PATTAYA, Thailand – Wieder kracht ein Motorrad in Fußgänger! Ein Chinese und eine Thailänderin werden auf einem Zebrastreifen angefahren. Die Wut im Netz ist riesig – und die Frage: Warum passiert das immer wieder?
Wieder Unfall – wieder Wut im Netz
Ein Chinese und eine Thailänderin wollen in Pattaya die Straße überqueren. Doch ein Motorrad erfasst sie – die beiden werden verletzt. Im Internet kocht die Empörung hoch: Immer wieder die gleiche Story, immer wieder die gleiche Gefahr.
Viele User fordern sofort strengere Regeln für ausländische Fahrer. Nur wer einen gültigen Motorrad-Führerschein aus seinem Heimatland hat, soll überhaupt einen Roller mieten dürfen. Doch andere sind sicher: Das allein reicht nicht.
Zebrastreifen? Für viele egal
Ein Anwohner berichtet: „Ich überquere diese Straße jeden Tag.“ Selbst an Zebrastreifen mit Ampeln würden Motorräder einfach weiterfahren, egal ob Rot oder Grün. Viele Fahrer seien abgelenkt – vom Handy oder einfach zu bequem, anzuhalten.
Das Problem ist bekannt, aber keiner greift wirklich durch. Der Unfall zeigt: Fußgänger haben in Pattaya oft das Nachsehen. Die Polizei startet immer wieder Kampagnen – doch nach kurzer Zeit ist alles vergessen.
Tempo runter – aber hilft das?
Einige schlagen vor, die Höchstgeschwindigkeit in belebten Fußgängerzonen auf 30 km/h zu senken. Doch Kritiker sagen: Die Regeln gibt es längst – bloß hält sich niemand dran. Es fehlt am Durchsetzen, nicht an neuen Vorschriften.
Jeder neue Unfall löst kurze Empörung aus. Dann kommt wieder Stille. Solange die Kontrollen lax bleiben und die Straßenkultur riskant ist, werden Zebrastreifen zur tödlichen Falle – obwohl sie genau davor schützen sollen.
Ein Kreislauf ohne Ende
Die Behörden reagieren mit Aktionen und härteren Strafen. Doch die Wirkung verpufft schnell, alte Gewohnheiten kehren zurück. Die Kluft zwischen Regeln und Realität ist riesig – und Fußgänger zahlen den Preis.
Das Problem ist nicht eine einzelne Gruppe – weder die ausländischen Fahrer noch die Einheimischen. Es ist systemisch: schwache Kontrollen, zu milde Strafen, eine Kultur, die Risiken in Kauf nimmt. Bis sich das ändert, wird der nächste Unfall kommen.
Wer hat wirklich Schuld?
Was bedeutet das für die Menschen in Pattaya? Wer jeden Tag die Straße überqueren muss, lebt in ständiger Angst. Der Zebrastreifen sollte Schutz bieten – aber er wird zur Illusion. Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Fahrern, sondern bei allen, die Wegsehen tolerieren.
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Und du? Würdest du dich noch trauen, über so einen Zebrastreifen zu gehen? Oder hast du selbst schon erlebt, wie rücksichtslos Motorradfahrer in Pattaya unterwegs sind? Was muss passieren, damit sich endlich etwas ändert? Schreib uns deine Gedanken – wir sind gespannt auf deine Story!



Das gleiche hier in Hua Hin. Ampel rot – Autos und Motorräder blochen durch. Und keiner macht was. Das grösste Risiko in Thailand ist der Strassenverkehr – Rücksicht, Verantwortung – alles Fremdwörter
Thailändische „Gelassenheit“.
So langsam kann ich das Gejammere über den fürchterlichen und kreuzgefährlichen Verkehr nicht mehr lesen. Solange die Gesellschaft hierzulande insgesamt bereit ist und in Kauf nimmt den täglichen Wahnsinn auf den Straßen, den Blutzoll, das Leid und die wirtschaftlichen Folgen zu ertragen kann und wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Und ja, auch ich finde das bescheiden. Nur das gehört halt zu den Negativposten in diesem Land und wer sich partout ein anderes Verkehrsverhalten will, muss dann eben auch woanders hin.
Ich schon seit langen nicht mehr uebern zebrasteifen,ist sicherer,