzen auf einer Herzuntersuchung bestanden, wurde der Patient ohne diese nach Hause entlassen.

Schock und Tod wenige Stunden später

Gegen 16:00 Uhr desselben Tages verschlechterte sich der Zustand von Phanuphong Meesuk dramatisch. Er erlitt einen Schock, verlor das Bewusstsein und verstarb kurz darauf.

Die Behörde sicherte den Hinterbliebenen ihr tiefstes Beileid zu und versprach, nicht untätig zu bleiben. Der Tod des jungen Mannes soll nun lückenlos aufgeklärt werden.

Drohende Kürzung der Patientenzahl

Die gesammelten Informationen gehen an den Unterausschuss zur Überprüfung der Qualität und Standards medizinischer Dienstleistungen. Stellt dieser eine mangelhafte Behandlung und einen Vertragsverstoß fest, greifen sofort Sanktionen.

Dem Krankenhaus droht dann eine drastische Reduzierung der zugelassenen Versichertenanzahl. Die Behörde will damit ein klares Zeichen für die Einhaltung medizinischer Standards setzen.

Volle Unterstützung für die Hinterbliebenen

Die Erben des Verstorbenen können sich an jedes Sozialversicherungsbüro wenden. Neben dem Sterbegeld von 30.000 Baht steht ihnen auch das angesparte Altersvorsorgeguthaben in Höhe von 58.405 Baht zuzüglich Zinsen zu.

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ZUM ANGEBOT

Wird ein Behandlungsfehler als Todesursache festgestellt, prüft ein weiterer Unterausschuss zusätzliche Soforthilfen. Im Todesfall beträgt die maximale Entschädigungssumme 400.000 Baht.

Transparente Aufarbeitung versprochen

Das Sozialversicherungsamt bekräftigte seine Absicht, den Fall fair und transparent zu untersuchen. Ziel sei es, die Lebensqualität der Versicherten zu verbessern und die medizinischen Dienste als verlässlichen Rückhalt zu sichern.

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Der Tod des 31-Jährigen soll sich nicht wiederholen. Die Behörde prüft nun, ob das Vertrauen in das Krankenhaus durch eigenes Verschulden massiv beschädigt wurde.

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Quelle: Thairath

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