BANGKOK, THAILAND – Der Abgeordnete Isariya Paireephairit kritisiert die Regierung unter Premier Anutin scharf, weil im Politikpapier zur Hilfe für vulnerable Gruppen nur eine einzige Zeile steht. Er verweist auf Maßnahmen anderer Länder in Asien – bis hin zu Kambodscha – und bemängelt fehlende konkrete Zeitpläne und klare Entlastungsschritte in Thailand.
Kritik am Regierungspapier: „Nur eine Zeile“
Am 9. April 2026 sagte Isariya Paireephairit, Listenabgeordneter der Volkspartei (Prachachon), die Regierungserklärung sei in Bezug auf Hilfen für vulnerable Bevölkerungsgruppen enttäuschend knapp.
Nach seinen Worten werde die Unterstützung lediglich in einer Zeile erwähnt, ohne zu nennen, wann die Maßnahmen beginnen sollen.
Vorwurf: Regierung setze falsche Prioritäten in der Krise
Isariya stellte die Frage, ob die Regierung der „Krise der Bevölkerung“ tatsächlich nur dieses Maß an Bedeutung beimisst.
Er kritisierte, dass es aus seiner Sicht weiterhin keine klaren, konkreten Entlastungsmaßnahmen der Regierung gebe.
Vergleich mit Japan, Südkorea und Singapur
Als Beispiele nannte er Japan, das ein Paket mit Geldhilfen für Menschen mit niedrigem Einkommen sowie Unterstützung bei Kraftstoffkosten aufgelegt habe.
Südkorea habe demnach Geld zur Abfederung der Lebenshaltungskosten ausgezahlt, während Singapur Hilfen für Taxi-Fahrer und Rider bereitgestellt habe.
Philippinen und Vietnam als weitere Beispiele
Auch die Philippinen führte er an: Dort seien eine Vier-Tage-Woche angekündigt und zusätzlich Geldzahlungen geleistet worden.
Vietnam habe laut Isariya die Ölsteuer gesenkt und ebenfalls Geldhilfen verteilt.
Kambodscha als Kontrast: Ölsteuer auf 0 Prozent
Besonders zugespitzt verwies Isariya auf Kambodscha: Seit dem 21. März sei dort die Ölsteuer auf 0 Prozent gesenkt worden.
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Zudem gebe es dort nach seinen Angaben zusätzliche Auszahlungen an „anfällige“ bzw. besonders betroffene Arbeitsgruppen.
Spitze gegen Premier Anutin und Treffen mit Hun Manet
Isariya sagte, er frage sich, ob Premierminister Anutin Charnvirakul sich bei einem nächsten Treffen mit Kambodschas Premier Hun Manet nicht schämen müsse.
Sein Argument: Kambodscha manage die Ölkrise inzwischen besser als Thailand, während in Thailand weiterhin klare Entlastungsmaßnahmen ausblieben.
Deine Meinung
Sollte Thailand in einer Phase hoher Energie- und Lebenshaltungskosten schneller mit direkten Hilfen reagieren – etwa durch Steuersenkungen auf Kraftstoffe oder gezielte Zahlungen an besonders betroffene Gruppen?
Welche Maßnahmen wären aus deiner Sicht am wirksamsten und zugleich fair finanzierbar: Preisstützen, direkte Transfers oder andere Lösungen? Diskutiere in den Kommentaren mit.



Es war, ist und bleibt fast weltweit immer so, dass die Ärmsten immer am meisten zu leiden haben.
Diejenigen, die die Regierung gewählt haben, verschwinden bis zur nächsten Wahl in der Bedeutungslosigkeit. Abgegebene Wahlversprechen zählen nicht mehr.
Nicht nur in Thailand.
Dass hunderte von Millionen Liter Sprit verschwinden und bis jetzt nciht aufzufinden sind zeugt doch, wer da die Finger drin hat. Wenn so eine Menge verschwindet pfeifen die Spatzen von den Dächern, wer sich die Taschen wieder gefüllt hat und noch füllt.
Denn ohne den Segen von ganz oben geht das nicht.
Und niemand , ausser einem Abgeordneten, greift das mit Nachdruck auf.
Scheint so, als dass der Grossteil der Bevölkerung tatsächlich die Hosen mit der Beisszange anzieht