PATTAYA, THAILAND – Eine 23-jährige thailändische Tätowiererin hat nach einem sexuellen Übergriff vor einem Studio in Pattaya Anzeige erstattet und CCTV-Aufnahmen als Beweis übergeben. Ein russischer Tourist soll ihr am späten Abend an die Brust gefasst haben, nachdem er nach Tattoo-Preisen gefragt hatte.
Anzeige nach Angriff vor dem Studio
Die Betroffene, Kunsirisanjakorn Wannapong (23), meldete den Vorfall am 11. März gegen 21.30 Uhr bei der Mueang Pattaya Police Station.
Nach ihren Angaben ereignete sich der Übergriff draußen vor einem Tattoo-Studio in Soi Pattaya 5 an der Pattaya Sai Song Road.
CCTV soll Täter und Tat zeigen
Nach Angaben der Frau zeigt das Videomaterial der Sicherheitskamera sowohl den Übergriff als auch die Identität des Verdächtigen.
In den Aufnahmen sei zudem zu sehen, dass der Mann nicht allein kam, sondern mit zwei Begleitern, die untereinander Russisch gesprochen hätten.
Gespräch über Tattoo-Preise endet in Gewalt
Kunsirisanjakorn schilderte, sie habe mit Kolleginnen vor dem Studio gestanden und geraucht, als der Mann in weißem T-Shirt und grauer Shorts auf sie zuging.
Er habe nach Preisen gefragt, sie habe erklärt, dass Tattoos bei 2.000 Baht beginnen, worauf der Mann nach einem kurzen Austausch mit seinen Freunden näher gekommen sei.
Griff an die Arme, dann an die Brust
Die Tätowiererin sagte, der Verdächtige habe zunächst ihre Arme gepackt, was sie in dem Moment noch als Interesse an ihren Tattoos missverstanden habe.
Dann habe der Mann plötzlich ihre Brüste begrapscht, worauf sie sofort reagierte und den Übergriff nicht hinnehmen wollte.
Gegenwehr und zögerlicher Rückzug
Laut den Aufnahmen verteidigte sich Kunsirisanjakorn, indem sie den Mann schlug und trat, während er offenbar ebenfalls nach ihr trat, sie jedoch ausweichen konnte.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Gruppe blieb demnach zunächst in der Nähe, der Verdächtige versuchte weiter zu reden, doch die Frau bestand darauf, Anzeige zu erstatten und verwies auf das Videomaterial, bevor einer seiner Freunde ihn schließlich zum Gehen drängte und beim Weggehen einen Wai machte.
Online-Druck auf die Polizei wächst
In sozialen Netzwerken löste der Fall deutliche Kritik aus, viele Nutzer forderten, die Ermittler müssten konsequent handeln und den Fall ernst nehmen.
Ein Teil der Kommentare warf der Polizei zudem vor, bei Übergriffen gegen Thais zu langsam zu reagieren, während Fälle mit ausländischen Opfern schneller bearbeitet würden.



Gut das die Kuenstlerin in Thailand lebt. Es gibt Länder da steht der Taeterschutz über dem Opferschutz. Ein derartiges Video, die Nennung der Nationalität und unverpixelte Gesichter könnte zu einer Anzeige führen. Natürlich gegen die Kuenstlerin.
Ist das nicht schön? Endlich wieder mal was um Propaganda absetzen zu können. Hat zwar nix mit der Realität zu tun, aber wen interessiert das schon in post-faktischen Zeiten?